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Ratgeber: Schutzkleidung im Straßenverkehr


Welche Arten von Schutzkleidung für den Straßenverkehr gibt es?

Für den Rundumschutz im Straßenverkehr gibt es vielfältige Arten von Schutzkleidung

Die Art der Schutzkleidung richtet sich nach der Art der Beteiligung im Straßenverkehr. Jeder, der sich im Straßenverkehr bewegt, sollte geschützt werden, denn ein Unfall kann immer passieren. Dazu gehören Fußgänger, Fahrrad- und E-Bikefahrer, Motorradfahrer, Autofahrer, E-Scooterfahrer und „Kinderwagenfahrer“.

Zudem sollte geeignete Schutzkleidung für den Straßenverkehr auch Schutz gegen UV-Strahlung, Wind und Nässe bieten sowie für eine gute Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer sorgen.

Schutzkleidung für Fußgänger

  • Fußgänger tragen normale Straßenkleidung. Worauf es bei dieser Gruppe an Verkehrsteilnehmern vor allem ankommt, ist „sehen und gesehen werden“. Die gute Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter und in der Dunkelheit ist ein wesentlicher Faktor, vor allem auf Landstraßen oder auf dem Pannenstreifen auf Autobahnen bzw. auf Schnellstraßen. Hier empfiehlt es sich, helle Kleidung oder Schutzkleidung in auffälligen Farben zu tragen. Viele Jacken sind bereits mit Reflektoren ausgestattet.
  • Seit Juli 2014 ist es in Deutschland Pflicht, eine Warnweste im Auto mitzuführen. Eine Verpflichtung diese auch zu tragen besteht nicht. Der eigenen Sicherheit zuliebe sollte man, wenn man bei bei Pannen das Auto verlassen muss, die Warnweste immer tragen.
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  • Hundebesitzer müssen meist bei jedem Wetter vor die Türe. Wer bei schlechter Sicht mit dem Vierbeiner unterwegs ist und am Straßenverkehr teilnimmt, sollte nicht nur sich selbst wetterfest und verkehrssicher kleiden, sondern auch das Haustier mit Reflektoren oder Beleuchtung ausstatten.
  • Kinderwagen waren früher stabiler als heute. Heute wird verstärkt das Augenmerk auf die Faltbarkeit und das Gewicht gelegt. Stabile, robuste Kinderwagen, die das Kind schützen, sollten Vorrang haben vor Leichtgefährten ohne stabile Seiten-, Kopf- und Fußteile. Die Farben der Kinderwagen waren dunkel. Heutzutage sind sie oft hell. Um Unfällen vorzubeugen, empfiehlt es sich, auch am Kinderwagen Reflektoren anzubringen.

Schutzkleidung auf dem Schulweg

Kinder sollten auf dem Schulweg Jacken und Schultaschen, Rucksäcke, etc. mit Reflektoren tragen. Helle Jacken werden gut gesehen. Gelbe Öljacken sind robust, schützen gegen Wind und Wetter und werden eindeutig gesehen. Auch festes Schuhwerk sollte auf dem Schulweg getragen werden.

Schutzkleidung für Kinder, was ist generell zu beachten?

Kinder sollten frühzeitig dazu angehalten werden, beim Fahrrad-, Roller- oder Skateboardfahren Helme zu tragen. Schutzhelme für Kinder sind in verschiedenen kindgerechten Designs erhältlich. Die Helme lassen sich der jeweiligen Größe anpassen.

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Schutzkleidung muss nicht klobig und unbequem sein. Kinder lieben es, zu toben, laufen und sich zu bewegen, natürlich auch auf dem Fahrrad oder Scooter. Deshalb sollte die Kleidung gut sitzen. Außerdem sollte sie ausreichenden Schutz gegen UV-Strahlung, Wind und Nässe bieten.

Reflektoren, welche Ausführungen gibt es und wie effektiv sind sie?

Reflektoren zählen zu den effektivsten Schutzmaßnahmen im Straßenverkehr überhaupt. Sie sind kostengünstig, können leicht angebracht werden und sind gut sichtbar sowie langlebig.

  • Einfache Streifen in den Warnfarben orange oder gelb werden einfach aufgeklebt.
  • Reflektoren, die wie Rücklichter aussehen, müssen fix montiert werden, halten dafür aber länger.
  • Eine dritte Variante besteht aus Knöpfen oder Figuren in Signalfarben, die mit einem Clip befestigt oder aufgeklebt werden.
  • Außerdem sind Reflektoren auch mit Magnetverschluss erhältlich.

Dadurch, dass die aufklebbaren Varianten sowohl auf der Kleidung als auch auf Helmen oder Fahrrädern und Kinderwagen oder E-Scootern angebracht werden können, gehört diese Möglichkeit zu den praktikabelsten.

 

Schutzkleidung für Fahrradfahrer und E-Bikefahrer

Radfahrer sollten aus Sicherheitsgründen unbedingt einen Helm tragen. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene. Dabei ist zu beachten, dass Kinder auf keinen Fall den Helm eines Erwachsenen „ausborgen“ sollten. Kinder sollten darüber hinaus festere Kleidung (Jeans, Jacke mit langen Ärmeln) tragen, um bei Stürzen geschützt zu sein. Es gibt auch für Kinder Protektoren für Arme und Beine. Ordentliche Schuhe sind wichtig, damit die Kinder nicht von den Pedalen abrutschen können. Kinderhelme werden oft gebraucht gekauft. Dabei ist darauf zu achten, dass der Helm unbeschädigt ist und auch richtig sitzt.

Zudem gibt es Regenjacken und Radlerhosen für jede Jahreszeit und Gelegenheit. Diese schützen vor UV-Strahlung, Nässe, Hitze und Kälte. Sie sind in Warnfarben, meistens orange oder gelb gehalten. Auch hier spielt die Sichtbarkeit in der Dunkelheit eine große Rolle. Lange Hosen und Regenjacken oder Allwetterjacken schützen gegen Schürf- und Kratzwunden. Für Radsportler, die immer etwas schneller unterwegs sind, empfehlen sich Ellbogen- und Knieschützer sowie Radfahrhandschuhe. Brillen schützen vor der Sonne und dem Fahrtwind.

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Schutzkleidung für Motorradfahrer

Was ist zu empfehlen?

Generell gilt in Deutschland eine Helmpflicht für Kraftradfahrer. Geschieht ein Unfall ohne Helm, zahlt die Versicherung nicht.

Obwohl man darüber hinaus per Gesetz beim Motorradfahren an keine bestimmte Kleidungsvorschrift gebunden ist, empfiehlt es sich – der eigenen Sicherheit zuliebe – geeignete Schutzkleidung zu tragen. Dazu gehört – neben einem gut sitzenden Helm mit Visier zum Schutz vor Fahrtwind und Fremdkörpern – festes Schuhwerk, am besten Stiefel, robuste und wetterfeste Kleidung mit Protektoren oder Airbag und natürlich geeignete Handschuhe. Gute Motorradhandschuhe schützen vor Hitze, Kälte und Handverletzungen bei einem Sturz. Darüber hinaus sind sie ergonomisch gestaltet, sodass trotz der Größe ein guter Halt am Lenker gegeben ist.

 

Motorradschutzkleidung aus Leder oder Textil?

Der klare Vorteil der Lederausrüstung liegt in der Robustheit, Langlebigkeit und Abriebfestigkeit. Jener der Textilausrüstung liegt im geringeren Gewicht und der besseren Atmungsaktivität. Es gibt für beide Varianten Liebhaber. Im Falle eines Sturzes ist man mit einer Leder-Kombi besser geschützt.

Was ist bei der Motorradprüfung Pflicht?

Bei der Prüfung und auch bei den Fahrstunden sind folgende Kleidungsstücke Pflicht:

  • Motorradhelm
  • Stiefel mit Knöchelschutz
  • eng anliegende Jacke mit Rückenprotektor
  • Motorradhandschuhe
Motorradschutzkleidung aus Leder – die sichere Alternative. Bild von “fietzfotos” auf Pixabay

Wieviel kostet geeignete Schutzkleidung und wo kann man diese kaufen?

  • Für die Motorradausrüstung in Leder muss mit 800 bis 1.300 Euro gerechnet werden.
  • Die Textilkleidung liegt zwischen 500 und 800 Euro.
  • Ein guter Motorradhelm kostet ca. 170 Euro.
  • Eine Schutzhose aus Leder ca. 300 Euro,
  • Stiefel 170 Euro.
  • Reflektoren als aufklebbare Streifen kosten unter 10 Euro.
  • Jene, die als Lichter oder rückstrahlende Markierungen ausgeführt sind, kosten bis zu 50 Euro.
  • Streifen werden auf der Kleidung angebracht. Die zweite Ausführung wird angeschraubt oder mit Spangen, Clips, etc. befestigt.
  • Ein Fahrradhelm für Kinder kostet ca. 70 Euro,
  • für Erwachsene ca. 120 Euro.

Gekauft werden kann Schutzkleidung im guten Fachhandel, auf renommierten Plattformen oder beim ADAC. Darüber hinaus können diese Artikel auch direkt bei den Herstellern erworben werden.

Fazit

Schutzkleidung für den Straßenverkehr gibt es für alle Einsatzbereiche für Damen, Herren und Kinder. Wichtig ist, dass sie passt, gut sichtbar, wasserdicht und atmungsaktiv ist. In Zeiten des Klimawandels sollte sie zudem vor UV-Strahlung schützen. Sicherheitskleidung für das Motorrad sollte nicht nur zur Prüfung, sondern später auch ständig zum Selbstschutz getragen werden.

Weitere Ratgeber zum Thema Schutzkleidung

  • Alles Wissenswerte zu sicherer Bekleidung im Arbeitsleben erfahren Sie in unserem Ratgeber: “Schutzkleidung im Beruf“.
  • Sie arbeiten in der Sicherheitsbranche? In unserem Ratgeber: “Sicherheitsbekleidung” erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Schutzkleidung für Security-Kräfte.
  • Um mehr zum Thema “Schutzkleidung im Sport” zu erfahren, lesen Sie auch unseren Ratgeber hierzu. Dieser informiert Sie über Schutzkleidung beim Laufen, Kraftsport, Reitsport, Baseball, Skaten und Mountainbiken.

 

Titelbildquelle: Kinder im Straßenverkehr mit Fahrradhelmen, Bild von “SylwiaAptacy” auf Pixabay

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