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Ratgeber: Taschenalarm zur Selbstverteidigung


Aufgrund steigender Kriminalitätsraten ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und sich dementsprechend vorzubereiten. Jeder von uns kann sich schützen. Es kommt immer nur auf das „Wie“ an. Besonders Frauen und Kinder sind eine beliebte Zielgruppe für Angriffe und Raubüberfälle. Neben Selbstverteidigungskursen für Frauen und Kinder stehen aber auch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist der Personen- oder Taschenalarm.

Was bedeutet Personen- oder Taschenalarm?

Als Personenalarm werden kleine Sicherheitshelfer bezeichnet, die bequem in jeder Hosentasche oder Handtasche mitgeführt werden können. Die Verwendung von Pfefferspray ist in Deutschland nur zur Tierabwehr erlaubt. Darüber hinaus läuft das Opfer Gefahr, sich selbst zu verletzen. Deshalb werden in diesem Artikel einige andere, ebenfalls sehr effektvolle Alternativen vorgestellt. Wer spät abends in dunklen Gassen oder menschenleeren Gegenden unterwegs ist, lernt den Taschenalarm zu schätzen. Taschenalarme geben ein sicheres Gefühl und helfen, sich in Notsituationen zur Wehr setzen zu können. Bei der Art des Alarms wird zwischen Licht- und Schallsignal unterschieden.

Welche Ausführungen stehen zur Auswahl?

  • Am gängigsten sind Taschenalarme in Form von Schlüsselanhängern. Diese können mit einem herausziehbaren Stift oder per Knopfdruck ausgelöst werden. Sie werden in verschiedensten Designs, zum Beispiel in Käferform für Kinder, etc. angeboten. In der heutigen stressigen Zeit ist oft die gesamte Familie unterwegs. Da sind Multipack-Angebote sehr willkommen. Die Art des Alarms kann sowohl ein Licht- als auch Schallsignal sein. Auch Kombinationen sind möglich. Ist der Schrill- oder Panikalarm einmal ausgelöst, kann dieser auch leicht wieder selbst abgestellt werden. Einige Ausführungen sind gasbetrieben, andere batteriebetrieben oder wiederaufladbar.
  • Darüber hinaus stehen Varianten mit Doppelfunktion, wie zum Beispiel Lippenstift, Powerbank, Taschenlampe, etc. zur Wahl. Bevorzugt werden vor allem Taschenalarme mit Schrillalarm und Lichtfunktion, sodass der Weg auch gleichzeitig ausgeleuchtet werden kann.
  • Die Schlüsselanhängerformen haben sich bis jetzt am besten bewährt. Manchen verfügen sogar über Infrarot- oder Blitzlicht. „Tarnmöglichkeiten“ gibt es viele, unter anderem auch als Autoschlüssel oder Kugelschreiber.
  • Ein Panikalarm kann sogar auf dem Handy eingestellt werden und alarmiert im Normalfall die Polizei. Er kann aber auch so eingestellt werden, dass jemand anderes alarmiert wird. Diese Variante dient vor allem dem Diebstahlschutz.
  • Armbanduhren mit Sirenenalarm sind ebenfalls sehr hilfreich. Dieser ist integriert und das Gerät sehr unauffällig.

Für wen eignet sich der Taschenalarm?

Grundsätzlich kann sich jeder mit diesen einfachen Möglichkeiten schützen. Der Taschenalarm eignet sich aber besonders gut für Kinder, Senioren und Frauen, die bei Dunkelheit oder menschenleerer Umgebung unterwegs sein müssen. Gerade Kinder sollten immer einen Taschenalarm bei sich tragen. Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass diese auch im Gebrauch von den Eltern verwendungskonform unterwiesen werden. So können Sie ihre Kinder getrost im Freien spielen lassen. Dies garantiert auch, dass der Schulweg damit sicherer ist. Taschenalarme helfen übrigens auch gegen aggressive Hunde.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Ob Sirene, Panikalarm oder Schrillalarm, das Gerät muss jederzeit zuverlässig funktionieren. Batterien mit langer Lebensdauer stellen sicher, dass der Taschenalarm im Notfall auch „anspringt“. Das Auslösen sollte einfach und schnell möglich sein. Fehlalarme sollten nicht vorkommen können.

Die Preise bewegen sich je nach Ausführung zwischen 6 € und 40 €. Die gängigsten Lautstärken bewegen sich zwischen 100 dB und 140 dB. Schrillalarme verfügen häufig über integrierte Batterien, die nicht ausgetauscht werden können.

Hier sollten Sie lieber zu laut als zu leise auswählen. Die Batterien sollten mindestens eine Leistung von 1,5 V haben. Es ist weitaus kostengünstiger, wenn die Batterien austauschbar sind. Ein Produkt, dass im Internet gerne gekauft wird und viele, gute Bewertungen hat, ist sicher empfehlenswert.

Bedenken Sie aber auch Ihre Familiensituation. Passt dieses Gerät auch für die Kinder? Sind im Preis Batterien und weitere Geräte enthalten? Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung. Das Gerät sollte einiges aushalten können (auf den Boden fallen, Stöße, Kratzer, etc.), ohne dass es gleich kaputt geht.

Wo können diese Schutzgeräte gekauft werden?

Sie können Taschenalarme im Fachhandel sowie bei fast allen Multimedia-Märkten, Drogeriemärkten und im Baumarkt erstehen. Zahlreiche Angebote sind natürlich auch online zu finden.

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Aus welchen Materialien bestehen Taschenalarme?

  • In der Regel handelt es sich um Kunststoffe, die leicht zu reinigen und angenehm zu tragen sind (Armbanduhren).
  • Andere Varianten, wie zum Beispiel Schlüsselanhänger sind aus Kunststoff und Metall.
  • Premiumausführungen bestehen meist aus korrosionsbeständigen Materialien.

Wie sieht die Empfehlung der Polizei für Taschenalarme aus?

Grundsätzlich soll sich jeder, der überfallen wird, wehren so gut er kann.

  • Wenn der Gegner eine Waffe hat, ist Zeit gewinnen und weglaufen die beste Methode. Der Taschenalarm schreckt ab oder verschafft Ihnen zumindest die Zeit, die Sie benötigen, um das Weite zu suchen.
  • Der Panikalarm „holt“ zumindest die Polizei.
  • Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, hilft vor allem konsequentes und selbstbewusstes Auftreten. Zeigen Sie nie Angst!
  • Wer spät abends unterwegs ist, sollte bequeme Schuhe und Kleidung tragen (weglaufen!).Darüber hinaus sind Kontrollanrufe von Freunden und Bekannten ein guter, zusätzlicher Schutz.
  • Pfeffersprays sind in Deutschland nur als Tierabwehrspray erlaubt. Reizgas oder Haarspray sind aber erlaubt. Wurden Sie angegriffen, gilt das als Notwehr, was Sie allerdings beweisen müssen. Nur sollten Sie vorher üben, damit Sie sich den Abwehrstoff nicht selbst in die Augen sprühen.
  • Der Taschenalarm ist die beste Methode. Greift sich der Angreifer Ihre Handtasche, hat er eine „heulende“ Tasche in der Hand. Das fällt garantiert auf!

Wenn Sie alleine oder in der Dunkelheit unterwegs sind, bleiben Sie stets wachsam. Verzichten Sie auf Kopfhörer und dicke Kapuzen, um Räuber und Angreifer – und auch andere Verkehrsteilnehmer – besser hören zu können.

Vor- und Nachteile des Taschenalarms

Ein Taschenalarm ist eine sehr kostengünstige Schutzmaßnahme, dazu leicht zu handhaben und zu transportieren. Darüber hinaus sind alle Varianten jederzeit griff- und einsatzbereit. Der einzige Nachteil ist, dass der Umgang trainiert werden muss, um im Ernstfall wirksam zu sein.

Tipps im Umgang mit Taschenalarmen

Tragen Sie diesen unauffällig am Handgelenk (Armbanduhr, mit Ring um das Handgelenk, etc.), so dass er schnell ausgelöst werden kann. Halten Sie die Geräte nie zu nahe an Ihre Ohren, sonst kann es zu Hörschäden, wie zum Beispiel Tinnitus kommen. Überprüfen Sie, bevor Sie aus dem Haus gehen, ob die Batterien noch in Ordnung sind und ob das Gerät überhaupt in der Tasche ist. Sind die Batterien ausgelaufen, empfiehlt es sich, ein neues Gerät zu besorgen. Alle zwei Jahre sollten die Batterien ausgetauscht werden.

Der Taschenalarm sollte nicht zu klein sein, gut in der Hand liegen und leicht zu bedienen sein. Schlüsselring und LED als Zusatzausstattung sind sehr zu empfehlen. Überprüfen Sie das Gerät von Zeit zu Zeit auf Schäden. Bis auf den Tausch der Batterien sind diese Geräte wartungsfrei! Taschenalarme können bei sorgsamem Umgang ziemlich lange funktionieren. Auch auf diese Geräte gibt es eine Garantie.

Es macht sich durchaus bezahlt, im Auto ebenfalls einen Taschenalarm zu haben. Fakt ist, dass diese kleinen nützlichen Begleiter überall vorhanden sein sollten, um darauf zurückgreifen zu können, wenn es nötig ist. Denn nicht überall gibt es Handyempfang, ein Telefon oder steht jemand bereit, um zu helfen. Einen der Alarme im Auto, einen oder zwei im Haus, einen weiteren in der Handtasche oder in der Hand sowie ein Ersatzgerät. So kann nichts mehr schiefgehen!

Fazit

Der Taschenalarm ist eine hervorragende Alternative zur einfachen Selbstverteidigung. Das Gerät sollte mindestens zwei Zusatzfeatures besitzen (LED, Schlüsselring) und schwarz sein. Somit kann es sehr schwer am Boden oder in der Dunkelheit ausgemacht werden. Unauffälligkeit ist dabei oberstes Gebot. Treten Sie selbstsicher und konsequent auf. Das schreckt bereits im Vorfeld ab.

Wählen Sie das Gerät groß genug, um es gut und sicher halten zu können. Taschenalarme können auch in der Jacken-, Hosen- oder Handtasche ausgelöst werden. Armbandvarianten haben sich ebenfalls bestens bewährt, da sie schnell und unauffällig aktiviert werden können. Die Batterien garantieren die Sicherheit im Notfall. Daher ist es unabdingbar, diese ständig geladen und einsatzbereit zu halten. Wiederaufladbare Varianten sind sehr empfehlenswert.

Für Kinder sind diese Schutzmaßnahmen ebenfalls sehr zu empfehlen. Kinder lieben „Spielzeug“ und dieses dient sogar ihrer Sicherheit! Hier stehen ausgefallene, kindgerechte Designs, wie beispielsweise Käfer, etc. zur Auswahl. Die Eltern sollten ihnen auf spielerische Weise den Umgang mit den Geräten beibringen. Auch für Erwachsene empfiehlt es sich, den Umgang mit den Taschenalarmen zu üben, um im Notfall richtig und schnell reagieren zu können.

Preislich günstig, jederzeit verfügbar und leicht zu handhaben. Selbstbewusste Menschen sind auch sicherer im Umgang mit dem Taschenalarm. Trainieren Sie daher ein bisschen. Einfacher kann Selbstverteidigung gar nicht sein.

Informieren Sie sich auch über weitere frei verkäufliche Selbstverteidigungsmittel als Ergänzung zum Taschenalarm.

 

Titelbild: Ein Taschenalarm kann Diebe abschrecken – Bildquelle: Pixabay / Autor: “Ganossi

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