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Ratgeber: Das richtige Fieberthermometer

Warum hat Fieber in der Covid-19 Pandemie eine so große Bedeutung?

Unwohlsein und eine erhöhte Temperatur kann die unterschiedlichsten Ursachen haben und sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden. Es handelt sich immer dann um eine fiebrige Erkrankung, wenn die Körpertemperatur auf über 38°C steigt. Darum ist es besonders in Zeiten von Pandemien wie Covid-19 wichtig, ein gut funktionierendes Fieberthermometer im Haus zu haben. Darüber hinaus sind die häufigsten Symptome von Corona ein trockener Husten, Geschmacks- und Geruchsstörungen und Fieberschübe. Zusätzlich kann es zu Hautausschlag, Kopf- und Gliederschmerzen, Atemnot, Schläfrigkeit, Magen-Darm-Symptomen und Halsschmerzen kommen. Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie in unserem Ratgeber: Coronavirus und Schutzmaßnahmen.

Eine erhöhte Temperatur ist also eines der Symptome, das auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen kann. Bei schweren Verläufen steigt nicht nur die Körpertemperatur, sondern auch andere Symptome wie Atemnot oder Halsschmerzen verschlimmern sich nach 7 bis 10 Tagen. In vielen Fällen wird die Lunge durch den Entzündungsvorgang sehr stark angegriffen. Eine Vielzahl an infizierten Menschen haben keine Beschwerden. Wenn hohe Körpertemperaturen in Verbindung mit trockenem Husten und Halsschmerzen auftreten, ist es am besten sofort den Arzt zu kontaktieren. Auch Kinder sollte man vom Schulunterricht befreien. Der Arzt wird individuell entscheiden, ob ein Coronatest durchgeführt wird oder nicht.

Warum ist ein Fieberthermometer jetzt sinnvoll?

Viele Krankheiten wie Covid-19, Erkältungen oder Magen-Darm-Erkrankungen sind stark ansteckend. Ist ein Familienmitglied krank, empfiehlt es sich die Körpertemperatur mit einem eigenen Fieberthermometer zu messen. Dadurch kann eine Ansteckung vermieden werden, wenn danach auch bei anderen Familienmitgliedern gemessen werden soll.

Des Weiteren ist es bei einigen Messgeräten aber auch möglich, diese kontaktlos zu verwenden. Ein derartiges Infrarot-Thermometer bestimmt Körpertemperaturen an der Stirn oder im Ohr. Allerdings sind diese Angaben nicht immer sehr präzise. Fiebrige Kinder empfinden diese Messmethode aber immer noch als wesentlich angenehmer als beispielsweise die im Po. Zudem gibt es Schläfenthermometer, die man nur an die Stirn oder Schläfe hält. Sie gelten als sehr benutzerfreundlich.

Bei einer fiebrigen Erkrankung ist die Hautoberfläche immer kühler als das Körperinnere. Daher kann beim Messen davon ausgegangen werden, dass die Temperatur bei einer rektalen Messung wesentlich höher wäre. Wenn Menschen das Messen als sehr unangenehm empfinden, ist ein Infrarot-Thermometer die beste Wahl.

Welche Körpertemperaturen sind kritisch?

Viele Eltern fragen sich, ab wann Fieber für Kinder gefährlich ist. Kinder haben in der Regel eine höhere Körpertemperatur. Daher leidet ein Kind bei Körpertemperaturen über 39° C unter einem hohen Fieberschub. Temperaturen, die über 38° C liegen, sind generell ein Hinweis auf eine fiebrige Erkrankung. Lebensgefährlich wird es bei Temperaturen ab 41,5° C. Zudem handelt es sich bei 37,5° C auch bei Erwachsenen um eine erhöhte Temperatur. Diese ist aber unbedenklich, wenn sie nicht zu lange andauert. Dazu liegt die normale Temperatur des Menschen bei 36° C.

Trotzdem ist ein Fieberschub keine Krankheit. Vielmehr ist es eine Reaktion des menschlichen Körpers auf eingedrungene Viren oder Bakterien. Durch höhere Temperaturen versucht der Körper die Eindringlinge zu bekämpfen.

Arten von Fieberthermometern und deren Kosten

Ein Fieberthermometer dient vorwiegend zur Kontrolle des Temperaturverlaufs im Körper sowie zur Feststellung von erhöhter Temperatur und Fieber. Mit dem klassischen Fiebermessgerät kann man axillar (in der Achselhöhle), rektal und oral messen. Wenn man Messwerte vergleichen will, sollte man immer die gleiche Messmethode verwenden.

Wer sich krank oder fiebrig fühlt, möchte aber vor allem schnell wissen, ob es sich um eine fiebrige Erkrankung handelt. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Fieberthermometern ist es aber nicht einfach das richtige Messgerät zu finden. Jedes Modell ist anders und bietet einige Pluspunkte, die von der jeweiligen Situation und von der Person abhängen. Es lohnt sich daher immer, wenn gleich mehrere Messgeräte im Haus sind. Inzwischen gibt es weitere Typen von Thermometern, die sehr genau messen und komfortabel zu handhaben sind. Wir zeigen Ihnen passend hierzu jeweils die aktuellen Bestseller auf Amazon. Dies sind die verschiedenen Modelle der Fieberthermometer:

  • Ohrthermometer

Die Messung im Ohr (aurikular) bzw. am Trommelfell erfolgt mittels eines Infrarotsensors. Sie dauert nur einige Sekunden. Zum sicheren und leichten Einführen in den Gehörgang zieht man das Ohr leicht nach hinten. Diese schnelle Temperaturkontrolle zeigt dann ungefähr um 0,3 bis 0,5 Grad niedrigere Werte an, als die rektale Messung. Bei sorgfältiger Anwendung liefert dieses Fieberthermometer präzise Werte. Die Preisspanne für Ohrthermometer bewegt sich, je nach Ausstattung und Funktionen (wasserdicht, Fieberalarm, Abschaltautomatik, Merkfunktion, weitere Messmethoden verfügbar), zwischen 20 und 65 Euro.

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  • Stirnthermometer

Einige Stirnthermometer arbeiten ebenfalls mit Infrarotsensor. Zur Messung an Schläfe oder Stirn gibt es jedoch auch Einweg-Thermometer mit Flüssigkristallen (Fieber-Schnelltest). Bei einer Temperaturveränderung von 0,1 Grad Celsius verändert sich die Farbe. Diese Thermometer-Aufkleber ermöglichen kontinuierliches Fiebermessen. Sie sind besonders bei Kindern beliebt. Die Aufkleber sind für wenige Euro erhältlich. Auf Amazon gibt es hierfür eine große Auswahl.

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  • Es ist bequem und einfach zu bedienen, vor allem für ungezogene Baby, die nicht für eine Minute still bleiben.

 

  • Kontaktlose Fieberthermometer

Kontaktloses Fieberthermometer mit digitaler Anzeige

Diese komfortable Form des Fiebermessens funktioniert, ohne dass der Patient mit dem Gerät in Berührung kommt. Mit solch einem berührungslosen Infrarot-Fieberthermometer kann man die Temperatur eines Kindes messen, ohne seinen Schlaf zu stören. Weil keine Desinfektion des Messfühlers notwendig ist, eignen sich berührungsfreie Thermometer auch für hygienische Reihen- und Stichprobenmessungen. (Weiteres zum Thema Desinfektion finden Sie in unserem Ratgeber für Desinfektionsmittel und Handseifen.) Die Preise bewegen sich zwischen unter 10 und mehr als 100 Euro. Hochpreisige Geräte verfügen zum Teil über smarte Funktionen, zum Beispiel ist die Speicherung von Temperaturverläufen für verschiedene Benutzer über WLAN möglich. Ein Test für kontaktlose Fieberthermometer hat gezeigt, dass diese Variante von vielen Menschen als besonders angenehm empfunden wird.

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  • Die smarten Fieberthermometer

Viele Tests haben in der Vergangenheit gezeigt, dass auch die smarten Funktionsweisen viele Vorteile bieten. Bei einigen Modellen ist es möglich, dass einem fiebrigen Kind das Gerät wie eine Art Hörgerät in das Ohr eingesetzt werden kann. Dadurch ist es möglich, kontinuierlich die Temperatur zu messen. Durch die flexible Form kann es sich an jedes Ohr anpassen, wodurch die Verwendung unkompliziert ist. Über eine App können Eltern jederzeit die Temperatur des Kindes überwachen.

Diese Geräte haben eine ähnliche Funktion wie Modelle, die man unterhalb der Achsel am Oberarm des kranken Kindes anbringen kann. Durch ein Armband kann ebenfalls dauerhaft die Temperatur des Kindes überwacht werden. Ein großer Vorteil ist, dass derartige Geräte sehr robust verbaut sind. So gehen sie auch beim Schlafen oder bei starken Bewegungen des Kindes nicht kaputt oder verrutschen.

Beliebt sind außerdem die neuen Patch-Varianten. Bei diesen Geräten wird ein Klebesensor verwendet, der in die Achsel des Kindes geklebt wird. Die Daten werden ebenfalls auf das elterliche Tablet oder Smartphone übermittelt. Besonders in Zeiten von Pandemien wie Covid-19 ist es sinnvoll, jederzeit die Körpertemperatur des Kindes überwachen zu können.

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Welches Fieberthermometer ist für mich am besten geeignet?

Früher verwendete man zum Fiebermessen nur analoge Thermometer. Sie enthielten als Messflüssigkeit Quecksilber. Diese Modelle wiesen aber einige Mängel auf. Einerseits ist Quecksilber sehr giftig. Das ist einer der Hauptgründe, warum in der heutigen Zeit nur noch digitale Geräte verwendet werden. Außerdem bestanden alte Thermometer aus Glas. Fiel ein solches auf den Boden, zerbrach es sofort und das hochgiftige Quecksilber wurde freigesetzt. Digitale Thermometer bieten dagegen den Vorteil einer hochwertigen und schadstofffreien Herstellung. Mit einem einfachen Kontaktthermometer werden die Körpertemperaturen einfach oral oder rektal gemessen. Wohingegen das Messen der Temperatur mit einem Infrarotthermometer noch einfacher ist. Die Temperatur wird mit diesen Geräten einfach im Ohr oder an der Stirn erfasst. Durch eine Linse wird die Temperatur währenddessen direkt auf den Sensor übertragen. Diese kann dann auf einer digitalen Anzeige abgelesen werden.

Die richtige Pflege und Reinigung

Thermometer sollte man nach jeder Nutzung reinigen. Wenn möglich, sollte für jedes Haushaltsmitglied ein eigenes Gerät zur Verfügung stehen. Somit werden in Pandemiezeiten Ansteckungen innerhalb der Familie vermieden. Zur Entfernung der Viren und Bakterien von einem Thermometer reinigt man es am besten mit Alkohol. In jeder Apotheke gibt es hierfür Alkoholpads oder -tupfer, die sich zum Abwischen eignen. Außerdem darf man ein Thermometer auf keinen Fall in kochendem oder heißem Wasser auskochen. Das Display würde nämlich höhere Temperaturen nicht aushalten. Eine hundertprozentige Desinfektion ist im häuslichen Bereich also nicht möglich. Aus diesem Grund ist es immer besser, wenn jedes Haushaltsmitglied ein eigenes Gerät zur Verfügung hat.

Titelbild: Coronavirus – Schutzmasken, Bildquelle: Pexels / Autor: Polina Tankilevitch

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