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	<title>Einbruchschutz Archive | Securityszene.de</title>
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	<description>Ratgeber, News, Produktvergleiche &#38; Unternehmen aus der Sicherheitsbranche</description>
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	<title>Einbruchschutz Archive | Securityszene.de</title>
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		<title>SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 17:18:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den 24. und 25. November 2021. Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitsexpo-muenchen-2021/">SicherheitsExpo München 2021: Prävention durch innovative Schutzkonzepte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die diesjährige SicherheitsExpo München schon im Juni stattfinden. Doch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die 18. Fachmesse aus: Die veranstaltende NETCOMM GmbH verschiebt die SicherheitsExpo auf den <strong>24. und 25. November 2021.</strong></p>
<p>Zeit genug also, die beiden Tage fest im Kalender einzuplanen. Denn wer sich für technische Einrichtungen interessiert, die Kriminellen den Zugriff erschweren oder diesen gar verhindern, ist bei der Sicherheitsmesse im MOC München genau richtig. Darüber hinaus erhalten Sicherheitsunternehmen und Sicherheitsdienste praktische Tipps zur Optimierung ihrer Unternehmensabläufe. Aus aktuellem Anlass ist aber auch der Gesundheitsschutz ein Thema.</p>
<p>Man muss nicht unbedingt ein Fachmann sein: Die Veranstalter öffnen die Pforten auch für interessiertes Publikum. Schirmherr des Events ist Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration.</p>
<h2>Information, Präsentation, Kundenwerbung und Austausch</h2>
<p>Auf dem Veranstaltungsgelände der SicherheitsExpo München <strong>zeigen rund 60 verschiedene Aussteller internationale Sicherheitslösungen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche</strong>, ob sie nun in der Industrie, in der Finanzwelt, im Gesundheitswesen oder in der Logistik verankert sind. Auch für sensible Orte wie Verkehrsknotenpunkte, öffentliche Gebäude oder Behördeneinrichtungen lassen sich frische Impulse für Schutz und Sicherheit finden. Darüber hinaus präsentieren Anbieter aktuelle Hygienekonzepte zur Corona-Pandemie.</p>
<p>Öffentliche Träger dürfen sich von dem Angebot genauso angesprochen fühlen wie private Sicherheitsdienste. Konzernleiter, Werkschützer, Brandbeauftragte, Architekten, Gebäude- und IT-Manager oder Versicherungsvertreter werden ebenfalls wertvolle Anregungen erhalten. Besucher und Aussteller schätzen gleichermaßen das fachkundige Publikum.</p>
<p>Zudem haben die Akteure in der Sicherheitsbranche die <strong>Gelegenheit zur Knüpfung von Kunden- und Geschäftskontakten</strong> sowie zum <strong>gegenseitigen Austausch.</strong></p>
<h2>Angebot, Schwerpunkte und Tagungsprogramm auf der Sicherheitsexpo</h2>
<p>Erhöhte Sicherheit durch schlüssellose Zutritts- sowie Verriegelungsmöglichkeiten, Installationen zur Identifizierung durch Gesichtserkennung – das waren nur zwei Highlights in der breit gefächerten Angebotspalette der vergangenen Jahre. Auch 2021 stellen die Firmen diese “Klassiker” wieder vor, teilweise sogar in verbesserter Ausführung.</p>
<p>Die diesjährigen <strong>Schwerpunkte der Sicherheitsmesse</strong> dürften für Sicherheitsunternehmen jedoch besonders interessant sein. So gibt es Innovationen hinsichtlich der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/zugangskontrolle/" target="_blank" rel="noopener" title="Zugangskontrolle">Zugangskontrolle</a>, der <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitskameras-und-videoueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Videoüberwachung">Videoüberwachung</a> und des <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/brandschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Brandschutzes">Brandschutzes</a>. Wie etwa moderne Dokumentationssysteme die optimale Leistungsüberprüfung des Sicherheitspersonals garantieren und dabei Stechuhren redundant werden (“<a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/waechterkontrollsystem/" target="_blank" rel="noopener" title="Wächterkontrolle">Wächterkontrolle</a>“), können Entscheider ebenfalls erfahren.</p>
<p>IT- und Netzwerksicherheit, <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/freilandueberwachung/" target="_blank" rel="noopener" title="Freilandüberwachung">Freilandüberwachung</a> sowie <a href="https://www.securityszene.de/ratgeber/alarmanlagen-einbruchschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlagen">Alarmanlagen</a> runden das Schwerpunkt-Spektrum ab.</p>
<h2>Renommierte Referenten geben Tipps im Verlauf der Tagung</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12736 size-medium alignleft" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg" alt="Tagung" width="300" height="244" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-300x244.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1024x833.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-768x625.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-600x488.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1536x1250.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-990x806.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-1320x1074.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783-260x210.jpg 260w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/pexels-fauxels-3184328-e1624986642783.jpg 1574w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zur SicherheitsExpo gehört auch ein Tagungsprogramm mit Vorträgen von Kennern der Sicherheitsbranche. <strong>Insgesamt 17 Experten erläutern an beiden Tagen den Sicherheitsunternehmen, wie sie nachhaltig und zukunftsorientiert aufgestellt sein können</strong>.</p>
<ul>
<li>So demonstriert beispielsweise Walter Nidermayer, Geschäftsführer der Bavaria Zeitsysteme GmbH, neue Identifikationsmöglichkeiten wie die “berührungslose Biometrie”.</li>
<li>Martin Fiur, Senior Business Development Manager bei der LEGIC Identsystems AG, verspricht, viel Sicherheit und Kontrolle zu erschwinglichen Preisen zu offerieren.</li>
<li>Wie man Bedrohungen an PC-Arbeitsplätzen von Sicherheitsdiensten keine Chance lässt, weiß Benedikt Weinberger von der Cordaware GmbH Informationslogistik.</li>
<li>Den Wissensdurst der Sicherheitsbranche hinsichtlich der Digitalisierung stillen wird hingegen Andreas Benkert aus dem Business Development bei Blue Mobile Systems.</li>
<li>Und über die Besuchereinweisung in der täglichen Praxis geben Roland Datz von der Infraserv GmbH &amp; Co. Höchst KG sowie Sven Weber von der NTP Engineering GmbH auch dem Sicherheitspersonal gern Auskunft.</li>
</ul>
<p>Alle Vorträge sind abschließend im <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/vortraege/24112021-forum-1/" target="_blank" rel="noopener" title="Tagungsprogramm der SicherheitsExpo">Tagungsprogramm der SicherheitsExpo</a> einzusehen.</p>
<h2>Tickets und Anfahrt</h2>
<p>Die SicherheitsExpo München findet im <strong>Münchener Veranstaltungs- und Order-Center (MOC) in der Lilienthalallee 40, Halle 4</strong>, statt. Sie ist an beiden Tagen jeweils <strong>zwischen 9 und 17 Uhr</strong> geöffnet. Tickets kosten <strong>15 Euro pro Person (Tageskarte)</strong> und können nur <a href="https://www.sicherheitsexpo.de/" target="_blank" rel="noopener" title="hier ">hier </a>online bestellt werden. Es gibt keine Tageskasse.</p>
<h3>Der Weg zur SicherheitsExpo</h3>
<ul>
<li><strong>Mit dem Auto:</strong> Die A9 Nürnberg/München an der Ausfahrt “München-Freimann” verlassen. Nach 500 Metern links in die Lilienthalallee einbiegen. 1.500 Tiefgaragen-Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung.</li>
<li><strong>Mit der U-Bahn:</strong> Die U6 nehmen und an der Station “Kieferngarten” aussteigen. Von der Stadtmitte aus dauert die Fahrt circa zwölf Minuten. Der anschließende Fußweg nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.</li>
</ul>
<h2>Bitte beachten:</h2>
<p>Wahrscheinlich ist, dass es im November noch Regelungen bedingt durch das Coronavirus geben wird, gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vielleicht bestehen dann auch noch Zugangsregeln zum Gelände. Besucher sollten das Hygienekonzept der Messe München beachten, das regelmäßig aktualisiert wird. Der Veranstalter rät zur Installation der Corona Warn-App des Robert-Koch-Institutes.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: pexels.com (fauxels); pixabay.com (SNCR_GROUP)</p>
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		<title>WLAN-Router statt Wachmann &#8211; Einbruchschutz durch Smartphones</title>
		<link>https://www.securityszene.de/wlan-router-statt-wachmann-einbruchschutz-durch-smartphones/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 08:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmanlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher entwickeln simples System zur Verfolgung und Festnahme von Einbrechern Zwar nimmt die Rate der Einbrüche in Wohnungen und Gebäude seit einigen Jahren in Deutschland stetig ab, doch noch immer ist nur die Aufklärung eines Bruchteils dieser kriminellen Handlungen polizeilich möglich. Die Universität Bonn arbeitet deshalb gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Forscher entwickeln simples System zur Verfolgung und Festnahme von Einbrechern</h2>
<p>Zwar nimmt die Rate der Einbrüche in Wohnungen und Gebäude seit einigen Jahren in Deutschland stetig ab, doch noch immer ist nur die Aufklärung eines Bruchteils dieser kriminellen Handlungen polizeilich möglich. Die <strong>Universität Bonn</strong> arbeitet deshalb gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an einem <strong>Alarmsystem, das auf herkömmlichen WLAN-Routern basiert</strong>. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt, welches den Namen “WACHMANN” trägt.</p>
<h2>Aufklärungsquote bei Einbrüchen noch immer niedrig</h2>
<figure id="attachment_10453" aria-describedby="caption-attachment-10453" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10453 size-medium" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-300x206.jpg" alt="Einbrecher Aufklärungsquote" width="300" height="206" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-300x206.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1024x703.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-768x527.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-600x412.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1536x1054.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-990x680.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1320x906.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-379x259.jpg 379w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10453" class="wp-caption-text">Die Aufklärungsquote ist in Deutschland noch immer viel zu niedrig.</figcaption></figure>
<p>Die einzige Angst der Menschen ist nicht die Entwendung ihrer Wertgegenstände. Viel mehr fürchten sie sich davor, dass Fremde die Wohnung durchwühlen sowie sämtliche persönliche Gegenstände und Möbel durcheinanderbringen. Kriminelle Banden arbeiten in der Zwischenzeit hoch organisiert und greifen auf alle Tricks zurück, um Häuser und Wohnungen möglichst unbeobachtet auszuräumen. Oftmals kann auch die Polizei nach einem Einbruch nichts ausrichten.<strong> Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/aufklaerungsquote/" target="_blank" rel="noopener" title="Aufklärungsquote">Aufklärungsquote</a> beträgt in Deutschland gerade einmal rund ein Sechstel der Gesamtzahl der angezeigten Einbrüche</strong>. Betroffene bleiben oftmals mit Gefühlen der Ohnmacht, des Misstrauens und der Angst, dass es wieder passieren könnte, zurück.</p>
<p>Aus diesem Grund arbeitet die Universität Bonn in enger Kooperation mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem KIT Karlsruhe an einem neuartigen Konzept für eine <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/alarmanlage/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlage">Alarmanlage</a>. Diese soll über den heimischen WLAN-Router ausgelöst und damit <strong>in fast jedem Haushalt kostengünstig und unkompliziert installiert werden können</strong>.</p>
<h2>WACHMANN – Identifikation fremder Smartphones durch WLAN</h2>
<p>Bereits im Namen liegt versteckt, wie das unauffällige System funktionieren soll. Passend zu seinem Zweck taufte man das Projekt <strong>WACHMANN</strong>, was für „<strong>W</strong>LAN-basierte <strong>A</strong>ufzeichnung von <strong>CH</strong>arakteristiken <strong>M</strong>obiler <strong>E</strong>ndgeräte zur <strong>A</strong>larmierung und <strong>N</strong>achverfolgung von Eigentumskrimi<strong>N</strong>alität“ steht.</p>
<p>Über einen geringfügig modifizierten WLAN-Router können unbekannte Smartphones entdeckt und analysiert werden, wenn sich diese innerhalb seines Sendebereichs befinden. Denn auch wenn man sie gerade nicht aktiv benutzt, senden Smartphones in regelmäßigen Abständen Signale aus. Mit diesen halten sie gewissermaßen nach Netzen „Ausschau“, mit welchen sie sich verbinden können. Darunter befinden sich Daten, anhand derer das Smartphone identifizierbar ist: die sogenannte <strong>MAC-Adresse</strong>. Auf diese Weise können bestimmte, bekannte Smartphones im WLAN-System eines Haushaltes hinterlegt und fremde entdeckt werden, sobald sie sich im Sendebereich des WLANs befinden. In der Folge versendet der Router <strong>über das Internet eine Warnung an den Bewohner des Gebäudes, den Sicherheitsdienst oder die Polizei</strong>.</p>
<h2>Hilfe durch WACHMANN bei der Festnahme und Verfolgung von Einbrechern</h2>
<p>Mit Hilfe von WACHMANN soll es möglich sein, die <strong>Behörden</strong> zu alarmieren noch während sich Einbrecher im Haus befinden. So könnten sie noch <strong>rechtzeitig vor Ort sein</strong>, um diese festzunehmen. Doch auch <strong>Fluchtwege könnte man mit diesem System analysieren und verfolgen</strong>. Indem in der Öffentlichkeit installierte Router die MAC-Adresse verdächtiger Personen registrieren, wäre es möglich, diese mit Aufzeichnungen von Sicherheitskameras abzugleichen und auf diese Weise Kriminelle zu identifizieren. Organisierte Einbrecherbanden könnten so zum Beispiel bei der Flucht über die Grenze abgefangen und festgenommen werden.</p>
<h2>Registrierung bekannter Personen im Voraus</h2>
<p>Doch was passiert, wenn sich fremde Geräte von Freunden oder Bekannten der Bewohner im Haushalt befinden? Zunächst ist WACHMANN in der Lage abzuchecken, ob einer oder mehrere der Bewohner ebenfalls anwesend sind. In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um einen Einbruch und das System schlägt nicht an. Sollten Freunde oder Nachbarn zum Gießen der Pflanzen oder Leeren des Briefkastens vorbeikommen, während die Bewohner des Gebäudes verreist sind, kann man deren Geräte im Voraus im System registrieren.</p>
<h2>Alltagsbedingte und rechtliche Schwächen des Systems</h2>
<figure id="attachment_11983" aria-describedby="caption-attachment-11983" style="width: 231px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-11983 size-medium" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-231x300.jpg" alt="Wachmann in Wohnblöcken" width="231" height="300" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-231x300.jpg 231w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-789x1024.jpg 789w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-768x997.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-600x779.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-1183x1536.jpg 1183w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-990x1285.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-1320x1714.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920.jpg 1479w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption id="caption-attachment-11983" class="wp-caption-text">Besonders in großen Wohnblöcken ist es unmöglich, alle Personen vorher zu registrieren.</figcaption></figure>
<p>Dennoch weist das System zum <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/einbruchschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Einbruchschutz">Einbruchschutz</a> einige Schwächen auf:</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie WACHMANN fähig sein soll, einen tatsächlichen Wohnraum von der Reichweite seines WLAN-Routers zu unterscheiden. Denn sonst würde er auch <strong>fremde Passanten, Bewohner angrenzender Wohnungen oder deren Besucher erfassen</strong>.</p>
<p>Auch <strong>ungewöhnliche Einbruchssituationen würden höchstwahrscheinlich nicht registriert</strong>. Einen Einbruch, beispielsweise während die Bewohner im Gebäude schlafen oder bei Zurücklassen des Smartphones eines Bewohners in der Wohnung, würde man vermutlich zu spät bemerken.</p>
<p>Darüber hinaus führen Einbrecher, die über derartige Ermittlungsmöglichkeiten Bescheid wissen, ihr Smartphone während eines Einbruchs möglicherweise gar nicht bei sich.</p>
<p>Nicht zuletzt geht es um die <strong>rechtliche Grundlage des Datenschutzes</strong>. Grundsätzlich ist es der Polizei erlaubt, in speziellen Ermittlungsfällen persönliche Daten abzurufen und zu speichern. Doch der Einsatz von WACHMANN wäre ein großer Eingriff in die Privatsphäre der Bevölkerung. Bewegungsdaten unzähliger Personen würde der Router ohne deren Zustimmung aufzeichnen. Um das System in Deutschland anwenden zu können, <strong>wäre eine</strong> <strong>gesetzliche Neuregelung erforderlich</strong>.</p>
<h2>Hat das Projekt “WACHMANN” eine Chance?</h2>
<p>Beteiligte der Forschung an der Universität Bonn untersuchen noch, welche Regeln genau das System lernen müsste, damit dieses reibungslos funktioniert. Grundsätzlich soll es aber möglich sein, dass jeder Haushalt mit einem WLAN-Router in der Lage ist, das einfache Alarmsystem nachzurüsten. Der Polizei jedenfalls gefällt das neue Konzept: Der Pressechef des Polizeipräsidiums Bonn, Robert Scholten äußerte sich positiv gegenüber neuen Innovationen für die Einbruchsprävention.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: pixabay.com (Gerd Altmann, Steffen Salow, tookapic)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/wlan-router-statt-wachmann-einbruchschutz-durch-smartphones/">WLAN-Router statt Wachmann &#8211; Einbruchschutz durch Smartphones</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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