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	<title>Sicherheitsbranche Archive | Securityszene.de</title>
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	<description>Ratgeber, News, Produktvergleiche &#38; Unternehmen aus der Sicherheitsbranche</description>
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	<title>Sicherheitsbranche Archive | Securityszene.de</title>
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		<title>Sicherheitsbranche erwartet weiterhin starkes Wachstum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 07:58:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen der Sicherheitsbranche blicken zuversichtlich in die Zukunft. Einer aktuellen Studie des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Lünendonk und Hossenfelder GmbH zufolge rechnen sie mit einem anhaltenden Wachstum in den kommenden Jahren. Der Bedarf an privaten Sicherheitsdienstleistungen ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Laut dem Bundesverband der Sicherheitsdienstleistungen erreichte das Marktvolumen der Branche im Jahr 2022 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen der Sicherheitsbranche blicken zuversichtlich in die Zukunft. Einer aktuellen Studie des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Lünendonk und Hossenfelder GmbH zufolge rechnen sie mit einem anhaltenden Wachstum in den kommenden Jahren. Der Bedarf an privaten Sicherheitsdienstleistungen ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Laut dem Bundesverband der Sicherheitsdienstleistungen erreichte das Marktvolumen der Branche im Jahr 2022 rund 10,5 Milliarden Euro – eine Verdopplung innerhalb von nur zehn Jahren. Die Studie von Lünendonk und Hossenfelder zeigt, dass die Unternehmen trotz Herausforderungen wie der fortschreitenden Digitalisierung positive Prognosen abgeben. Für die nächsten Jahre wird ein Wachstum von 6,5 bis 8,7 Prozent erwartet.</p>
<h2>Großereignisse und Fachkräftemangel als zentrale Themen</h2>
<p>Ereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft, die in diesem Jahr in Deutschland stattgefunden hat, haben maßgeblich zum Wachstum der Branche beigetragen. Solche Großveranstaltungen erfordern umfassende Sicherheitskonzepte, die eine enge Zusammenarbeit zwischen <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsdienste/" target="_blank" rel="noopener" title="staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten">staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten</a> notwendig machen. Der damit verbundene Personalbedarf ist enorm, doch wie in vielen anderen Branchen ist auch die Sicherheitsbranche von einem erheblichen Fachkräftemangel betroffen. Unternehmen müssen daher verstärkt nach qualifiziertem Personal suchen, um den Anforderungen gerecht zu werden. In der Studie wurde das Personal als einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren hervorgehoben.</p>
<h2>Steigende Anforderungen an Qualifikationen und Schulungen</h2>
<p>Die zunehmende Integration von Sicherheitstechnik führt dazu, dass die Anforderungen an die Beschäftigten stetig steigen. Eine einfache Unterrichtung nach Paragraph 34a der Gewerbeordnung reicht für viele Tätigkeiten längst nicht mehr aus. Gefragt sind zunehmend <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/fachkraft-fuer-schutz-und-sicherheit/" title="Fach- und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit, die eine fundierte Ausbildung">Fach- und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit, die eine fundierte Ausbildung</a> und spezielle Qualifikationen vorweisen können. Diese anerkannten Berufsabschlüsse können unter anderem in renommierten Akademien wie der Dekra Akademie, die Akademie für Sicherheit in der Wirtschaft AG (ASW Akademie) in Köln, der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) in Bonn oder dem Institut für Sicherheitstechnik (IST) in Berlin erworben werden. Diese Einrichtungen bieten eine Vielzahl an Qualifizierungsmöglichkeiten, darunter auch Teilqualifikationen, die speziell für Berufserfahrene konzipiert sind, um sie auf die Externenprüfung vorzubereiten.</p>
<h2>Wie Sie in die Sicherheitsbranche einsteigen können</h2>
<p>Wer eine <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/karriere/" title="Karriere in der Sicherheitsbranche">Karriere in der Sicherheitsbranche</a> anstrebt, sollte sich über die unterschiedlichen Ausbildungswege informieren. Die <a href="https://www.securityszene.de/ausbildung-fachkraft-objektschutz-sicherheit/" title="Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit">Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit</a> dauert in der Regel drei Jahre und umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Alternativ bieten viele Akademien auch Teilqualifikationen an, die es ermöglichen, sich Schritt für Schritt in den Beruf einzufinden. Für Quereinsteiger mit Berufserfahrung gibt es zudem die Möglichkeit, sich durch gezielte Schulungen auf die Externenprüfung vorzubereiten und so einen anerkannten Abschluss zu erwerben.</p>
<p>Mit der richtigen Qualifikation stehen Ihnen in der Sicherheitsbranche zahlreiche Türen offen – von der klassischen Sicherheitsdienstleistung bis hin zu spezialisierten Bereichen wie der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/sicherheitsberatung/" title="Sicherheitsberatung">Sicherheitsberatung</a> oder dem Einsatz modernster Überwachungstechniken. Besonders in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels bieten sich für qualifizierte Fachkräfte hervorragende Berufsperspektiven.</p>
<p>Titelbild von Tung Lam / Pixabay</p>
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		<title>Sicherheitsbranche &#8211; Schwarzarbeit auf dem Vormarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 12:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berichte über Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche mehren sich. Das Berliner LKA gibt alarmierende Zahlen bekannt. Warum wird Schwarzarbeit in Securityfirmen zunehmend zu einem Problem? Erfahren Sie mehr über das Ausmaß der Schwarzarbeit, ihre Ursachen und den Einfluss der organisierten Kriminalität. Schwarze Schafe in der Sicherheitsbranche Im Jahr 2019 stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><p>Berichte über Schwarzarbeit in der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/" title="Sicherheitsbranche">Sicherheitsbranche</a> mehren sich. Das Berliner LKA gibt alarmierende Zahlen bekannt. Warum wird Schwarzarbeit in Securityfirmen zunehmend zu einem Problem? Erfahren Sie mehr über das Ausmaß der Schwarzarbeit, ihre Ursachen und den Einfluss der organisierten Kriminalität.</p>
<h2>Schwarze Schafe in der Sicherheitsbranche</h2>
<p>Im Jahr 2019 stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu, das die Befugnisse der Finanzkontrolle bezüglich Schwarzarbeit ausweitete. Es ist seitdem ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit, Scheinarbeit oder vorgetäuschte Selbstständigkeit, Menschenhandel und Arbeitsausbeutung aufzudecken. Umfangreiche Ermittlungen der Finanzkontrolle in Sicherheitsunternehmen legen nahe, dass das Thema auch in der Sicherheitsbranche an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Die Machenschaften betrügerischer Sicherheitsfirmen ähneln sich. Am Markt agierende, aber wirtschaftlich nicht aktive Unternehmen, sogenannte <strong>Scheinfirmen, stellen Scheinrechnungen aus</strong>, die allein dazu dienen, beim Rechnungsempfänger<strong> Betriebsausgaben vorzutäuschen, welche den Gewinn und folglich die Steuerlast mindern.</strong> Eine Unterart der Scheinrechnung ist die <strong>Abdeckrechnung</strong>, mit deren Hilfe der Aufwand für Schwarzlöhne als Betriebsausgabe deklariert und buchhalterisch abgedeckt wird. Auf diese Weise führen die durch schwarzarbeitende Mitarbeiter erwirtschafteten Gewinne nicht zu einer höheren Steuerlast.</p>
<h2>Ermittlungserfolge von Zoll und Finanzkontrolle</h2>
<p>Im Herbst 2020 meldete die Presse die erfolgreiche Zerschlagung eines Netzwerks aus Scheinfirmen durch die Finanzkontrolle des Hauptzollamts Frankfurt am Main. Über Scheinrechnungen erzielten die vermeintlichen Sicherheitsfirmen einen <strong>Umsatz von mehr als zehn Millionen Euro</strong>, woraus sich ein <strong>Steuer- und Sozialversicherungsschaden</strong> in Höhe von <strong>3,5 Millionen Euro</strong> errechnen ließ.</p>
<p>Wegen des Verdachts der Schwarzarbeit wurden Anfang Juni 2021 bundesweite Razzien bei mehreren Sicherheitsfirmen durchgeführt. Die vorläufigen Untersuchungsergebnisse der Finanzkontrolle weisen darauf hin, dass sich der <strong>Steuer- und Sozialversicherungsschaden durch nicht ordnungsgemäß gemeldete Mitarbeiter und Umsätze</strong> ebenfalls auf <strong>mehrere Millionen Euro</strong> beläuft.</p>
<p>Erst Ende Juni 2021 ermittelte der Kölner Zoll bei Securityfirmen und stellte Beweismaterial in Köln, Solingen, Bonn und Bad Münstereifel sicher. Gegen zehn Personen wird derzeit wegen des Verdachts der Scheinselbständigkeit ermittelt. Einmal mehr wurden über Scheinrechnungen, die sich die beteiligten Unternehmen gegenseitig ausstellten, im großen Stil Sozialbeiträge und Steuern vorenthalten.</p>
<p>Großes Aufsehen erregten kürzlich Berichte aus Berlin. Das dortige Landeskriminalamt fand heraus, dass <strong>13 von 63 Firmen, die mit der Überwachung der Sicherheit in den Berliner Flüchtlingsunterkünften</strong> beauftragt wurden, <strong>gegen geltende Gesetze verstießen</strong>. Recherchen des RBB-Fernsehens ergaben, dass zwei Netzwerke aus privaten Sicherheitsfirmen nicht nur fachlich mangelhaft ausgebildete Mitarbeiter einsetzten, sondern Scheinrechnungen erstellten, um das Finanzamt und die Sozialkassen zu betrügen.</p>
<p>Welche Ausbildungs- sowie Studiumsmöglichkeiten Sie oder Ihre Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche haben, lesen Sie hier:</p>
<div class="vc_btn3-container vc_btn3-center vc_do_btn" ><a class="vc_general vc_btn3 vc_btn3-size-md vc_btn3-shape-rounded vc_btn3-style-modern vc_btn3-block vc_btn3-icon-left vc_btn3-color-blue" href="https://www.securityszene.de/ratgeber/karriereweg-sicherheitsbranche/" title="" target="_blank"><i class="vc_btn3-icon fas fa-search"></i> Karriere in der Sicherheitsbranche</a></div>
<p> </p>
<h2>Gründe für den Anstieg der Schwarzarbeit</h2>
<p>Der Fall in Berlin löste Empörung aus, weil durch die beauftragten Unternehmen nicht nur ein finanzieller Schaden entstanden ist, sondern auch die Ordnung in den Unterkünften gefährdet war. Solche Vorkommnisse werden zunehmend zum Problem, denn sie <strong>schaden dem Image der Sicherheitsbranche und verhindern einen fairen Wettbewerb</strong>.</p>
<h3>Warum ist aber ausgerechnet in der letzten Zeit ein erheblicher Anstieg von schwarzarbeitendem Sicherheitspersonal zu beobachten?</h3>
<p>Schwarzarbeit ist nicht allein die Folge von Profitgier. Sie resultiert auch aus der <strong>zunehmenden Bürokratie und einer hohen Steuer- und Abgabenlast</strong>, die manchen Unternehmer in die Knie zwingen. <strong>Ausufernde Regulierungen</strong> für Zeit- und Leiharbeit machen es besonders kleinen Sicherheitsunternehmen schwer, auf schwankende Auftragslagen zu reagieren. Einige Unternehmen halten Aushilfen, die schwarz arbeiten, anscheinend für die Lösung dieses Konflikts, obwohl Schwarzarbeit kein Kavaliersdelikt ist und neue Probleme zur Folge haben kann.</p>
<p>Aktuell ist die <strong>Coronakrise</strong> der wesentliche Treiber der Schwarzarbeit. Ähnlich wie in der Finanzkrise 2009 zeigt sich, dass <strong>die Schattenwirtschaft blüht, wenn die Wirtschaft einbricht</strong>. Securityfirmen büßten durch den Stillstand in der Eventindustrie zahlreiche Aufträge ein und haben infolgedessen feste Mitarbeiter abgebaut. Viele Arbeitnehmer zwang die Krise in die Kurzarbeit oder sogar in die Arbeitslosigkeit. Sie versuchen deshalb, ihre Finanzen durch Nebentätigkeiten aufzubessern und sind bereit schwarz zu arbeiten. Arbeitgeber, die Mindestlöhne unterlaufen und indirekt an der Krise verdienen, bewegen sich jedoch strafrechtlich und moralisch auf dünnem Eis.</p>
<p><strong><span style="color: #1e73be;">Dieser Podcast zeigt nochmals sehr gut, wie Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche aussehen kann:</span></strong></p>
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<p> </p>
<h2>Einfluss der organisierten Kriminalität</h2>
<p>Der Verdacht erhärtet sich, dass <strong>kriminelle Organisationen vermehrt die Sicherheitsbranche als ein Spielfeld für kriminelle Geschäfte, Schwarzarbeit und Geldwäsche nutzen</strong>. Die Ermittlungsbehörden stellen fest, dass sie es mit kriminellen Strukturen zu tun haben. Deren illegales Geflecht aus Scheinfirmen, Bevollmächtigten und Strohmännern ist schwer zu durchschauen. Der Zoll nimmt die betroffenen Branchen nunmehr verstärkt ins Visier. <strong>Regelmäßige Kontrollen und hohe Geld- und Freiheitsstrafen</strong> sollen dazu beitragen, die für die Gesellschaft und alle seriösen Unternehmen schädlichen Aktivitäten dauerhaft zu unterbinden.</p>
<p>Auch bei den Ermittlungen in Frankfurt wurde von der Bildung eines kriminellen Verbundes ausgegangen. Einer der Beteiligten fiel zudem durch enge Kontakte zu den Hells Angels auf. Bei den Vorfällen in Berlin gibt es offenbar Verbindungen ins verbrecherische Berliner Clan-Milieu.</p>
<p>Wer mit Kriminellen Geschäfte macht, macht sich nicht nur strafbar, sondern auch erpressbar. Eine sorgfältige Auswahl von Subunternehmern und Geschäftspartnern ist für ein seriöses Sicherheitsunternehmen deshalb unumgänglich.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: unsplash.com (Flex Point Security)</p>
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		<title>SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 17:18:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den 24. und 25. November 2021. Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsexpo-muenchen-2021/">SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den <strong>24. und 25. November 2021.</strong></p>
<p>Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den Zugriff erschweren oder diesen gar verhindern, ist bei der Sicherheitsmesse im MOC München genau richtig. Darüber hinaus erhalten Sicherheitsunternehmen und Sicherheitsdienste praktische Tipps zur Optimierung ihrer Unternehmensabläufe. Aus aktuellem Anlass ist aber auch der Gesundheitsschutz ein Thema.</p>
<p>Man muss nicht unbedingt ein Fachmann sein: Die Veranstalter öffnen die Pforten auch für interessiertes Publikum. Schirmherr des Events ist Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration.</p>
<h2>Information, Präsentation, Kundenwerbung und Austausch</h2>
<p>Auf dem Veranstaltungsgelände der SicherheitsExpo München <strong>zeigen rund 60 verschiedene Aussteller internationale Sicherheitslösungen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche</strong>, ob sie nun in der Industrie, in der Finanzwelt, im Gesundheitswesen oder in der Logistik verankert sind. Auch für sensible Orte wie Verkehrsknotenpunkte, öffentliche Gebäude oder Behördeneinrichtungen lassen sich frische Impulse für Schutz und Sicherheit finden. Darüber hinaus präsentieren Anbieter aktuelle Hygienekonzepte zur Corona-Pandemie.</p>
<p>Öffentliche Träger dürfen sich von dem Angebot genauso angesprochen fühlen wie private Sicherheitsdienste. Konzernleiter, Werkschützer, Brandbeauftragte, Architekten, Gebäude- und IT-Manager oder Versicherungsvertreter werden ebenfalls wertvolle Anregungen erhalten. Besucher und Aussteller schätzen gleichermaßen das fachkundige Publikum.</p>
<p>Zudem haben die Akteure in der Sicherheitsbranche die <strong>Gelegenheit zur Knüpfung von Kunden- und Geschäftskontakten</strong> sowie zum <strong>gegenseitigen Austausch.</strong></p>
<h2>Angebot, Schwerpunkte und Tagungsprogramm auf der Sicherheitsexpo</h2>
<p>Erhöhte Sicherheit durch schlüssellose Zutritts- sowie Verriegelungsmöglichkeiten, Installationen zur Identifizierung durch Gesichtserkennung – das waren nur zwei Highlights in der breit gefächerten Angebotspalette der vergangenen Jahre. Auch 2021 stellen die Firmen diese “Klassiker” wieder vor, teilweise sogar in verbesserter Ausführung.</p>
<p>Die diesjährigen <strong>Schwerpunkte der Sicherheitsmesse</strong> dürften für Sicherheitsunternehmen jedoch besonders interessant sein. So gibt es Innovationen hinsichtlich der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/zugangskontrolle/" target="_blank" rel="noopener" title="Zugangskontrolle">Zugangskontrolle</a>, der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitskameras-und-videoueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Videoüberwachung">Videoüberwachung</a> und des <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/brandschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Brandschutzes">Brandschutzes</a>. Wie etwa moderne Dokumentationssysteme die optimale Leistungsüberprüfung des Sicherheitspersonals garantieren und dabei Stechuhren redundant werden (“<a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/waechterkontrollsystem/" target="_blank" rel="noopener" title="Wächterkontrolle">Wächterkontrolle</a>“), können Entscheider ebenfalls erfahren.</p>
<p>IT- und Netzwerksicherheit, <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/freilandueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Freilandüberwachung">Freilandüberwachung</a> sowie <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/alarmanlagen-einbruchschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlagen">Alarmanlagen</a> runden das Schwerpunkt-Spektrum ab.</p>
<h2>Renommierte Referenten geben Tipps im Verlauf der Tagung</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12736 size-medium alignleft" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg" alt="Tagung" width="300" height="244" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1024x833.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-768x625.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-600x488.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1536x1250.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-990x806.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1320x1074.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-260x210.jpg 260w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783.jpg 1574w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zur SicherheitsExpo gehört auch ein Tagungsprogramm mit Vorträgen von Kennern der Sicherheitsbranche. <strong>Insgesamt 17 Experten erläutern an beiden Tagen den Sicherheitsunternehmen, wie sie nachhaltig und zukunftsorientiert aufgestellt sein können</strong>.</p>
<ul>
<li>So demonstriert beispielsweise Walter Nidermayer, Geschäftsführer der Bavaria Zeitsysteme GmbH, neue Identifikationsmöglichkeiten wie die “berührungslose Biometrie”.</li>
<li>Martin Fiur, Senior Business Development Manager bei der LEGIC Identsystems AG, verspricht, viel Sicherheit und Kontrolle zu erschwinglichen Preisen zu offerieren.</li>
<li>Wie man Bedrohungen an PC-Arbeitsplätzen von Sicherheitsdiensten keine Chance lässt, weiß Benedikt Weinberger von der Cordaware GmbH Informationslogistik.</li>
<li>Den Wissensdurst der Sicherheitsbranche hinsichtlich der Digitalisierung stillen wird hingegen Andreas Benkert aus dem Business Development bei Blue Mobile Systems.</li>
<li>Und über die Besuchereinweisung in der täglichen Praxis geben Roland Datz von der Infraserv GmbH &amp; Co. Höchst KG sowie Sven Weber von der NTP Engineering GmbH auch dem Sicherheitspersonal gern Auskunft.</li>
</ul>
<p>Alle Vorträge sind abschließend im <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/vortraege/24112021-forum-1/" target="_blank" rel="noopener" title="Tagungsprogramm der SicherheitsExpo">Tagungsprogramm der SicherheitsExpo</a> einzusehen.</p>
<h2>Tickets und Anfahrt</h2>
<p>Die SicherheitsExpo München findet im <strong>Münchener Veranstaltungs- und Order-Center (MOC) in der Lilienthalallee 40, Halle 4</strong>, statt. Sie ist an beiden Tagen jeweils <strong>zwischen 9 und 17 Uhr</strong> geöffnet. Tickets kosten <strong>15 Euro pro Person (Tageskarte)</strong> und können nur <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/" target="_blank" rel="noopener" title="hier ">hier </a>online bestellt werden. Es gibt keine Tageskasse.</p>
<h3>Der Weg zur SicherheitsExpo</h3>
<ul>
<li><strong>Mit dem Auto:</strong> Die A9 Nürnberg/München an der Ausfahrt “München-Freimann” verlassen. Nach 500 Metern links in die Lilienthalallee einbiegen. 1.500 Tiefgaragen-Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung.</li>
<li><strong>Mit der U-Bahn:</strong> Die U6 nehmen und an der Station “Kieferngarten” aussteigen. Von der Stadtmitte aus dauert die Fahrt circa zwölf Minuten. Der anschließende Fußweg nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.</li>
</ul>
<h2>Bitte beachten:</h2>
<p>Wahrscheinlich ist, dass es im November noch Regelungen bedingt durch das Coronavirus geben wird, gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vielleicht bestehen dann auch noch Zugangsregeln zum Gelände. Besucher sollten das Hygienekonzept der Messe München beachten, das regelmäßig aktualisiert wird. Der Veranstalter rät zur Installation der Corona Warn-App des Robert-Koch-Institutes.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: pexels.com (fauxels); pixabay.com (SNCR_GROUP)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsexpo-muenchen-2021/">SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sicherheitsmitarbeiter mit islamistischen Kontakten beim Fortuna Spiel im Einsatz</title>
		<link>https://www.securityszene.de/sicherheitsmitarbeiter-islamistische-kontakte-duesseldorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 19:24:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit hat sich bei vielen deutschen Fußball-Vereinen viel getan rund um das Thema Sicherheit. Der 2010 verabschiedete Zehn-Punkte-Plan war davon nur der Anfang. 2012 wurde sogar die Überprüfung der “Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten” beschlossen. In Zeiten, in denen leider alle paar Wochen neue Terroranschläge in der Welt statt finden,  gab es bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hat sich bei vielen deutschen Fußball-Vereinen viel getan rund um das Thema Sicherheit. Der 2010 verabschiedete Zehn-Punkte-Plan war davon nur der Anfang. 2012 wurde sogar die Überprüfung der “Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten” beschlossen. In Zeiten, in denen leider alle paar Wochen neue Terroranschläge in der Welt statt finden,  gab es bei mindestens einer Überprüfung, angelehnt an einen aktuellen Fall, wahrscheinlich Lücken.</p>
<h3>Facebook-Posts werfen Fragen auf</h3>
<p>So hat ein Sicherheitsmitarbeiter der Fortuna laut Recherche der “Express” enge Kontakte zur Islamisten-Szene. Die Nähe zu vielen Inhaftierten und die Arbeit für einen bekannten Islamisten-Verteidiger werfen Fragen über die Qualität der Überprüfung auf. Denn erst Facebook-Posts des Mitarbeiters machten auf diese Verbindungen aufmerksam.<br>
Der betroffene Sicherheitsdienst <strong>Klüh Security</strong>, reagierte nach Bekanntwerden der Vorwürfe sehr schnell und sperrte den Betroffenen, laut Unternehmensleitung, von weiteren Einsätzen aus.</p>
<p>Interessant hierbei ist, dass ein Subunternehmen für die Arbeit des mutmaßlichen Islamisten verantwortlich war, das nur im Auftrag von Klüh operierte. Dem Subunternehmen fiel offenbar bei der detaillierten Überprüfung des Mitarbeiters, falls diese überhaupt erfolgte, kein Misstand auf.<br>
Die Überprüfung der Sicherheitsmitarbeiter an sich ist, oberflächlich gesehen,  genau festgeschrieben:</p>
<ul>
<li>Es muss ein amtliches Führungszeugnis, in dem die Vorstrafen aufgelistet sind, vorgelegt werden.</li>
<li>Der / die neue Mitarbeiter/in werden der Ordnungsbehörde gemeldet, diese kann im Zweifel ein Veto einlegen und den Einsatz des betroffenen Mitarbeiters untersagen.</li>
</ul>
<p><strong>Das war es!</strong> Wenn der betroffene Mitarbeiter bisher nicht negativ aufgefallen sein sollte, erfolgen bei dieser “Überprüfung” natürlich auch keine Informationen, die einer Beschäftigung widersprechen. Der Mitarbeiter kann also seitens des Unternehmens sofort problemlos eingesetzt werden.</p>
<h3>Optionen werden nur selten voll ausgeschöpft</h3>
<p>Theoretisch stehen den Sicherheitsunternehmen noch weitere Optionen, wie</p>
<ul>
<li>eine interne Überprüfung nach einer EU-Liste <em>oder </em></li>
<li>bei kritischen Einsätzen sogar ein Einschalten des Verfassungsschutzes</li>
</ul>
<p>zur Verfügung. Diese werden aber so gut wie nie in Anspruch genommen, da das den Einstellungsprozess entsprechend verlangsamt und viel aufwendiger ist, als die Routine-Überprüfung. Für einfachere Tätigkeiten mit geringen Stundenlöhnen, bei denen solche Überprüfungen nicht vorgeschrieben sind, ist das für die Sicherheitsdienste einfach nicht rentabel.</p>
<p>Hier ist wahrscheinlich auch das Problem zu sehen: Verlangte der Auftraggeber die Überprüfung oder hätte diese der Sicherheitsdienstleister von sich aus durchführen müssen?<br>
Bei der Beschäftigung von mehreren hundert Mitarbeitern ist eine freiwillige, erweiterte Überprüfung seitens des Unternehmens illusorisch. Auch ein Überprüfen der privaten Facebookeinträge aller Mitarbeiter ist für ein Unternehmen schwer zu bewältigen. Über die Kontakte zu linker, rechter oder islamistischer Szene, kann das Sicherheitsunternehmen nur indirekt schließen. Hier muss sich der Auftraggeber des Risikos und der Verantwortung der Sicherheitsmitarbeiter bewusst sein und eine erweiterte Überprüfung von allen, nicht von einzelnen privaten Sicherheitsunternehmen fordern.</p>
<h3>Klüh Security ist lokale Größe in Düsseldorf</h3>
<p>Die Heimspiele der Fortuna Düsseldorf beschäftigen im Schnitt 800 Sicherheitskräfte, die sowohl von Klüh, CCS-Security und vereinseigenen Ordnungskräften gestellt werden. Laut Vereinsangaben sind alle Mitarbeiter nach allen gesetzlichen und verbandlichen Richtlinien geprüft. Das Vertrauen der Fortuna in den Sicherheitsdienst Klüh ist aber, laut dem Verein, weiterhin ungebrochen. Neben dem Stadion ist Klüh auch mit der Sicherheit am Düsseldorfer Flughafen, der Rheinbahn und dem ISS-Dome betraut. Ob dieser Zwischenfall nur ein Einzelfall war, bleibt abzusehen. Denn nur eine genaue Überprüfung <strong>aller</strong> Mitarbeiter gewährleistet hohe Qualitätsstandards und einen einwandfreien Sicherheitsservice.</p>
<hr>
<p>Fotos:</p>
<ul>
<li>pixabay | Fotograf: shouplade</li>
</ul>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Rp-Online</li>
</ul>
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		<title>Kölner Sicherheitsdienst in Kritik</title>
		<link>https://www.securityszene.de/schwere-vorwuerfe-koelner-sicherheitsdienst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 13:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheitsdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit ist ein hohes Gut. Und die, die diese Sicherheit für andere bereitstellen und mit ihrem körperlichen Wohl verteidigen, haben ein Recht auf eine faire Bezahlung. Scharfe Kritik bricht nun über einen Kölner Sicherheitsdienst herein. Die Vorwürfe: Zu wenig Lohn Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht eingehalten Knebelverträge Auf Kosten der Mitarbeiter Der bei der Stadt angestellte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheit ist ein hohes Gut. Und die, die diese Sicherheit für andere bereitstellen und mit ihrem körperlichen Wohl verteidigen, haben ein Recht auf eine faire Bezahlung. Scharfe Kritik bricht nun über einen Kölner Sicherheitsdienst herein.</p>
<p><strong>Die Vorwürfe: </strong></p>
<ul>
<li>Zu wenig Lohn</li>
<li>Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht eingehalten</li>
<li>Knebelverträge</li>
</ul>
<h3>Auf Kosten der Mitarbeiter</h3>
<p>Der bei der Stadt angestellte Sicherheitsdienst geht offenbar willkürlich mit seinen Mitarbeitern um. Die Betroffenen sind zum Großteil Männer, die als Brandschutzhelfer in Flüchtlingsunterkünften arbeiten. Wie WDR berichtet, zahlt das angeprangerte Sicherheitsunternehmen nach Aussage einiger Mitarbeiter lediglich 8,85€ / Stunde, statt der tariflich festgelegten 9,70€. Hinzu kommt, dass der Tarifvertrag in NRW Anfang 2017 neu verhandelt wurde und die Beschäftigten in einem Flüchtlingsheim ab 01.02.2017 mindestens 11,24 € / Stunde verdienen müssten. (<a href="https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++ce3cd56c-d801-11e6-a087-525400b665de" target="_blank" rel="nofollow noopener" title="Link Pressemitteilungen Tarifergebnis Wach und Sicherheitsgewerbe NRW">Link Pressemitteilungen Tarifergebnis Wach und Sicherheitsgewerbe NRW</a>)</p>
<p>Doch damit nicht genug, so steht zum Beispiel in den Arbeitsverträgen, dass ein einmaliges Zuspätkommen mit Lohnabzügen im Wert von einer Arbeitswoche geahndet wird. Außerdem sind Mitarbeiter verpflichtet an überteuerten Brandschutzunterrichtungen teilzunehmen, die sie von ihrem eigenen Lohn bezahlen müssen. Sollten Mitarbeiter einmal krank werden, so müssen sie auf ihre Bezahlung verzichten. Ein klarer Verstoß gegen das Arbeitsrecht. Auch werden die gesetzlich vorgeschriebenen Zuschläge an Sonn- und Feiertagen nicht bezahlt.</p>
<p>Trotz wiederholter Berichte der “Lokalzeit Köln” in der Vergangenheit, hat die Stadt nach eigenen Angaben weiterhin keine Kenntnisse über Vorfälle und Unregelmäßigkeiten dieser Art.</p>
<p>Eine Stellungnahme des Sicherheitsdienstes blieb auf Anfragen des WDR aus.</p>
<hr>
<p>Foto: pixabay | Fotograf: akufersoft</p>
<p>Quellen: WDR-Nachrichten</p>
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		<title>Sicherheitsbranche verzeichnet erneutes Wachstum von 20%</title>
		<link>https://www.securityszene.de/sicherheit_wachstum_2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 18:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheitsbranche weiter im Aufwind Auch im Jahre 2016 setzen Security-Dienstleister den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. Die Sicherheitsbranche verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von über 20 %. Das erklärte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), auf der Pressekonferenz des BDSW in Berlin. Der Umsatz hat kräftig zugelegt und auch die Zahl [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="more-space">Sicherheitsbranche weiter im Aufwind</h2>
<div class="text-content">
<p>Auch im Jahre 2016 setzen Security-Dienstleister den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche/" target="_blank" rel="noopener" title="Sicherheitsbranche">Sicherheitsbranche</a> verzeichnet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von über 20 %. Das erklärte Gregor Lehnert, Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), auf der Pressekonferenz des BDSW in Berlin. Der Umsatz hat kräftig zugelegt und auch die Zahl der Beschäftigten ist deutlich angestiegen.</p>
<h2>Sicherheit hat Zukunft</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7264" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-300x169.jpg" alt="zukunft" width="300" height="169" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-300x168.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-600x338.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-470x264.jpg 470w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640.jpg 640w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-215x120.jpg 215w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/up-2081170_640-414x232.jpg 414w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach den neuesten Zahlen beschäftigt die Branche in Deutschland heute rund 270.000 Mitarbeiter, die vor allem im Bereich der privaten Wach- und Sicherheitsdienste tätig sind. Der Umsatz stieg um 23,8 % – von 6,96 Mrd. Euro im Jahre 2015 auf 8,62 Mrd. Euro in 2016, wobei fast die Hälfte dieses Geldes (48 %) im Bereich der Sicherheitsdienstleistung erwirtschaftet wurde.</p>
<p>In Deutschland werden die Dienste der Branche vor allem von großen und mittleren Wirtschaftunternehmen, vom Staat und den Kommunen in Anspruch genommen. Die private Haushalte machen nur einen kleinen Teil der Kundschaft aus. Das Bedürfnis nach Schutz sei bei den Kunden ungebrochen – so BDSV-Präsident Lehnert. Besonders in den Bereichen Flughafen und öffentlicher Personenverkehr, im Einzelhandel und bei Veranstaltungen aller Art sei der Bedarf stark gestiegen. Vielfach übernehmen private Dienstleister den Objekt- und Personenschutz bei öffentlichen Großveranstaltungen und Sportevents. Auch die weiterhin stark steigenden Passagierzahlen im Flugverkehr bringen es mit sich, dass private Dienstleister zum Einsatz kommen. In deutschen Verkehrsflughäfen arbeiten heute mehr als 20.000 private Sicherheitskräfte. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit habe sich im Bezug auf Schutz stark geändert.</p>
<h2>Alle Prognosen übertroffen</h2>
<p>Bereits im Vorjahr waren sowohl der Umsatz als auch die Beschäftigungszahlen in der Sicherheitsbranche kräftig gestiegen. Damals war der Umsatz um 15,5 % gegenüber dem Vorjahr angewachsen und die Zahl der Beschäftigen hatte sich um 17,9 % erhöht. Allerdings war der Verband seinerzeit davon ausgegangen, dass es sich bei diesem Wachstum um einen einmaligen Sonderfall handelte. Man hatte angenommen, dass der enorme Zustrom an Flüchtlingen dafür verantwortlich sei. Damit verbunden war ein großer Zuwachs bei den Wachschutzaufgaben, um die Sicherheit an Flüchtlingsunterkünften zu gewährleisten. „Für das Folgejahr hatten wir mit einer Normalisierung auf Zuwächse von rund fünf Prozent gerechnet – diese Erwartung wurde allerding weit übertroffen“, so Gregor Lehnert.</p>
<h2>Mehr als 12.000 offene Stellen im Sicherheitsgewerbe</h2>
<p>Laut dem Bundesverband sucht die Sicherheitsbranche weiterhin dringend neue, qualifizierte Mitarbeiter, denn augenblicklich gibt es rund 12.000 offene Stellen. Spezialisten der Sicherheitsbranche sehen diesen Boom kritisch. Insider haben die Befürchtung, dass das bisherige Qualitätsniveau der Sicherheitsdienstleistungen darunter leiden könnte. Bisher hat man immer großen Wert darauf gelegt, den Standard bei der Qualifizierung der Mitarbeiter hoch zu halten.</p>
<p>Das könne nur durch Studiengänge, einen eigenen Ausbildungsberuf aber auch praxisbezogenes Training erreicht werden.<br>
Durch das starke Wachstum der Branche und die vermehrte Nachfrage ergeben sich auch negative Konsequenzen: neu gegründete Unternehmen ohne ausreichende Erfahrung, mangelhaft qualifizierte Mitarbeiter, geringe Kontrolle durch die Behörden. Die wenigen schwarzen Schafe verursachen immer wieder, dass sich in der Öffentlichkeit ein negatives Bild der gesamte Branche festsetze.</p>
<blockquote><p>„Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsdienste-finden/" target="_blank" rel="noopener" title="privaten Sicherheitsunternehmen">privaten Sicherheitsunternehmen</a> können einen großen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland leisten – die Rahmenbedingungen müssen hierfür aber stimmen“ – BDSV-Vorsitzender Lehnert</p></blockquote>
<h2>Staat soll ein Auge auf die Sicherheitsbranche werfen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7265" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/checklist-1622517_640-300x300.png" alt="checkliste" width="300" height="300">Auf der Pressekonferenz des Sicherheitsverbands stellte Lehnert einen Forderungskatalog zur Bundestagswahl 2017 vor. Die gesetzlichen Grundlagen für die privaten Sicherheitsdienste sollten von der Politik an die neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden und die Anforderungen an private Sicherheitsdienstleister wie Seriosität und Zuverlässigkeit müssten durch behördliche Maßnahmen unterstützt werden. Dazu zählten unter anderem eine regelmäßige Überprüfung von Personal und Unternehmer, sowie Sachkundeprüfungen bei der Eröffnung eines neuen Sicherheitsunternehmens und von leitenden Mitarbeitern müssten verbindlich eingeführt werden. Auch seien besondere Anforderungen beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften und zugangsgeschützten Großveranstaltungen einzuhalten. Verbesserungsbedarf besteht aber auch im Bereich des Arbeitsschutzes und den gesetzlichen Vorschriften zu Vergabe-Verfahren.</p>
<p>Insgesamt zieht der BDSV-Präsident Lehnert auf der Pressekonferenz in Berlin eine positive Bilanz für das Jahr 2016 und blickt optimistisch in die Zukunft.</p>
<hr>
</div>
<p>Quelle:</p>
<p>https://www.bdsw.de/presse/bdsw-pressemitteilungen/sicherheitswirtschaft-waechst-um-ueber-20</p>
<p>Bilder:</p>
<ul>
<li>Pixabay | Fotograf: Public Domain Pictures</li>
<li>Pixabay | Fotograf: ar130405</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheit_wachstum_2016/">Sicherheitsbranche verzeichnet erneutes Wachstum von 20%</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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