Personenschutz

Jeder Personenschützer eines Sicherheitsunternehmens verkörpert eine umfassende Ausbildung. Personenschützer müssen in Sachen Rechtskunde ebenso wie in Psychologie, in Waffensachkunde, in Selbstverteidigungs- bzw. Kampfsportarten, Erster Hilfe oder Fahrsicherheitstraining geschult sein. Einen vorgeschriebenen Ausbildungsweg für diesen Beruf gibt es jedoch nicht. Personenschützer sind dafür verantwortlich, dass potenziell gefährdete oder exponierte Personen sich sicher in der Öffentlichkeit bewegen können. Auch im privaten Raum kann Personenschutz notwendig sein, beispielsweise bei einem amerikanischen Präsidenten. Dieser wird rund um die Uhr im Schichtwechsel von mehreren Personenschützern bewacht.

Wann macht es Sinn, Personenschutz einzusetzen?

personenschutzWann immer eine Person des öffentlichen Lebens sich bedroht fühlt oder eine besonders wichtige Position mit erhöhtem Gefährdungspotenzial innehat, kann sie Personenschutz beantragen. Dies gilt beispielsweise für die Kinder reicher Industrieller. Diese haben als potenzielles Entführungsopfer zwecks Lösegeld-Erpressung einen besonderen Gefährdungsgrad. Entführungen, Erpressungen, Terrorakte und gezielte Attentate auf einzelne Personen nehmen zu. Die Bedrohungslage exponierter Personen ist heute deutlich höher als früher.

Hinzu kommt, dass auch eine nach vorne drängende Menschenmenge oder Farbbeutelattacken auf ein Rednerpult ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Die hohen Kosten für Personenschutz legen nahe, dass sich nur prominente Personen aus dem Showgeschäft, Politiker oder Wohlhabende einen oder mehrere Personenschützer leisten können. Bei diesen Personen besteht durch ihre öffentliche Präsenz und das erhöhte Interesse der Menschen an größtmöglicher Nähe zu diesen Personen ein erhöhter Gefährdungsgrad. Zwei besondere Tätigkeiten im Rahmen des Personenschutzes sind der Schutz von Kronzeugen vor Prozessen und der Konferenzschutz.

Die Arbeit von Personenschützern hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte gewandelt. Der klassische Leibwächter war eine imposante Erscheinung, die unübersehbar neben der schützenswerten Person zu sehen war. Heute setzt man eher auf dezent gekleidete, unauffällig agierende Personenschützer. Das äußere Erscheinungsbild eines Personenschützers wird an die jeweilige Situation angepasst. Zunehmend sind auch Frauen im Personenschutz tätig.

Welche Tätigkeiten werden von Personenschützern abgedeckt?

Ein Personenschützer hat die Aufgabe, schon im Vorfeld eines möglichen Angriffs gegen Leib und Leben als Beschützer zu agieren. Sein Job ist es, die körperliche Unversehrtheit sowie die Handlungsfähigkeit seines Klienten sicherzustellen. Personenschützer müssen auf Ausspähversuche, Entführungen, Attentatsvorbereitungen und andere Gefährdungssituationen reagieren können. Im Fall der Fälle müssen sie schnell und effizient handeln können, um die Schutzperson in Sicherheit zu bringen. Dies kann im Extremfall den Einsatz des eigenen Lebens erfordern.

Personenschützer sind gut ausgebildete Spezialisten. Diese müssen vielseitige Kenntnisse und Fähigkeiten haben, um effizient arbeiten zu können. Als Personenschutzfachkraft befassen unsere Security-Mitarbeiter sich bereits im Vorfeld eines öffentlichen Auftritts exponierter Personen mit Gefährdungsstufen, Sicherheitskonzepten und genauen Ablaufplanungen. Je nach Lage der Dinge treten Personenschützer bewaffnet oder unbewaffnet auf. Unsere Personenschützer checken Hotels und Mitwagenstationen, übernehmen gelegentlich Chauffeursdienste in gepanzerter Fahrzeugen und sind sofort zur Stelle, wenn es irgendwo brenzlig wird.

Staatlicher Personenschutz für Bundespolitiker und Staatsgäste wird grundsätzlich vom BKA geleistet. Das LKA schützt Ministerpräsidenten und Landespolitiker in den Bundesländern. Personenschützer, die für ein Security-Unternehmen arbeiten, arbeiten für exponierte Privatpersonen, im Licht der Öffentlichkeit stehende Millionäre, Unternehmer oder von Stalkern bedrohte Schauspieler und Musiker. Nur in seltenen Fällen wird bei solchen Personen ein so hoher Gefährdungsgrad angenommen, dass staatlicher Schutz angeboten wird.


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