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Vibrationssensor (Vibrationsmelder)

Selbst in der Welt der fortschrittlichen Sicherheitstechnologie sind es oft die kleinen Details, die den Unterschied ausmachen. Ein solches Detail, das einen erheblichen Einfluss auf die Effektivität von Alarmanlagen hat, ist der Vibrationssensor. Diese winzigen Geräte sind dafür verantwortlich, Bewegungen und Erschütterungen in ihrer Umgebung zu erkennen und können in Alarmanlagen einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit leisten.

Vibrationssensor Funktionsweise

Vibrationssensoren (auch Vibrationsmelder, Erschütterungskontakte, Erschütterungsmelder oder Vibrationskontakte) sind Komponenten einer Alarmanlage. Sie reagieren auf Erschütterungen, die beispielsweise bei Gewalteinwirkungen auf ein Objekt entstehen. Sie können so mitunter wuchtige Einwirkungen, den Versuch der Bewegung eines Objektes und auch den Bruch einer Oberfläche feststellen. Dies geschieht dadurch, dass ein solcher Vibrationsmelder im Grunde immer einem gleichen Aufbau folgt: In einem Gehäuse befindet sich eine Feder, an welcher ein Gewicht hängt. Daran befindet sich ein Kontakt. Über die Feder wird ein elektrisches Signal geleitet, das über den Kontakt einen Stromkreislauf aufrecht erhält. Der Vibrationsmelder haftet an der zu überwachenden Unterlage. Erleidet sie eine Erschütterung, geht diese in die Feder über und löst dadurch den Kontakt vom Stromkreis. Der Stromkreis wird unterbrochen und ein Signal wird ausgelöst. Dies kann beispielsweise in Form eines Funk- oder Lichtsignales geschehen. Meist befindet sich ein Alarmgeber nicht am Vibrationsmelder, sondern ist an diesen gekoppelt, indem er das Signal empfängt oder aber ebenfalls den unterbrochenen Stromkreislauf registriert.

Es gibt Modelle, die elektronische Komponenten aufweisen und beispielsweise Alarmdaten speichern. Die meisten Modelle fungieren aber lediglich als Signalgeber im Falle der Stromkreisunterbrechung.

Gerade für den Privatgebrauch haben sich batteriebetriebene Modelle, die mittels Funk mit einer Alarmanlage kommunizieren, durchgesetzt.

Vibrationssensor Anwendungsgebiete

Anwendungsbereiche von Vibrationssensoren in Alarmanlagen:

  1. Tür- und Fenstersicherheit: Vibrationssensoren werden häufig an Türen und Fenstern installiert. Wenn jemand versucht, eine Tür oder ein Fenster aufzubrechen oder aufzudrücken, erzeugt dies Vibrationen, die vom Sensor erkannt werden. Die Alarmanlage kann dann sofort Alarm auslösen.  Hierbei kommt zum Tragen, dass der Vibrationsmelder in seiner Empfindlichkeit einstellbar ist. Vor dem Hintergrund, dass auch der alltägliche Umgang mit den überwachten Objekten (aufschließen von Türen und Fenstern, klopfen usw.) Vibrationen auslöst, ist dies auch nötig. Absolut empfindliche Vibrationsmelder kommen deshalb nur dort zum Einsatz, wo Menschen nicht auf ein Objekt zugreifen sollen oder sollten.
  2. Schutz von Wertsachen: Vibrationssensoren eignen sich hervorragend für den Schutz von wertvollen Gegenständen wie Safes oder Schmuckkästen. Wenn jemand versucht, diese zu manipulieren oder zu bewegen, wird dies vom Sensor erfasst.
  3. Fahrzeugalarmanlagen: In Autodiebstahlschutzsystemen spielen Vibrationssensoren eine entscheidende Rolle. Wenn jemand versucht, in ein Fahrzeug einzubrechen oder es zu bewegen, kann der Sensor eine Warnung auslösen.
  4. Glasbrucherkennung: Vibrationssensoren können auch in Kombination mit Glasbrucherkennungssystemen verwendet werden. Wenn Glas zerbrochen wird, erzeugt dies Vibrationen, die der Sensor erfassen kann. Sowohl starkes Klopfen an die Scheibe, als auch der Bruch der Scheibe selbst lösen ihn aus. Weiterhin findet er Anwendungen an Türen, Fenstern, Tresoren und Wänden. Er kann dabei Erschütterungen in einem größeren Umkreis registrieren, wobei dies vom Material abhängig ist. Mehrfachscheiben mit Isolierluftschicht lassen sich hingegen nur schlecht auf diese Weise sichern. Der Vibrationsmelder ist vor allem auf durchgängige Flächen aus einem Material ausgelegt.

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Vorteile von Vibrationssensoren in Alarmanlagen

  • Schnelle Erkennung: Vibrationssensoren reagieren in der Regel sehr schnell auf Bewegungen oder Erschütterungen, was dazu beiträgt, dass die Alarmanlage sofort ausgelöst wird.
  • Geringe Fehlalarmrate: Da sie gezielt auf bestimmte Arten von Erschütterungen ansprechen, haben Vibrationssensoren in der Regel eine geringere Fehlalarmrate im Vergleich zu anderen Bewegungssensoren.
  • Vielseitigkeit: Sie können in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, um eine breite Palette von Sicherheitsbedrohungen abzudecken.
  • Diskretion: Vibrationssensoren sind oft klein und unauffällig, sodass sie nicht leicht entdeckt werden können.

Insgesamt sind Vibrationssensoren eine wichtige Komponente von Alarmanlagen, die dazu beitragen, Ihr Zuhause, Ihr Geschäft oder Ihre Wertgegenstände zu schützen. Ihre schnelle Reaktionsfähigkeit und ihre geringe Fehlalarmrate machen sie zu einer wertvollen Ergänzung jeder modernen Sicherheitslösung.

Worauf muss ich beim Kauf eines Vibrationsmelders achten?

  1. Überlegen Sie, wo Sie ihn platzieren möchten: Denken Sie darüber nach, wo Sie den Vibrationssensor installieren möchten. Typischerweise werden sie an Türen, Fenstern, Safes oder anderen potenziellen Einbruchspunkten angebracht. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Anzahl und Art von Sensoren für Ihre Bedürfnisse auswählen.
  2. Kompatibilität prüfen: Überprüfen Sie, ob der Vibrationssensor mit Ihrer vorhandenen Alarmanlage oder Sicherheitslösung kompatibel ist. Nicht alle Sensoren funktionieren mit allen Systemen, daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass sie nahtlos integriert werden können.
  3. Funktionsweise verstehen: Informieren Sie sich darüber, wie der Sensor arbeitet und wie er auf Vibrationen reagiert. Einige Sensoren sind empfindlicher als andere, und es ist wichtig zu verstehen, wie sie auf unterschiedliche Bewegungen reagieren, um Fehlalarme zu vermeiden.
  4. Qualität und Zuverlässigkeit: Investieren Sie in qualitativ hochwertige Sensoren von vertrauenswürdigen Herstellern. Zuverlässigkeit ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Sensor im Ernstfall ordnungsgemäß funktioniert.
  5. Wartung: Beachten Sie, dass Sensoren, wie alle elektronischen Geräte, Wartung erfordern können. Stellen Sie sicher, dass Sie regelmäßig die Batterien überprüfen und gegebenenfalls austauschen.
  6. Professionelle Installation: Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie den Vibrationssensor richtig installieren sollen, ziehen Sie die Hilfe eines professionellen Sicherheitsinstallateurs in Betracht. Eine falsche Installation kann die Wirksamkeit des Sensors beeinträchtigen.
  7. Testen Sie Ihr System: Nach der Installation sollten Sie Ihr Sicherheitssystem gründlich testen, um sicherzustellen, dass alle Sensoren ordnungsgemäß funktionieren. Dies hilft, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
  8. Datenschutz berücksichtigen: Wenn Sie einen Vibrationssensor in Ihrem Zuhause verwenden, denken Sie darüber nach, wie die erfassten Daten verwendet und gespeichert werden. Stellen Sie sicher, dass Sie die Datenschutzrichtlinien Ihres Sicherheitssystemanbieters verstehen.
  9. Notfallprotokolle erstellen: Im Falle eines Alarms sollten Sie wissen, wie Sie reagieren und wen Sie benachrichtigen müssen. Erstellen Sie klare Notfallprotokolle für sich und Ihre Familie, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein.

Fazit

Insgesamt sind Vibrationssensoren eine wichtige Komponente von Alarmanlagen, die dazu beitragen, Ihr Zuhause, Ihr Geschäft oder Ihre Wertgegenstände zu schützen. Ihre schnelle Reaktionsfähigkeit und ihre geringe Fehlalarmrate machen sie zu einer wertvollen Ergänzung jeder modernen Sicherheitslösung.

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