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Wassermelder

Definition

Ein Wassermelder ist ein Gefahrenmelder, welcher vor austretendem Wasser warnt sowie so potenzielle Wasserschäden vermeiden soll.

Er besteht aus einer Steuereinheit, einer Alarmeinheit und besitzt zudem einen oder mehrere Sensoren. Zwischen den Sensoren existiert dabei ein elektrischer Widerstand. Dieser verringert sich, sobald ein Sensor mit Wasser in Berührung kommt. Registriert die Steuereinheit eine Veränderung des Widerstands, dann löst sie einen Alarm aus. Dieser Alarm kann entweder akustisch oder optisch erfolgen. Ein vernetzter Wassermelder kann außerdem per Anruf oder Nachricht auf dem Handy über den Vorfall informieren.

Einsatzgebiete von Wassermeldern

Waschmaschine Wassermelder
Ein Wasserschaden, beispielsweise durch eine defekte Waschmaschine, kann schnell teuer werden.

Wassermelder kommen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich zum Einsatz. Generell sind sie in allen Bereichen sinnvoll, wo sich Geräte befinden, die über einen Wasseranschluss oder -tank verfügen. Dazu gehören beispielsweise Spülmaschinen, Heizanlagen oder industrielle Maschinen. Gerade ältere Maschinen sind häufig anfällig für Wasserschäden. Die Melder lassen sich dort auch mit anderen Gefahrenmeldern kombinieren.

In welchen Ausführungen ist ein Wassermelder erhältlich?

Wassermelder sind entweder als batteriebetriebene oder netzbetriebene Variante erhältlich. Die batteriebetriebenen Melder sind vor allem im privaten Bereich sehr praktisch. Man kann sie unabhängig von einer Steckdose überall dort platzieren, wo ein Wasserschaden auftreten könnte. Mehr Sicherheit bieten dagegen die netzbetriebenen Melder. Sie eignen sich für den industriellen Bereich, wo eine permanente Überwachung gewährleistet sein muss. Dort können sie auch über einen Zwischenstecker angeschlossen sein, der bei einem Alarm umliegende Geräte ebenfalls abschaltet, um weitere Schäden zu verhindern.

Außerdem unterscheidet man noch zwischen Wassermeldern mit internen und externen Sensoren. Geräte mit Sensoren am Gehäuse haben den Vorteil, dass sie kompakt sind. Allerdings müssen sie am Boden befestigt werden, um einen Wasseraustritt registrieren zu können. Bei Wassermeldern mit externen Sensoren sind die Sensoren dagegen über ein Kabel mit dem Melder verbunden. Das hat zum einen den Vorteil, dass dieser an der Wand befestigt werden kann. Zum anderen lassen sich so mehrere Sensoren miteinander verbinden. Auf diese Weise kann man auch größere Bereiche einfach überwachen.

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