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Funkalarmanlage

Funkmeldeanlagen sind nichts anderes als Alarmanalgen, die mittels Funkübertragung funktionieren. Bei Einbruchsmeldeanlagen, die über Funk funktionieren, erfolgt das Kommunizieren zwischen Zentrale und Systemkomponenten nicht durch die sonst typische Weise der Verdrahtung, sondern via Funkübermittlung. Die Funktionen sind die gleichen. Die Aufgaben die selben. Funkalarmanlagen sollen alarmieren, warnen und informieren.

Funkalarmanalgen bestehen aus folgenden Teilkomponenten:

  • Bedienteilen
  • Signalgebern
  • Wählgeräten
  • Meldetypen
  • und Funkbasis.

Alle diese Elemente sind normalerweise batteriebetrieben.

Die grundlegenden Ziele, die durch Funkalarmanlagen erreicht werden sollen, sind folgende:

  • Verhindern von Einbrüchen, Überfällen und Diebstählen
  • Abschrecken von potentiellen Einbrechern
  • Informieren von hilfeleistenden Stellen sowie die Alarmierung der naheliegenden Umgebung

Installation von Funkalarmanlagen
Da Funkalarmanalgen regulär auf Batteriebasis laufen, ist deren Installation sehr einfach und simpel. Sie eignet sich auch besonders gut zur nachträglichen Installation von Überwachungssystemen, da lästige Verkabelungsprozesse entfallen. Geräte, die mit Funkbetrieb laufen, sind in der Regel in nur wenigen Stunden installiert und dadurch ein komplettes Funkalarmanlagensystem eingerichtet. Doch nicht nur zur Nachsicherung sind Funkalarmanalgen geeignet, sie eignen sich ebenfalls bei zeitlich eingeschränkten und begrenzten Überwachungs- und Sicherheitseinsätzen. Funkmelder verfügen ebenfalls über die Möglichkeit in einfachen Handgriffen durch Modulelemente erweitert zu werden.

Sicherheit von Funkalarmsystemen
Funkalarmanalgen arbeiten über Sicherheitsfrequenzen. Diese Frequenzen können und werden von mehreren Systemen genutzt. Hersteller von Sicherheitssystemen arbeiten daher besonders sorgfältig, was die Frequentierung der Funkalarmanlage betrifft. Einfache Alarmsysteme arbeiten mit einer Frequenz, was das Risiko einer Störung der Kommunikationskanäle zwischen Zentrale und Teilkomponente birgt. Gute Funkalarmanalgen sollten ein Minimum von zwei Frequenzen nutzen. Fällt eine der Frequenzen durch unerwartete Störungen aus, kann immer noch über die zweite (oder auch eine dritte) Frequenz zwischen den Komponenten kommuniziert werden.