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	<title>Sicherheitsbranche Archive | Securityszene.de</title>
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	<description>Ratgeber, News, Produktvergleiche &#38; Unternehmen aus der Sicherheitsbranche</description>
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	<title>Sicherheitsbranche Archive | Securityszene.de</title>
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		<title>Wie Künstliche Intelligenz die Sicherheitsbranche in den nächsten zehn Jahren verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:25:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung durch KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie heute durch einen Werksschutz-Kontrollraum, eine Leitstelle oder ein Sicherheitsunternehmen gehen, sehen Sie bereits die ersten Vorboten: Kameras, die selbstständig Alarm schlagen, Dienstpläne, die sich fast von allein schreiben, und Auswertungssoftware, die aus tausenden Sensor-Meldungen die eine relevante herausfiltert. Was 2026 vielerorts noch Pilotprojekt ist, wird in den kommenden zehn Jahren sehr wahrscheinlich zum [&#8230;]</p>
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</p><p>Wenn Sie heute durch einen Werksschutz-Kontrollraum, eine Leitstelle oder ein<a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsdienste-finden/" target="_blank" rel="noopener" title=" Sicherheitsunternehmen"> Sicherheitsunternehmen</a> gehen, sehen Sie bereits die ersten Vorboten: Kameras, die selbstständig Alarm schlagen, Dienstpläne, die sich fast von allein schreiben, und Auswertungssoftware, die aus tausenden Sensor-Meldungen die eine relevante herausfiltert. Was 2026 vielerorts noch Pilotprojekt ist, wird in den kommenden zehn Jahren sehr wahrscheinlich zum Standard. Im folgenden Beitrag führen wir, was sich in den zentralen Feldern der Branche – <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/objektschutz-inhalte/" target="_blank" rel="noopener" title="Objektschutz">Objektschutz</a>, Leitstellen, Videoanalyse, Personenschutz und Einsatzplanung – tatsächlich verändert, und ziehen eine ebenso wichtige Grenze: welche Aufgaben Künstliche Intelligenz in dieser Zeit realistisch übernehmen kann, und welche beim Menschen bleiben müssen.</p>
<p>Vorab eine Einordnung, die sich durch den gesamten Beitrag zieht: In praktisch keinem seriösen Zukunftsszenario ersetzt KI den Sicherheitsmitarbeiter vollständig. Sie verschiebt seine Rolle, weg von der reinen Beobachtung und Dokumentation, hin zur Bewertung, Entscheidung und Deeskalation. Das verändert Anforderungsprofile, Ausbildung und Personalbedarf, aber es hebt die Notwendigkeit menschlicher Präsenz nicht auf.</p>
<h1>Objektschutz: Von der Rundgangskontrolle zur vorausschauenden Absicherung</h1>
<p>Im klassischen Objektschutz war KI lange nur ein Nebeneffekt der Videotechnik. Das ändert sich, weil <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/zugangskontrolle/" target="_blank" rel="noopener" title="Zutrittssysteme">Zutrittssysteme</a>, Sensorik und Videoanalyse zunehmend zusammenwachsen und gemeinsam ausgewertet werden. Statt dass ein Wachmann jeden Alarm einzeln nachverfolgt, priorisieren Systeme Ereignisse bereits vorab: Ein Sensor an einem Zaun, eine Kamera am Tor und ein Zutrittsleser am Nebeneingang werden zu einem einzigen, bewerteten Vorfall zusammengeführt, statt drei getrennte Meldungen zu erzeugen.</p>
<p>In den nächsten zehn Jahren wird dieser Ansatz in drei Richtungen weiterwachsen:</p>
<ul>
<li><strong>Prädiktive Risikobewertung. </strong>Systeme lernen aus historischen Vorfallsdaten eines Objekts, etwa welche Zugänge zu welchen Uhrzeiten auffällig oft Fehlalarme oder tatsächliche Vorfälle produzieren, und passen Streifengänge, Kamerafokus oder Zutrittsregeln automatisch an.</li>
<li><strong>Edge-KI direkt am Gerät. </strong>Auswertung findet zunehmend in der Kamera oder am Sensor selbst statt, nicht mehr zentral im Serverraum. Das verkürzt Reaktionszeiten und reduziert die Menge an Daten, die überhaupt übertragen und gespeichert werden muss. Das ist ein Punkt, der auch datenschutzrechtlich relevant ist.</li>
<li><strong>Integration in Smart-Building-Systeme. </strong>Zutrittskontrolle, Brandschutz, Gebäudetechnik und klassische Sicherheitstechnik wachsen zu einer gemeinsamen Plattform zusammen, auf der KI Muster über Gewerke hinweg erkennt, etwa wenn eine ungewöhnliche Zutrittsfolge mit einer Störung in der Klimatechnik zusammenfällt.</li>
</ul>
<p>Für Sicherheitsmitarbeiter im Objektschutz bedeutet das: weniger stures Abgehen fester Rundgänge nach Schema F, mehr fallbezogene, von der Software vorpriorisierte Interventionen. Die physische Präsenz vor Ort, als Abschreckung, als Handelnder im Ernstfall, als Ansprechpartner für Mitarbeitende und Besucher bleibt jedoch unverändert notwendig. Kein System kann bislang eine Tür aufhalten, ein Gespräch deeskalieren oder vor Ort improvisieren, wenn ein Vorfall nicht ins gelernte Muster passt.</p>
<h1>Leitstellen: Vom Meldungsempfänger zur Entscheidungsunterstützung</h1>
<p>Leitstellen sind der Ort, an dem sich die Datenflut der Sicherheitstechnik konzentriert, und damit auch der Ort, an dem KI den größten quantitativen Effekt haben wird. Ein oft zitiertes Problem der Branche ist die extrem hohe <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/falschalarm-vermeiden/" target="_blank" rel="noopener" title="Fehlalarmquote">Fehlalarmquote</a> klassischer <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/alarmanlage/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlagen">Alarmanlagen</a>, die Disponenten unnötig bindet und im Ernstfall zu Verzögerungen führt. Genau hier setzen KI-gestützte Verifikationssysteme an: Video- und Audiodaten werden automatisch mit dem Alarmsignal abgeglichen, bevor ein Mensch überhaupt eingebunden wird.</p>
<p>Für die kommenden zehn Jahre zeichnen sich folgende Entwicklungslinien ab:</p>
<ul>
<li><strong>Automatisierte Alarmverifikation </strong>als Standard, nicht als Zusatzoption. Das Ziel ist es, die Zahl der an Menschen weitergeleiteten Ereignisse drastisch zu reduzieren und nur noch tatsächlich relevante Fälle zu eskalieren.</li>
<li><strong>KI-gestützte Priorisierung und Vorschläge zur Reaktion. </strong>Statt nur zu melden, schlägt das System dem Disponenten bereits vor, welche Einheit am schnellsten verfügbar ist, welche Vorgeschichte ein Standort hat oder welche Eskalationsstufe angemessen erscheint. Die finale Entscheidung bleibt beim Menschen.</li>
<li><strong>Sprachassistenz und automatisierte Dokumentation. </strong>Anrufe, Funksprüche und Vorfälle werden automatisch transkribiert, zusammengefasst und in Berichte überführt, ein Bereich, in dem Zeitersparnis besonders greifbar ist, weil Dokumentation traditionell viel Arbeitszeit bindet.</li>
</ul>
<p>Der Leitstellendisponent der Zukunft verbringt also weniger Zeit mit dem Sichten von Bildschirmen und mehr Zeit mit der Bewertung bereits vorgefilterter, kontextualisierter Ereignisse. Das erhöht die kognitive Anforderung eher, als sie zu senken: Wer nur noch die schwierigen, uneindeutigen Fälle sieht, braucht mehr Erfahrung und Urteilsvermögen, nicht weniger. Die Verantwortung für Fehlentscheidungen – etwa eine unterlassene Alarmierung der Polizei – kann und darf zudem nicht an ein System delegiert werden, schon aus haftungsrechtlichen Gründen.</p>
<h1>Videoanalyse: Der eigentliche Motor der Veränderung</h1>
<p>Kaum ein Bereich der Branche verändert sich so sichtbar wie die Videosicherheit. Der Wandel lässt sich als Bewegung von der passiven Aufzeichnung zur aktiven, vorausschauenden Analyse beschreiben: Kameras zeichnen nicht mehr nur auf, was im Nachhinein ausgewertet wird, sondern erkennen in Echtzeit Personen, Fahrzeuge, Verhaltensmuster und Abweichungen davon.</p>
<p>Zentrale Entwicklungen für die nächsten zehn Jahre:</p>
<ul>
<li><strong>Verhaltens- statt Objekterkennung. </strong>Statt nur “Person erkannt” wird zunehmend bewertet, ob ein Verhalten von der Norm abweicht, etwa ungewöhnlich langes Verweilen an einem Zugang, ein Fahrzeug, das mehrfach denselben Bereich abfährt, oder Bewegungsmuster, die auf einen Sturz oder eine Auseinandersetzung hindeuten.</li>
<li><strong>Branchenspezifische Auswertung. </strong>Im Handel geht es um Kundenfrequenz und Ladendiebstahl, in der Industrie um Arbeitsschutz und unbefugten Zutritt zu Gefahrenbereichen, im öffentlichen Raum um Vermummung, herrenlose Gegenstände oder Menschenansammlungen. Die Modelle werden zunehmend für diese Einsatzfelder feinjustiert, statt generische Erkennung “von der Stange” einzusetzen.</li>
<li><strong>On-Device-Verarbeitung. </strong>Ein wachsender Teil der Auswertung läuft direkt auf der Kamera, ohne dass Rohmaterial überhaupt zentral gespeichert wird. Das ist zugleich eine technische und eine regulatorische Antwort auf den Datenschutz: Wo weniger Daten das Gerät verlassen, sinkt auch das Risiko im Umgang mit ihnen.</li>
<li><strong>Belastbarere, transparentere Modelle. </strong>Nach Jahren, in denen Videoanalyse vor allem an Erkennungsraten gemessen wurde, rückt die Frage in den Vordergrund, wie nachvollziehbar und wie diskriminierungsfrei ein System entscheidet. Nicht zuletzt, weil die europäische KI-Verordnung Anwendungen im Sicherheitsbereich als risikobehaftet einstuft und entsprechende Nachweispflichten vorsieht.</li>
</ul>
<p>Für das Personal in der Videobeobachtung bedeutet das eine Verschiebung von der Daueraufmerksamkeit auf viele Monitore – eine Tätigkeit, bei der menschliche Aufmerksamkeit erwiesenermaßen nach kurzer Zeit nachlässt – hin zur Bearbeitung bereits erkannter, priorisierter Ereignisse. Was bleibt, ist die Interpretation im Kontext: Ob ein als “ungewöhnlich” markiertes Verhalten tatsächlich eine Bedrohung, ein harmloser Sonderfall oder ein technischer Fehlalarm ist, erfordert Orts-, Situations- und Menschenkenntnis, die ein Modell nicht mitbringt.</p>
<h1>Personenschutz: Datengestützte Vorbereitung, menschliche Umsetzung</h1>
<p>Der Personenschutz ist der Bereich, in dem sich KI voraussichtlich am wenigsten an der eigentlichen Schutztätigkeit ändert, und am meisten an ihrer Vorbereitung. Die konkrete Nähe zur Schutzperson, das Erkennen sozialer Dynamiken in einer Menschenmenge, die Entscheidung in Sekundenbruchteilen bei einem Zwischenfall: Das bleibt in absehbarer Zeit ureigene menschliche Kompetenz, weil es auf Körperlichkeit, Vertrauen und Improvisation angewiesen ist.</p>
<p>Wo KI in den kommenden Jahren dennoch spürbar wird:</p>
<ul>
<li><strong>Bedrohungsanalyse im Vorfeld. </strong>Die Auswertung offener Quellen wie Social Media, Foren, öffentlich zugängliche Ankündigungen zur Einschätzung, ob eine Veranstaltung oder Reise ein erhöhtes Risiko birgt, lässt sich durch KI-gestützte Tools erheblich beschleunigen. Das ersetzt keine nachrichtendienstliche Bewertung, liefert aber schneller einen strukturierten Überblick als manuelle Recherche.</li>
<li><strong>Routen- und Ablaufplanung. </strong>Systeme können Alternativrouten, Zeitfenster und Schwachstellen eines Ablaufplans auf Basis von Verkehrsdaten, Veranstaltungskalendern und historischen Vorfällen vorschlagen – als Entwurf, den der Personenschützer vor Ort verifiziert und anpasst.</li>
<li><strong>Deepfake- und Täuschungsrisiken als neues Aufgabenfeld. </strong>Zugleich wächst eine Bedrohung, die Personenschutz direkt betrifft: gefälschte Anrufe, Videos oder Nachrichten, die eine Schutzperson oder deren Umfeld täuschen sollen. Der Umgang mit dieser Art von Angriff – Verifikationsprotokolle, Sensibilisierung des Umfelds – wird zunehmend Teil der Schutzkonzeption.</li>
</ul>
<p>Der Personenschützer der Zukunft arbeitet also mit deutlich besser vorbereiteten Lagebildern, trägt aber weiterhin die eigentliche Verantwortung vor Ort. KI liefert hier Zeitgewinn in der Vorbereitung, keine Automatisierung der Kernaufgabe.</p>
<h1>Einsatzplanung: Der am weitesten fortgeschrittene Bereich</h1>
<p>Ausgerechnet die vermeintlich unspektakulärste Aufgabe (die Dienst- und Einsatzplanung) ist heute schon der Bereich, in dem KI am konkretesten nutzbar ist, weil es sich um ein klassisches Optimierungsproblem handelt: Verfügbarkeiten, Qualifikationen, gesetzliche Ruhezeiten, Kundenwünsche und Kosten müssen in Einklang gebracht werden, eine Aufgabe, die sich gut in Algorithmen abbilden lässt.</p>
<p>In den nächsten zehn Jahren ist hier die weiteste Automatisierung zu erwarten:</p>
<ul>
<li><strong>Automatisierte Schichtvorschläge, </strong>die Qualifikationsanforderungen (etwa Sachkundenachweis §34a, Werkschutzausweis, Objektspezifika) automatisch berücksichtigen und nur noch zur Freigabe vorgelegt werden.</li>
<li><strong>Bedarfsprognosen, </strong>die aus historischen Auftragsdaten ableiten, wann an welchem Objekt mit Mehrbedarf zu rechnen ist – etwa saisonale Spitzen im Baustellenschutz oder Veranstaltungssicherheit.</li>
<li><strong>Compliance-Prüfung in Echtzeit, </strong>die Verstöße gegen Arbeitszeitgesetz oder Ruhezeiten verhindert, bevor ein Plan überhaupt veröffentlicht wird.</li>
</ul>
<p>Die Grenze verläuft auch hier klar: Ein System kann einen rechtssicheren, effizienten Planentwurf liefern. Ob dieser Entwurf zur tatsächlichen Teamdynamik passt, ob ein Mitarbeiter aus persönlichen Gründen an einem bestimmten Objekt nicht eingesetzt werden sollte, oder wie kurzfristig auf einen Krankheitsausfall reagiert wird, das bleibt Führungsaufgabe. KI liefert hier den Entwurf, nicht die letzte Entscheidung, und schon gar nicht das Gespräch mit dem betroffenen Mitarbeiter.</p>
<h1>Was KI übernehmen kann und was nicht</h1>
<p>Über alle fünf Bereiche hinweg lässt sich eine klare Trennlinie ziehen zwischen Aufgaben, die sich in den nächsten zehn Jahren realistisch automatisieren lassen, und solchen, die menschlich bleiben.</p>
<p><strong>KI kann zunehmend übernehmen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Das Filtern großer Datenmengen nach Relevanz:</strong> Videoauswertung, Alarmverifikation, Auswertung offener Quellen.</li>
<li><strong>Musterkennung über die Zeit:</strong> wiederkehrende Auffälligkeiten an einem Objekt, ungewöhnliches Verhalten, Abweichungen von Normalzuständen.</li>
<li><strong>Dokumentation und Berichtserstellung:</strong> Transkription, Zusammenfassung, Protokollierung.</li>
<li><strong>Planungsvorschläge unter mehreren Nebenbedingungen:</strong> Dienstpläne, Routen, Ressourcenzuteilung.</li>
<li><strong>Erste Priorisierung von Ereignissen:</strong> was dringend ist und was warten kann.</li>
</ul>
<p><strong>Beim Menschen bleibt zwingend:</strong></p>
<ul>
<li>Die physische Präsenz und Handlungsfähigkeit vor Ort: Deeskalation, Intervention, Erste Hilfe.</li>
<li>Die Bewertung uneindeutiger, kontextabhängiger Situationen, für die es keine Trainingsdaten gibt, weil sie neuartig sind.</li>
<li>Die letzte Entscheidung bei sicherheitsrelevanten Eskalationen, insbesondere wenn Grundrechte, Haftung oder Menschenleben betroffen sind.</li>
<li>Der zwischenmenschliche Kontakt: zu Kunden, Kollegen, Betroffenen, im Personenschutz zur geschützten Person selbst.</li>
<li>Die ethische und rechtliche Verantwortung für Entscheidungen, die sich grundsätzlich nicht an ein System delegieren lässt.</li>
</ul>
<p>Diese Verschiebung verändert auch das Anforderungsprofil an Sicherheitsmitarbeiter: Wer künftig vor allem KI-vorbewertete, komplexe Fälle bearbeitet, braucht mehr Urteilsvermögen, mehr Kommunikationsfähigkeit und ein Grundverständnis dafür, wie die eingesetzten Systeme funktionieren und wo ihre Grenzen liegen. Nicht zuletzt, um Fehlalarme und blinde Flecken der Technik zu erkennen. Die Rolle wird anspruchsvoller, nicht überflüssig.</p>
<h1>Fazit</h1>
<p>In zehn Jahren wird kaum ein Bereich der Sicherheitsbranche ohne KI-gestützte Systeme auskommen, von der Zutrittskontrolle über die Leitstelle bis zur Dienstplanung. Der Effekt ist jedoch weniger Ersatz als Verschiebung: KI übernimmt die Auswertung großer Datenmengen und liefert vorbereitete Entscheidungsgrundlagen, während Menschen die Verantwortung, die physische Präsenz und die Bewertung uneindeutiger Lagen behalten. Unternehmen, die sich frühzeitig damit auseinandersetzen, wie sich diese Aufgabenteilung in ihrem Betrieb konkret gestaltet, und wie sie ihr Personal entsprechend qualifizieren, verschaffen sich einen klaren Vorsprung gegenüber jenen, die KI nur als zusätzliches Werkzeug an bestehende Abläufe anhängen.</p>
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		<title>Sicherheitsbranche erwartet weiterhin starkes Wachstum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 07:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen der Sicherheitsbranche blicken zuversichtlich in die Zukunft. Einer aktuellen Studie des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Lünendonk und Hossenfelder GmbH zufolge rechnen sie mit einem anhaltenden Wachstum in den kommenden Jahren. Der Bedarf an privaten Sicherheitsdienstleistungen ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Laut dem Bundesverband der Sicherheitsdienstleistungen erreichte das Marktvolumen der Branche im Jahr 2022 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen der Sicherheitsbranche blicken zuversichtlich in die Zukunft. Einer aktuellen Studie des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Lünendonk und Hossenfelder GmbH zufolge rechnen sie mit einem anhaltenden Wachstum in den kommenden Jahren. Der Bedarf an privaten Sicherheitsdienstleistungen ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Laut dem Bundesverband der Sicherheitsdienstleistungen erreichte das Marktvolumen der Branche im Jahr 2022 rund 10,5 Milliarden Euro – eine Verdopplung innerhalb von nur zehn Jahren. Die Studie von Lünendonk und Hossenfelder zeigt, dass die Unternehmen trotz Herausforderungen wie der fortschreitenden Digitalisierung positive Prognosen abgeben. Für die nächsten Jahre wird ein Wachstum von 6,5 bis 8,7 Prozent erwartet.</p>
<h2>Großereignisse und Fachkräftemangel als zentrale Themen</h2>
<p>Ereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft, die in diesem Jahr in Deutschland stattgefunden hat, haben maßgeblich zum Wachstum der Branche beigetragen. Solche Großveranstaltungen erfordern umfassende Sicherheitskonzepte, die eine enge Zusammenarbeit zwischen <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsdienste/" target="_blank" rel="noopener" title="staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten">staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten</a> notwendig machen. Der damit verbundene Personalbedarf ist enorm, doch wie in vielen anderen Branchen ist auch die Sicherheitsbranche von einem erheblichen Fachkräftemangel betroffen. Unternehmen müssen daher verstärkt nach qualifiziertem Personal suchen, um den Anforderungen gerecht zu werden. In der Studie wurde das Personal als einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren hervorgehoben.</p>
<h2>Steigende Anforderungen an Qualifikationen und Schulungen</h2>
<p>Die zunehmende Integration von Sicherheitstechnik führt dazu, dass die Anforderungen an die Beschäftigten stetig steigen. Eine einfache Unterrichtung nach Paragraph 34a der Gewerbeordnung reicht für viele Tätigkeiten längst nicht mehr aus. Gefragt sind zunehmend <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/fachkraft-fuer-schutz-und-sicherheit/" title="Fach- und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit, die eine fundierte Ausbildung">Fach- und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit, die eine fundierte Ausbildung</a> und spezielle Qualifikationen vorweisen können. Diese anerkannten Berufsabschlüsse können unter anderem in renommierten Akademien wie der Dekra Akademie, die Akademie für Sicherheit in der Wirtschaft AG (ASW Akademie) in Köln, der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) in Bonn oder dem Institut für Sicherheitstechnik (IST) in Berlin erworben werden. Diese Einrichtungen bieten eine Vielzahl an Qualifizierungsmöglichkeiten, darunter auch Teilqualifikationen, die speziell für Berufserfahrene konzipiert sind, um sie auf die Externenprüfung vorzubereiten.</p>
<h2>Wie Sie in die Sicherheitsbranche einsteigen können</h2>
<p>Wer eine <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/karriere/" title="Karriere in der Sicherheitsbranche">Karriere in der Sicherheitsbranche</a> anstrebt, sollte sich über die unterschiedlichen Ausbildungswege informieren. Die <a href="https://www.securityszene.de/ausbildung-fachkraft-objektschutz-sicherheit/" title="Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit">Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit</a> dauert in der Regel drei Jahre und umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Alternativ bieten viele Akademien auch Teilqualifikationen an, die es ermöglichen, sich Schritt für Schritt in den Beruf einzufinden. Für Quereinsteiger mit Berufserfahrung gibt es zudem die Möglichkeit, sich durch gezielte Schulungen auf die Externenprüfung vorzubereiten und so einen anerkannten Abschluss zu erwerben.</p>
<p>Mit der richtigen Qualifikation stehen Ihnen in der Sicherheitsbranche zahlreiche Türen offen – von der klassischen Sicherheitsdienstleistung bis hin zu spezialisierten Bereichen wie der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/sicherheitsberatung/" title="Sicherheitsberatung">Sicherheitsberatung</a> oder dem Einsatz modernster Überwachungstechniken. Besonders in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels bieten sich für qualifizierte Fachkräfte hervorragende Berufsperspektiven.</p>
<p>Titelbild von Tung Lam / Pixabay</p>
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		<title>Sicherheitsbranche &#8211; Schwarzarbeit auf dem Vormarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 12:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berichte über Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche mehren sich. Das Berliner LKA gibt alarmierende Zahlen bekannt. Warum wird Schwarzarbeit in Securityfirmen zunehmend zu einem Problem? Erfahren Sie mehr über das Ausmaß der Schwarzarbeit, ihre Ursachen und den Einfluss der organisierten Kriminalität. Schwarze Schafe in der Sicherheitsbranche Im Jahr 2019 stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><p>Berichte über Schwarzarbeit in der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/" title="Sicherheitsbranche">Sicherheitsbranche</a> mehren sich. Das Berliner LKA gibt alarmierende Zahlen bekannt. Warum wird Schwarzarbeit in Securityfirmen zunehmend zu einem Problem? Erfahren Sie mehr über das Ausmaß der Schwarzarbeit, ihre Ursachen und den Einfluss der organisierten Kriminalität.</p>
<h2>Schwarze Schafe in der Sicherheitsbranche</h2>
<p>Im Jahr 2019 stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu, das die Befugnisse der Finanzkontrolle bezüglich Schwarzarbeit ausweitete. Es ist seitdem ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit, Scheinarbeit oder vorgetäuschte Selbstständigkeit, Menschenhandel und Arbeitsausbeutung aufzudecken. Umfangreiche Ermittlungen der Finanzkontrolle in Sicherheitsunternehmen legen nahe, dass das Thema auch in der Sicherheitsbranche an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Die Machenschaften betrügerischer Sicherheitsfirmen ähneln sich. Am Markt agierende, aber wirtschaftlich nicht aktive Unternehmen, sogenannte <strong>Scheinfirmen, stellen Scheinrechnungen aus</strong>, die allein dazu dienen, beim Rechnungsempfänger<strong> Betriebsausgaben vorzutäuschen, welche den Gewinn und folglich die Steuerlast mindern.</strong> Eine Unterart der Scheinrechnung ist die <strong>Abdeckrechnung</strong>, mit deren Hilfe der Aufwand für Schwarzlöhne als Betriebsausgabe deklariert und buchhalterisch abgedeckt wird. Auf diese Weise führen die durch schwarzarbeitende Mitarbeiter erwirtschafteten Gewinne nicht zu einer höheren Steuerlast.</p>
<h2>Ermittlungserfolge von Zoll und Finanzkontrolle</h2>
<p>Im Herbst 2020 meldete die Presse die erfolgreiche Zerschlagung eines Netzwerks aus Scheinfirmen durch die Finanzkontrolle des Hauptzollamts Frankfurt am Main. Über Scheinrechnungen erzielten die vermeintlichen Sicherheitsfirmen einen <strong>Umsatz von mehr als zehn Millionen Euro</strong>, woraus sich ein <strong>Steuer- und Sozialversicherungsschaden</strong> in Höhe von <strong>3,5 Millionen Euro</strong> errechnen ließ.</p>
<p>Wegen des Verdachts der Schwarzarbeit wurden Anfang Juni 2021 bundesweite Razzien bei mehreren Sicherheitsfirmen durchgeführt. Die vorläufigen Untersuchungsergebnisse der Finanzkontrolle weisen darauf hin, dass sich der <strong>Steuer- und Sozialversicherungsschaden durch nicht ordnungsgemäß gemeldete Mitarbeiter und Umsätze</strong> ebenfalls auf <strong>mehrere Millionen Euro</strong> beläuft.</p>
<p>Erst Ende Juni 2021 ermittelte der Kölner Zoll bei Securityfirmen und stellte Beweismaterial in Köln, Solingen, Bonn und Bad Münstereifel sicher. Gegen zehn Personen wird derzeit wegen des Verdachts der Scheinselbständigkeit ermittelt. Einmal mehr wurden über Scheinrechnungen, die sich die beteiligten Unternehmen gegenseitig ausstellten, im großen Stil Sozialbeiträge und Steuern vorenthalten.</p>
<p>Großes Aufsehen erregten kürzlich Berichte aus Berlin. Das dortige Landeskriminalamt fand heraus, dass <strong>13 von 63 Firmen, die mit der Überwachung der Sicherheit in den Berliner Flüchtlingsunterkünften</strong> beauftragt wurden, <strong>gegen geltende Gesetze verstießen</strong>. Recherchen des RBB-Fernsehens ergaben, dass zwei Netzwerke aus privaten Sicherheitsfirmen nicht nur fachlich mangelhaft ausgebildete Mitarbeiter einsetzten, sondern Scheinrechnungen erstellten, um das Finanzamt und die Sozialkassen zu betrügen.</p>
<p>Welche Ausbildungs- sowie Studiumsmöglichkeiten Sie oder Ihre Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche haben, lesen Sie hier:</p>
<div class="vc_btn3-container vc_btn3-center vc_do_btn" ><a class="vc_general vc_btn3 vc_btn3-size-md vc_btn3-shape-rounded vc_btn3-style-modern vc_btn3-block vc_btn3-icon-left vc_btn3-color-blue" href="https://www.securityszene.de/ratgeber/karriereweg-sicherheitsbranche/" title="" target="_blank"><i class="vc_btn3-icon fas fa-search"></i> Karriere in der Sicherheitsbranche</a></div>
<p> </p>
<h2>Gründe für den Anstieg der Schwarzarbeit</h2>
<p>Der Fall in Berlin löste Empörung aus, weil durch die beauftragten Unternehmen nicht nur ein finanzieller Schaden entstanden ist, sondern auch die Ordnung in den Unterkünften gefährdet war. Solche Vorkommnisse werden zunehmend zum Problem, denn sie <strong>schaden dem Image der Sicherheitsbranche und verhindern einen fairen Wettbewerb</strong>.</p>
<h3>Warum ist aber ausgerechnet in der letzten Zeit ein erheblicher Anstieg von schwarzarbeitendem Sicherheitspersonal zu beobachten?</h3>
<p>Schwarzarbeit ist nicht allein die Folge von Profitgier. Sie resultiert auch aus der <strong>zunehmenden Bürokratie und einer hohen Steuer- und Abgabenlast</strong>, die manchen Unternehmer in die Knie zwingen. <strong>Ausufernde Regulierungen</strong> für Zeit- und Leiharbeit machen es besonders kleinen Sicherheitsunternehmen schwer, auf schwankende Auftragslagen zu reagieren. Einige Unternehmen halten Aushilfen, die schwarz arbeiten, anscheinend für die Lösung dieses Konflikts, obwohl Schwarzarbeit kein Kavaliersdelikt ist und neue Probleme zur Folge haben kann.</p>
<p>Aktuell ist die <strong>Coronakrise</strong> der wesentliche Treiber der Schwarzarbeit. Ähnlich wie in der Finanzkrise 2009 zeigt sich, dass <strong>die Schattenwirtschaft blüht, wenn die Wirtschaft einbricht</strong>. Securityfirmen büßten durch den Stillstand in der Eventindustrie zahlreiche Aufträge ein und haben infolgedessen feste Mitarbeiter abgebaut. Viele Arbeitnehmer zwang die Krise in die Kurzarbeit oder sogar in die Arbeitslosigkeit. Sie versuchen deshalb, ihre Finanzen durch Nebentätigkeiten aufzubessern und sind bereit schwarz zu arbeiten. Arbeitgeber, die Mindestlöhne unterlaufen und indirekt an der Krise verdienen, bewegen sich jedoch strafrechtlich und moralisch auf dünnem Eis.</p>
<p><strong><span style="color: #1e73be;">Dieser Podcast zeigt nochmals sehr gut, wie Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche aussehen kann:</span></strong></p>
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<p> </p>
<h2>Einfluss der organisierten Kriminalität</h2>
<p>Der Verdacht erhärtet sich, dass <strong>kriminelle Organisationen vermehrt die Sicherheitsbranche als ein Spielfeld für kriminelle Geschäfte, Schwarzarbeit und Geldwäsche nutzen</strong>. Die Ermittlungsbehörden stellen fest, dass sie es mit kriminellen Strukturen zu tun haben. Deren illegales Geflecht aus Scheinfirmen, Bevollmächtigten und Strohmännern ist schwer zu durchschauen. Der Zoll nimmt die betroffenen Branchen nunmehr verstärkt ins Visier. <strong>Regelmäßige Kontrollen und hohe Geld- und Freiheitsstrafen</strong> sollen dazu beitragen, die für die Gesellschaft und alle seriösen Unternehmen schädlichen Aktivitäten dauerhaft zu unterbinden.</p>
<p>Auch bei den Ermittlungen in Frankfurt wurde von der Bildung eines kriminellen Verbundes ausgegangen. Einer der Beteiligten fiel zudem durch enge Kontakte zu den Hells Angels auf. Bei den Vorfällen in Berlin gibt es offenbar Verbindungen ins verbrecherische Berliner Clan-Milieu.</p>
<p>Wer mit Kriminellen Geschäfte macht, macht sich nicht nur strafbar, sondern auch erpressbar. Eine sorgfältige Auswahl von Subunternehmern und Geschäftspartnern ist für ein seriöses Sicherheitsunternehmen deshalb unumgänglich.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: unsplash.com (Flex Point Security)</p>
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		<title>SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 17:18:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den 24. und 25. November 2021. Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsexpo-muenchen-2021/">SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den <strong>24. und 25. November 2021.</strong></p>
<p>Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den Zugriff erschweren oder diesen gar verhindern, ist bei der Sicherheitsmesse im MOC München genau richtig. Darüber hinaus erhalten Sicherheitsunternehmen und Sicherheitsdienste praktische Tipps zur Optimierung ihrer Unternehmensabläufe. Aus aktuellem Anlass ist aber auch der Gesundheitsschutz ein Thema.</p>
<p>Man muss nicht unbedingt ein Fachmann sein: Die Veranstalter öffnen die Pforten auch für interessiertes Publikum. Schirmherr des Events ist Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration.</p>
<h2>Information, Präsentation, Kundenwerbung und Austausch</h2>
<p>Auf dem Veranstaltungsgelände der SicherheitsExpo München <strong>zeigen rund 60 verschiedene Aussteller internationale Sicherheitslösungen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche</strong>, ob sie nun in der Industrie, in der Finanzwelt, im Gesundheitswesen oder in der Logistik verankert sind. Auch für sensible Orte wie Verkehrsknotenpunkte, öffentliche Gebäude oder Behördeneinrichtungen lassen sich frische Impulse für Schutz und Sicherheit finden. Darüber hinaus präsentieren Anbieter aktuelle Hygienekonzepte zur Corona-Pandemie.</p>
<p>Öffentliche Träger dürfen sich von dem Angebot genauso angesprochen fühlen wie private Sicherheitsdienste. Konzernleiter, Werkschützer, Brandbeauftragte, Architekten, Gebäude- und IT-Manager oder Versicherungsvertreter werden ebenfalls wertvolle Anregungen erhalten. Besucher und Aussteller schätzen gleichermaßen das fachkundige Publikum.</p>
<p>Zudem haben die Akteure in der Sicherheitsbranche die <strong>Gelegenheit zur Knüpfung von Kunden- und Geschäftskontakten</strong> sowie zum <strong>gegenseitigen Austausch.</strong></p>
<h2>Angebot, Schwerpunkte und Tagungsprogramm auf der Sicherheitsexpo</h2>
<p>Erhöhte Sicherheit durch schlüssellose Zutritts- sowie Verriegelungsmöglichkeiten, Installationen zur Identifizierung durch Gesichtserkennung – das waren nur zwei Highlights in der breit gefächerten Angebotspalette der vergangenen Jahre. Auch 2021 stellen die Firmen diese “Klassiker” wieder vor, teilweise sogar in verbesserter Ausführung.</p>
<p>Die diesjährigen <strong>Schwerpunkte der Sicherheitsmesse</strong> dürften für Sicherheitsunternehmen jedoch besonders interessant sein. So gibt es Innovationen hinsichtlich der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/zugangskontrolle/" target="_blank" rel="noopener" title="Zugangskontrolle">Zugangskontrolle</a>, der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitskameras-und-videoueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Videoüberwachung">Videoüberwachung</a> und des <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/brandschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Brandschutzes">Brandschutzes</a>. Wie etwa moderne Dokumentationssysteme die optimale Leistungsüberprüfung des Sicherheitspersonals garantieren und dabei Stechuhren redundant werden (“<a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/waechterkontrollsystem/" target="_blank" rel="noopener" title="Wächterkontrolle">Wächterkontrolle</a>“), können Entscheider ebenfalls erfahren.</p>
<p>IT- und Netzwerksicherheit, <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/freilandueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Freilandüberwachung">Freilandüberwachung</a> sowie <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/alarmanlagen-einbruchschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlagen">Alarmanlagen</a> runden das Schwerpunkt-Spektrum ab.</p>
<h2>Renommierte Referenten geben Tipps im Verlauf der Tagung</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12736 size-medium alignleft" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg" alt="Tagung" width="300" height="244" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1024x833.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-768x625.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-600x488.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1536x1250.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-990x806.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1320x1074.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-260x210.jpg 260w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783.jpg 1574w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zur SicherheitsExpo gehört auch ein Tagungsprogramm mit Vorträgen von Kennern der Sicherheitsbranche. <strong>Insgesamt 17 Experten erläutern an beiden Tagen den Sicherheitsunternehmen, wie sie nachhaltig und zukunftsorientiert aufgestellt sein können</strong>.</p>
<ul>
<li>So demonstriert beispielsweise Walter Nidermayer, Geschäftsführer der Bavaria Zeitsysteme GmbH, neue Identifikationsmöglichkeiten wie die “berührungslose Biometrie”.</li>
<li>Martin Fiur, Senior Business Development Manager bei der LEGIC Identsystems AG, verspricht, viel Sicherheit und Kontrolle zu erschwinglichen Preisen zu offerieren.</li>
<li>Wie man Bedrohungen an PC-Arbeitsplätzen von Sicherheitsdiensten keine Chance lässt, weiß Benedikt Weinberger von der Cordaware GmbH Informationslogistik.</li>
<li>Den Wissensdurst der Sicherheitsbranche hinsichtlich der Digitalisierung stillen wird hingegen Andreas Benkert aus dem Business Development bei Blue Mobile Systems.</li>
<li>Und über die Besuchereinweisung in der täglichen Praxis geben Roland Datz von der Infraserv GmbH &amp; Co. Höchst KG sowie Sven Weber von der NTP Engineering GmbH auch dem Sicherheitspersonal gern Auskunft.</li>
</ul>
<p>Alle Vorträge sind abschließend im <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/vortraege/24112021-forum-1/" target="_blank" rel="noopener" title="Tagungsprogramm der SicherheitsExpo">Tagungsprogramm der SicherheitsExpo</a> einzusehen.</p>
<h2>Tickets und Anfahrt</h2>
<p>Die SicherheitsExpo München findet im <strong>Münchener Veranstaltungs- und Order-Center (MOC) in der Lilienthalallee 40, Halle 4</strong>, statt. Sie ist an beiden Tagen jeweils <strong>zwischen 9 und 17 Uhr</strong> geöffnet. Tickets kosten <strong>15 Euro pro Person (Tageskarte)</strong> und können nur <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/" target="_blank" rel="noopener" title="hier ">hier </a>online bestellt werden. Es gibt keine Tageskasse.</p>
<h3>Der Weg zur SicherheitsExpo</h3>
<ul>
<li><strong>Mit dem Auto:</strong> Die A9 Nürnberg/München an der Ausfahrt “München-Freimann” verlassen. Nach 500 Metern links in die Lilienthalallee einbiegen. 1.500 Tiefgaragen-Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung.</li>
<li><strong>Mit der U-Bahn:</strong> Die U6 nehmen und an der Station “Kieferngarten” aussteigen. Von der Stadtmitte aus dauert die Fahrt circa zwölf Minuten. Der anschließende Fußweg nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.</li>
</ul>
<h2>Bitte beachten:</h2>
<p>Wahrscheinlich ist, dass es im November noch Regelungen bedingt durch das Coronavirus geben wird, gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vielleicht bestehen dann auch noch Zugangsregeln zum Gelände. Besucher sollten das Hygienekonzept der Messe München beachten, das regelmäßig aktualisiert wird. Der Veranstalter rät zur Installation der Corona Warn-App des Robert-Koch-Institutes.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: pexels.com (fauxels); pixabay.com (SNCR_GROUP)</p>
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		<title>Sicherheitsmitarbeiter mit islamistischen Kontakten beim Fortuna Spiel im Einsatz</title>
		<link>https://www.securityszene.de/sicherheitsmitarbeiter-islamistische-kontakte-duesseldorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 19:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit hat sich bei vielen deutschen Fußball-Vereinen viel getan rund um das Thema Sicherheit. Der 2010 verabschiedete Zehn-Punkte-Plan war davon nur der Anfang. 2012 wurde sogar die Überprüfung der “Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten” beschlossen. In Zeiten, in denen leider alle paar Wochen neue Terroranschläge in der Welt statt finden,  gab es bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hat sich bei vielen deutschen Fußball-Vereinen viel getan rund um das Thema Sicherheit. Der 2010 verabschiedete Zehn-Punkte-Plan war davon nur der Anfang. 2012 wurde sogar die Überprüfung der “Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten” beschlossen. In Zeiten, in denen leider alle paar Wochen neue Terroranschläge in der Welt statt finden,  gab es bei mindestens einer Überprüfung, angelehnt an einen aktuellen Fall, wahrscheinlich Lücken.</p>
<h3>Facebook-Posts werfen Fragen auf</h3>
<p>So hat ein Sicherheitsmitarbeiter der Fortuna laut Recherche der “Express” enge Kontakte zur Islamisten-Szene. Die Nähe zu vielen Inhaftierten und die Arbeit für einen bekannten Islamisten-Verteidiger werfen Fragen über die Qualität der Überprüfung auf. Denn erst Facebook-Posts des Mitarbeiters machten auf diese Verbindungen aufmerksam.<br>
Der betroffene Sicherheitsdienst <strong>Klüh Security</strong>, reagierte nach Bekanntwerden der Vorwürfe sehr schnell und sperrte den Betroffenen, laut Unternehmensleitung, von weiteren Einsätzen aus.</p>
<p>Interessant hierbei ist, dass ein Subunternehmen für die Arbeit des mutmaßlichen Islamisten verantwortlich war, das nur im Auftrag von Klüh operierte. Dem Subunternehmen fiel offenbar bei der detaillierten Überprüfung des Mitarbeiters, falls diese überhaupt erfolgte, kein Misstand auf.<br>
Die Überprüfung der Sicherheitsmitarbeiter an sich ist, oberflächlich gesehen,  genau festgeschrieben:</p>
<ul>
<li>Es muss ein amtliches Führungszeugnis, in dem die Vorstrafen aufgelistet sind, vorgelegt werden.</li>
<li>Der / die neue Mitarbeiter/in werden der Ordnungsbehörde gemeldet, diese kann im Zweifel ein Veto einlegen und den Einsatz des betroffenen Mitarbeiters untersagen.</li>
</ul>
<p><strong>Das war es!</strong> Wenn der betroffene Mitarbeiter bisher nicht negativ aufgefallen sein sollte, erfolgen bei dieser “Überprüfung” natürlich auch keine Informationen, die einer Beschäftigung widersprechen. Der Mitarbeiter kann also seitens des Unternehmens sofort problemlos eingesetzt werden.</p>
<h3>Optionen werden nur selten voll ausgeschöpft</h3>
<p>Theoretisch stehen den Sicherheitsunternehmen noch weitere Optionen, wie</p>
<ul>
<li>eine interne Überprüfung nach einer EU-Liste <em>oder </em></li>
<li>bei kritischen Einsätzen sogar ein Einschalten des Verfassungsschutzes</li>
</ul>
<p>zur Verfügung. Diese werden aber so gut wie nie in Anspruch genommen, da das den Einstellungsprozess entsprechend verlangsamt und viel aufwendiger ist, als die Routine-Überprüfung. Für einfachere Tätigkeiten mit geringen Stundenlöhnen, bei denen solche Überprüfungen nicht vorgeschrieben sind, ist das für die Sicherheitsdienste einfach nicht rentabel.</p>
<p>Hier ist wahrscheinlich auch das Problem zu sehen: Verlangte der Auftraggeber die Überprüfung oder hätte diese der Sicherheitsdienstleister von sich aus durchführen müssen?<br>
Bei der Beschäftigung von mehreren hundert Mitarbeitern ist eine freiwillige, erweiterte Überprüfung seitens des Unternehmens illusorisch. Auch ein Überprüfen der privaten Facebookeinträge aller Mitarbeiter ist für ein Unternehmen schwer zu bewältigen. Über die Kontakte zu linker, rechter oder islamistischer Szene, kann das Sicherheitsunternehmen nur indirekt schließen. Hier muss sich der Auftraggeber des Risikos und der Verantwortung der Sicherheitsmitarbeiter bewusst sein und eine erweiterte Überprüfung von allen, nicht von einzelnen privaten Sicherheitsunternehmen fordern.</p>
<h3>Klüh Security ist lokale Größe in Düsseldorf</h3>
<p>Die Heimspiele der Fortuna Düsseldorf beschäftigen im Schnitt 800 Sicherheitskräfte, die sowohl von Klüh, CCS-Security und vereinseigenen Ordnungskräften gestellt werden. Laut Vereinsangaben sind alle Mitarbeiter nach allen gesetzlichen und verbandlichen Richtlinien geprüft. Das Vertrauen der Fortuna in den Sicherheitsdienst Klüh ist aber, laut dem Verein, weiterhin ungebrochen. Neben dem Stadion ist Klüh auch mit der Sicherheit am Düsseldorfer Flughafen, der Rheinbahn und dem ISS-Dome betraut. Ob dieser Zwischenfall nur ein Einzelfall war, bleibt abzusehen. Denn nur eine genaue Überprüfung <strong>aller</strong> Mitarbeiter gewährleistet hohe Qualitätsstandards und einen einwandfreien Sicherheitsservice.</p>
<hr>
<p>Fotos:</p>
<ul>
<li>pixabay | Fotograf: shouplade</li>
</ul>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Rp-Online</li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Kölner Sicherheitsdienst in Kritik</title>
		<link>https://www.securityszene.de/schwere-vorwuerfe-koelner-sicherheitsdienst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 13:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheitsdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit ist ein hohes Gut. Und die, die diese Sicherheit für andere bereitstellen und mit ihrem körperlichen Wohl verteidigen, haben ein Recht auf eine faire Bezahlung. Scharfe Kritik bricht nun über einen Kölner Sicherheitsdienst herein. Die Vorwürfe: Zu wenig Lohn Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht eingehalten Knebelverträge Auf Kosten der Mitarbeiter Der bei der Stadt angestellte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/schwere-vorwuerfe-koelner-sicherheitsdienst/">Kölner Sicherheitsdienst in Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheit ist ein hohes Gut. Und die, die diese Sicherheit für andere bereitstellen und mit ihrem körperlichen Wohl verteidigen, haben ein Recht auf eine faire Bezahlung. Scharfe Kritik bricht nun über einen Kölner Sicherheitsdienst herein.</p>
<p><strong>Die Vorwürfe: </strong></p>
<ul>
<li>Zu wenig Lohn</li>
<li>Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht eingehalten</li>
<li>Knebelverträge</li>
</ul>
<h3>Auf Kosten der Mitarbeiter</h3>
<p>Der bei der Stadt angestellte Sicherheitsdienst geht offenbar willkürlich mit seinen Mitarbeitern um. Die Betroffenen sind zum Großteil Männer, die als Brandschutzhelfer in Flüchtlingsunterkünften arbeiten. Wie WDR berichtet, zahlt das angeprangerte Sicherheitsunternehmen nach Aussage einiger Mitarbeiter lediglich 8,85€ / Stunde, statt der tariflich festgelegten 9,70€. Hinzu kommt, dass der Tarifvertrag in NRW Anfang 2017 neu verhandelt wurde und die Beschäftigten in einem Flüchtlingsheim ab 01.02.2017 mindestens 11,24 € / Stunde verdienen müssten. (<a href="https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++ce3cd56c-d801-11e6-a087-525400b665de" target="_blank" rel="nofollow noopener" title="Link Pressemitteilungen Tarifergebnis Wach und Sicherheitsgewerbe NRW">Link Pressemitteilungen Tarifergebnis Wach und Sicherheitsgewerbe NRW</a>)</p>
<p>Doch damit nicht genug, so steht zum Beispiel in den Arbeitsverträgen, dass ein einmaliges Zuspätkommen mit Lohnabzügen im Wert von einer Arbeitswoche geahndet wird. Außerdem sind Mitarbeiter verpflichtet an überteuerten Brandschutzunterrichtungen teilzunehmen, die sie von ihrem eigenen Lohn bezahlen müssen. Sollten Mitarbeiter einmal krank werden, so müssen sie auf ihre Bezahlung verzichten. Ein klarer Verstoß gegen das Arbeitsrecht. Auch werden die gesetzlich vorgeschriebenen Zuschläge an Sonn- und Feiertagen nicht bezahlt.</p>
<p>Trotz wiederholter Berichte der “Lokalzeit Köln” in der Vergangenheit, hat die Stadt nach eigenen Angaben weiterhin keine Kenntnisse über Vorfälle und Unregelmäßigkeiten dieser Art.</p>
<p>Eine Stellungnahme des Sicherheitsdienstes blieb auf Anfragen des WDR aus.</p>
<hr>
<p>Foto: pixabay | Fotograf: akufersoft</p>
<p>Quellen: WDR-Nachrichten</p>
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		<title>Sicherheitsbranche verzeichnet erneutes Wachstum von 20%</title>
		<link>https://www.securityszene.de/sicherheit_wachstum_2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 18:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheitsbranche weiter im Aufwind Auch im Jahre 2016 setzen Security-Dienstleister den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. Die Sicherheitsbranche verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von über 20 %. Das erklärte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), auf der Pressekonferenz des BDSW in Berlin. Der Umsatz hat kräftig zugelegt und auch die Zahl [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheit_wachstum_2016/">Sicherheitsbranche verzeichnet erneutes Wachstum von 20%</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="more-space">Sicherheitsbranche weiter im Aufwind</h2>
<div class="text-content">
<p>Auch im Jahre 2016 setzen Security-Dienstleister den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/" target="_blank" rel="noopener" title="Sicherheitsbranche">Sicherheitsbranche</a> verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von über 20 %. Das erklärte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), auf der Pressekonferenz des BDSW in Berlin. Der Umsatz hat kräftig zugelegt und auch die Zahl der Beschäftigten ist deutlich angestiegen.</p>
<h2>Sicherheit hat Zukunft</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7264" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-300x169.jpg" alt="zukunft" width="300" height="169" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-300x168.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-600x338.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-470x264.jpg 470w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640.jpg 640w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-215x120.jpg 215w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-414x232.jpg 414w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach den neuesten Zahlen beschäftigt die Branche in Deutschland heute rund 270.000 Mitarbeiter, die vor allem im Bereich der privaten Wach- und Sicherheitsdienste tätig sind. Der Umsatz stieg um 23,8 % – von 6,96 Mrd. Euro im Jahre 2015 auf 8,62 Mrd. Euro in 2016, wobei fast die Hälfte dieses Geldes (48 %) im Bereich der Sicherheitsdienstleistung erwirtschaftet wurde.</p>
<p>In Deutschland werden die Dienste der Branche vor allem von großen und mittleren Wirtschaftunternehmen, vom Staat und den Kommunen in Anspruch genommen. Die private Haushalte machen nur einen kleinen Teil der Kundschaft aus. Das Bedürfnis nach Schutz sei bei den Kunden ungebrochen – so BDSV-Präsident Lehnert. Besonders in den Bereichen Flughafen und öffentlicher Personenverkehr, im Einzelhandel und bei Veranstaltungen aller Art sei der Bedarf stark gestiegen. Vielfach übernehmen private Dienstleister den Objekt- und Personenschutz bei öffentlichen Großveranstaltungen und Sportevents. Auch die weiterhin stark steigenden Passagierzahlen im Flugverkehr bringen es mit sich, dass private Dienstleister zum Einsatz kommen. In deutschen Verkehrsflughäfen arbeiten heute mehr als 20.000 private Sicherheitskräfte. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit habe sich im Bezug auf Schutz stark geändert.</p>
<h2>Alle Prognosen übertroffen</h2>
<p>Bereits im Vorjahr waren sowohl der Umsatz als auch die Beschäftigungszahlen in der Sicherheitsbranche kräftig gestiegen. Damals war der Umsatz um 15,5 % gegenüber dem Vorjahr angewachsen und die Zahl der Beschäftigen hatte sich um 17,9 % erhöht. Allerdings war der Verband seinerzeit davon ausgegangen, dass es sich bei diesem Wachstum um einen einmaligen Sonderfall handelte. Man hatte angenommen, dass der enorme Zustrom an Flüchtlingen dafür verantwortlich sei. Damit verbunden war ein großer Zuwachs bei den Wachschutzaufgaben, um die Sicherheit an Flüchtlingsunterkünften zu gewährleisten. „Für das Folgejahr hatten wir mit einer Normalisierung auf Zuwächse von rund fünf Prozent gerechnet – diese Erwartung wurde allerding weit übertroffen“, so Gregor Lehnert.</p>
<h2>Mehr als 12.000 offene Stellen im Sicherheitsgewerbe</h2>
<p>Laut dem Bundesverband sucht die Sicherheitsbranche weiterhin dringend neue, qualifizierte Mitarbeiter, denn augenblicklich gibt es rund 12.000 offene Stellen. Spezialisten der Sicherheitsbranche sehen diesen Boom kritisch. Insider haben die Befürchtung, dass das bisherige Qualitätsniveau der Sicherheitsdienstleistungen darunter leiden könnte. Bisher hat man immer großen Wert darauf gelegt, den Standard bei der Qualifizierung der Mitarbeiter hoch zu halten.</p>
<p>Das könne nur durch Studiengänge, einen eigenen Ausbildungsberuf aber auch praxisbezogenes Training erreicht werden.<br>
Durch das starke Wachstum der Branche und die vermehrte Nachfrage ergeben sich auch negative Konsequenzen: neu gegründete Unternehmen ohne ausreichende Erfahrung, mangelhaft qualifizierte Mitarbeiter, geringe Kontrolle durch die Behörden. Die wenigen schwarzen Schafe verursachen immer wieder, dass sich in der Öffentlichkeit ein negatives Bild der gesamte Branche festsetze.</p>
<blockquote><p>„Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsdienste-finden/" target="_blank" rel="noopener" title="privaten Sicherheitsunternehmen">privaten Sicherheitsunternehmen</a> können einen großen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland leisten – die Rahmenbedingungen müssen hierfür aber stimmen“ – BDSV-Vorsitzender Lehnert</p></blockquote>
<h2>Staat soll ein Auge auf die Sicherheitsbranche werfen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7265" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/checklist-1622517_640-300x300.png" alt="checkliste" width="300" height="300">Auf der Pressekonferenz des Sicherheitsverbands stellte Lehnert einen Forderungskatalog zur Bundestagswahl 2017 vor. Die gesetzlichen Grundlagen für die privaten Sicherheitsdienste sollten von der Politik an die neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden und die Anforderungen an private Sicherheitsdienstleister wie Seriosität und Zuverlässigkeit müssten durch behördliche Maßnahmen unterstützt werden. Dazu zählten unter anderem eine regelmäßige Überprüfung von Personal und Unternehmer, sowie Sachkundeprüfungen bei der Eröffnung eines neuen Sicherheitsunternehmens und von leitenden Mitarbeitern müssten verbindlich eingeführt werden. Auch seien besondere Anforderungen beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften und zugangsgeschützten Großveranstaltungen einzuhalten. Verbesserungsbedarf besteht aber auch im Bereich des Arbeitsschutzes und den gesetzlichen Vorschriften zu Vergabe-Verfahren.</p>
<p>Insgesamt zieht der BDSV-Präsident Lehnert auf der Pressekonferenz in Berlin eine positive Bilanz für das Jahr 2016 und blickt optimistisch in die Zukunft.</p>
<hr>
</div>
<p>Quelle:</p>
<p>https://www.bdsw.de/presse/bdsw-pressemitteilungen/sicherheitswirtschaft-waechst-um-ueber-20</p>
<p>Bilder:</p>
<ul>
<li>Pixabay | Fotograf: Public Domain Pictures</li>
<li>Pixabay | Fotograf: ar130405</li>
</ul>
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