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Alarmvorprüfung

Bei der Alarmvorprüfung handelt es sich um die Überprüfung einer Alarmanlage, sodass man im Ernstfall mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit von deren Funktionstüchtigkeit ausgehen kann. Dieses Verfahren wird des Öfteren auch Alarmverifikation genannt, was den Begriff sogar noch deutlicher klarstellt. Unter Verifikation versteht man „Bewahrheitung“ oder die Feststellung einer Wahrheit. Folglich geht es darum, die Richtigkeit einer Tatsache, Situation und Ursache nachzuweisen. Die Verifikation eines Alarms kann auf verschiedene Arten bewerkstelligt werden, so zum Beispiel durch detaillierte Beobachtung und Überprüfung der normalerweise auslösenden Ursache. Es gilt also, den programmierten Ablauf des Alarms mehrmals zu testen, was beispielsweise mit persönlicher visueller Nachschau oder per Video-Überwachungssysteme geschehen kann.

Des Weiteren geht es bei diesem Verifikationsverfahren darum, zwischen echter Gefahrensituation und Falschalarm unterscheiden zu können, was besonders bei Freigeländeüberwachungssystemen eine Rolle spielt.

 

Alarmvorprüfung auf Softwareebene

Im Zuge dessen müssen viele Alarmsysteme auch auf Softwareebene geprüft werden. So führen beispielsweise Brandmelder mit integrierten Algorithmentechnologien komplexe Signalanalysen durch und verarbeiten gleichzeitig große Datenmengen. Aus diesem Grund müssen sie mit einem Mikroprozessor ausgestattet sein, was natürlich eine große Fehlerquelle darstellt. Deshalb schließt die Alarmvorprüfung auch die genaue Untersuchung möglicher Programmfehler mit ein.