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Einbruchschutz

Einbruchschutz erfolgt durch Alarmanlagen. Diese werden nach Melde- und Warnanlagen unterschieden.
Empfohlen für den Privatbereich sind Kombinationen von Einbruchmeldeanlagen mit mechanischen Einbruchschutzmechanismen an Fenstern und Türen wie Einbruchhemmungen.
Je nach Einbruchsrisiko wird eine unterschiedliche Stufe an Einbruchschutz nahegelegt. Denn Einbruchmeldeanlagen zum Einbruchschutz kommen in unterschiedlichen Sicherheitsklassen.
Neben der Risikoklasseneinteilung wird auch nach unterschiedlichen Meldeanlagen und -typen unterschieden. Je nach Nutzungsart des Einbruchsschutzes, den vorzufindenden örtlichen Gegebenheiten sowie spezifischen Umweltfaktoren wird der Einbruchschutz mit seinen Alarmanlagen differenziert abgestimmt. Nur so ist ein optimaler Einbruchschutz realisierbar. Polizeiliche Fachberater sowie Beratungsstellen helfen bei der Erstellung des richtigen Einbruchschutzkonzeptes.
Im Einbruchschutz werden vier Risikostufen unterschieden. Zur regulären Absicherung in privaten Räumlichkeiten wird ein Einbruchschutz der Stufe Zwei empfohlen.
Der Risiko- und Gefährdungsgrad hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. So in erster Linie von der grundsätzlichen Lage des Schutzobjektes. Ist es im Wohn- oder Gewerbegebiet? Wie gestaltet sich die Nachbarschaft und das allgemeine Umfeld? Daraus ergeben sich Schlussfolgerungen hinsichtlich von Zugänglichkeit und Überschaubarkeit des Schutzobjektes. Auch Art und Weise des Bauwerkes sind maßgeblich entscheidende Faktoren zur Bestimmung und Einstufung des Risikogerades. Abschließend muss die Anwesenheit des Schutzobjektes in Erwägung gezogen werden.
Neben dem Gefährdungsgrad als solchen wird im Einbruchsschutz auch nach der Überwachungsart unterschieden. Außenhaus-, Fallen-, Objekt- und Freilandüberwachung sind die vier typischen Formen und Bereiche.