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Sicherheitstechniken gegen Einbrüche

Wohnungs- und Hauseinbrüche nehmen von Jahr zu Jahr mehr zu. Alle vier Minuten wird statistisch in einem Haus eingebrochen, mit zum Teil erheblichen Schäden, bedingt durch die gestohlenen Wertsachen und Einrichtungsgegenstände. Ein weiteres Problem ist, dass Bewohner nach einem Einbruch Angst in ihrer eigenen Wohnung oder Haus verspüren. Sie fühlen sich einfach nicht mehr sicher in ihren vier Wänden.

Im Bereich der Einbrüche gibt es Unterschiede bei der Wohnlage. Es gibt milieugeschädigte Brennpunkte in jeder größeren Stadt, wo die Einbruchsrate besonders hoch ist.

Wo wird gerne eingebrochen?

Dazu zählen:

  • abgelegene Häuser ohne Nachbarschaft
  • Häuser oder Wohnungen die schlecht einzusehen sind
  • Immobilien in einer belebten Straße.
  • Objekte in sozialschwachen Gebieten

Wo auch immer sich das Objekt befindet, sollte es einen gewissen Einbruchsschutz aufweisen, um zumindest relativ gut abgesichert zu sein.

Hilfreich ist hier eine Sicherheitsberatung zum Einbruchschutz vom Schlüsseldienst.

In fast jeder Stadt werden Sicherheitstechniken gegen Einbrüche in einer kostenlosen Beratung angeboten. Mit einem Berater vom Schlüsseldienst wird dann ein Ortstermin zur Besichtigung des Objekts vereinbart. Ins Visier genommen, werden hauptsächlich die Fenster, Türen, Kellerfenster und sonstigen Zugangsmöglichkeiten des Hauses.

Vom Immobiliensicherheitsdienst werden dann die Schwachstellen auf ihre einbruchhemmende Wirkung untersucht. Natürlich wird nichts beschädigt. Ein Einbrecher öffnet ein Fenster oder Balkontür lautlos in rund 3 Sekunden. Lärm ist der größte Feind eines jeden Einbrechers. Nach diesem erfolgten Test, inklusive der Ortsbesichtigung erhält der Kunde dann eine Expertise, wie der Einbruchschutz an diesem Objekt wirksam verbessert werden kann. Die Analyse ist projektgebunden und kann daher im Preis differenziert ausfallen.

Wie gestaltet sich ein professioneller Einbruchschutz?

Heutzutage kommen zwei Möglichkeiten zum Einsatz. Als Erstes ist wichtig, dass es dem Einbrecher durch die erfolgten Maßnahmen so schwer wie möglich gemacht wird, in dem Haus oder Wohnung einzubrechen. Das erfordert umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, mit zum Teil nicht unerheblichen Kosten.

Die zweite Variante sieht vor, dass der Einbruchsversuch lediglich erschwert, oder zumindest in die Länge gezogen wird, was den Einbrecher veranlasst relativ schnell von dem Objekt abzusehen. Das passiert bei einem Einbruchsversuch in der Regel nach ca. 1 bis 2 Minuten, danach wird ein leichteres Ziel ins Auge gefasst. Jeder Einbrecher handelt ungeübt im Affekt und die Profis sondieren ihre Opferhäuser, indem sie das Objekt vorher auskundschaften. Daher verhindert die Maßnahme für einen Einbruchschutz nicht nur einen Einbruch, sondern schreckt schon vorher ab. Ein gut gesichertes Haus oder Wohnung kommt für den Einbrecher dann gar nicht erst infrage.

Vielfach wird es den Einbrechern viel zu leicht gemacht! Bei einem schlecht gesicherten Haus genügt zum Eindringen lediglich nur ein Schraubenzieher, dabei spielt die Tageszeit keine Rolle, um Türen und Fenster erfolgreich binnen Sekunden zu Leibe zu rücken. Gestohlen wird bei derartigen Einbrüchen hauptsächlich Dinge im Taschenformat, wie Bargeld, Schmuck, Kreditkarten und Scheckkarten.

Sicherheitstechniken gegen Einbrüche

Türensicherung:

Beim Verlassen des Hauses oder Wohnung sollte die Haustür nicht nur unverschlossen zugezogen werden, sondern immer verschlossen werden. Empfehlenswert ist zusätzlich ein Sperrmechanismus. Alle Schlösser müssen einen bündigen Abschluss mit dem Schließzylinder und dem Schutzbeschlag vorweisen, damit ein Herausziehen des Zylinders oder Abdrehen verhindert wird. Von außen darf der Schutzbeschlag nicht abschraubbar sein. Das Schließblech der Türzarge sollte im Mauerwerk fest verankert sein, um ein Aufhebeln, Auftreten oder Aufdrücken zu verhindern.

Sicherung der Fenster:

Eine große Schwachstelle sind Fenster und Balkontüren. Diese lassen sich in der Kunststoffausführung besonders leicht öffnen. Eine Variante sind hier abschließbare Fenstergriffe. Sowie innen liegende Zusatzverriegelungen. Was aber alles wenig nützt, wenn der Wohnungsbesitzer beim Verlassen der Wohnung das Fenster auf „Kipp-Stellung“ stellt und dann die Wohnung verlässt.

Rollladensicherung:

Wenn überhaupt kann hier nur ein guter Aluminium-Rollladen als einbruchhemmend gelten. In der mechanischen Ausführung können Zusatzsicherungen gegen das Hochschieben helfen. Besser sind hier elektrisch betriebene Rollläden. Ist der Motor nicht im Betrieb, lässt sich der Rollladen nicht bewegen und somit auch nicht hochschieben.

Kellerfenster:

Für Kellerfenster gibt es abschließbare Gitter, die sehr stabil sind.

Außenbeleuchtung:

Die schwer einsehbaren Bereiche des Hauses sollten mit Bewegungsmeldern ausgeleuchtet werden, die schwer erkennbar und schwer zu erreichen sind. Natürlich lässt sich auch alles am und im Hause elektronisch absichern, bis zur Meldung auf dem Smartphone und Meldung bei der nächsten Polizeidienststelle. Für normale Wohnungen aber viel zu teuer.

Fazit:

Machen Sie es den Einbrechern nicht zu einfach und zeigen Sie optische Resultate im Bereich Einbruchschutz. So erfolgt zumindest eine gewisse Abschreckung. Zubehör in der Sicherheitstechnik ist bezahlbar und wirksam.

Titlebild-Quelle: Pixabay / geralt