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Wandtresor

Definition

Bei einem Wandtresor handelt es sich um einen Tresor, welcher in das Mauerwerk eines Gebäudes einbetoniert wird. In der Mauer versteckt ist er nur schwer zu entdecken und gut vor Einbrechern geschützt. In dem Safe lassen sich Wertgegenstände und sensible Dokumente sicher verwahren. All das unterschiedet ihn auch vom kleinen und bewegbaren Schlüsseltresor.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wandtresors ist die Sicherheitsstufe. Sie ist eine Zertifizierung für den Einbruchschutz und ist durch die Sicherheitsnorm EN 1143-1 definiert. Von ihr ist auch abhängig, bis zu welchem Betrag man den Inhalt des Safes versichern lassen kann. Allgemein gibt es Tresore in den Sicherheitsstufen 0 bis 6. Wandtresore können allerdings nur bis zur Stufe 1 erworben werden, wobei eine Versicherungssumme von bis zu 65.000 Euro möglich ist. Neben dem Einbruchschutz sollte man auch darauf achten, dass der Tresor feuerfest und wasserdicht ist.

Bei den Öffnungsmöglichkeiten gibt es vier Varianten:

  • Doppeltbartschloss (standardmäßig)
  • mechanische Zahlenkombination
  • elektronische Zahlenkombination
  • Öffnung mit Fingerabdruck

Zusätzlich sollte man bei der Wahl der Größe darauf achten, dass das Vermögen im Laufe des Lebens in der Regel anwächst.

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Die Vor- und Nachteile eines Wandtresors

Vorteile:

Nachteile:

  • Platzsparend
  • dank schwerer Verankerung nur schwer zu entwenden
  • lässt sich gut verstecken
  • besserer Schutz vor Flammen (Feuer kann nur die Türseite angreifen)
  • komfortabel (bei Einbau auf Augenhöhe)
  • nur bis Sicherheitsstufe 1 erhältlich
  • Standortwechsel nicht möglich
  • höherer Aufwand beim Einbau

Die Planung eines Wandtresors beim Hausbau oder -kauf

Die Wand, in die man einen Wandsafe einbauen möchte, muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Ein nachträglicher Einbau ist deshalb meist aufwendig und teuer. Darum ist es beim Hausbau ratsam, einen entsprechen Ort bereits mit einzuplanen. Optimalerweise sollte sich die Aussparung an einem Ort befinden, zu dem nur wenige Personen Zugang haben. Ein solcher Ort ist zum Beispiel das Schlafzimmer oder der Keller.

Wer ein Haus kaufen möchte, sollte darauf achten, dass die Wände den Anforderungen für einen Einbau entsprechen. Sie müssen eine ausreichende Dicke aufweisen und das Gewicht des Tresors tragen können. Außerdem darf durch den Einbau nicht die Statik der Wand gefährdet sein.

Wandtresor selbst einbauen oder Fachmann beauftragen?

Grundsätzlich kann man einen Wandtresor auch ohne fremde Hilfe einbauen. Allerdings kann das später zu Problemen mit der Versicherung führen. Damit diese im Schadensfall einspringt, muss der Einbau genau nach der Herstelleranleitung erfolgen, wofür häufig ein Fachbetrieb notwendig ist. Bei der Wahl des Betriebes sollte man darauf achten, dass dieser vertrauenswürdig ist, da er den Standort des Wandtresors kennt.

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