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	<title>Krankenhäuser Archive | Securityszene.de</title>
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	<title>Krankenhäuser Archive | Securityszene.de</title>
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		<title>Telefonabzocke – Corona wird zum Instrument für Betrüger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 12:32:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonabzocke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ihre unlauteren Ziele bedienen sich Telefonabzocker immer wieder neuer Tricks und Ideen. Das Corona-Virus verunsichert aktuell viele Menschen und die Pandemie ist ein idealer Nährboden für Kriminelle, die neue Methoden perfiden Telefonbetrugs entwickeln. Telefonabzocke: Der Schockruf ist ein alter Hut! Seit Jahrzehnten versuchen Betrüger telefonisch Geld oder Informationen aus ihren Opfern zu erpressen. Bevorzugt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.securityszene.de/telefonabzocke-corona-schockruf/">Telefonabzocke – Corona wird zum Instrument für Betrüger</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.securityszene.de">Securityszene.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für ihre unlauteren Ziele bedienen sich Telefonabzocker immer wieder neuer Tricks und Ideen. Das Corona-Virus verunsichert aktuell viele Menschen und die Pandemie ist ein idealer Nährboden für Kriminelle, die neue Methoden perfiden Telefonbetrugs entwickeln.</p>
<h2>Telefonabzocke: Der Schockruf ist ein alter Hut!</h2>
<p>Seit Jahrzehnten versuchen Betrüger telefonisch Geld oder Informationen aus ihren Opfern zu erpressen. Bevorzugt nutzen Telefonabzocker die Unsicherheit und Naivität von Senioren oder Menschen mit Behinderungen aus. Im Grunde ist die Masche immer gleich: <strong>Mit dem Ziel der Bereicherung werden die Opfer am Telefon mit Schreckensszenarien oder Überraschungen überfordert und zu Impulshandlungen genötigt.</strong></p>
<h2>Die „Corona-Schockruf-Varianten“</h2>
<p>Nachfolgend stellen wir Ihnen die 3 neusten Formen der Abzocke am Telefon während der Corona-Pandemie vor.</p>
<h3>Variante 1: Notfalltherapie für an Corona erkrankte Verwandte</h3>
<p>Den Opfern wird bei dieser Abzocke durch einen vermeintlichen Arzt oder Mitarbeiter eines Krankenhauses mitgeteilt, ein <strong>naher Verwandter sei an Covid-19 erkrankt und benötige dringend eine kostenintensive Therapie</strong>. Hierzu wurden der Polizei Schleswig-Holstein 80 Fälle bekannt, in denen die Täter <strong>bis zu 40.000 Euro</strong> forderten. In 3 Fällen waren die Betrüger erfolgreich und erhielten Bargeld. Bei allen anderen Fällen riefen die Opfer bei ihren angeblich erkrankten Familienmitgliedern persönlich an und gingen nicht auf die Forderungen der Telefonabzocker ein.</p>
<h3>Variante 2: Helikopterflug-Abzocke</h3>
<p>In Bayern <strong>stellten sich Kriminelle am Telefon als Ärzte vor</strong> und teilten ihren Opfern mit, nahe Verwandte seien an Corona erkrankt und ein <strong>Helikopterflug zur medizinischen Versorgung müsse finanziert werden</strong>. Der geforderte Betrag lag hier bei 25.000 Euro. Die Angerufenen vermuteten hinter ihrem Anruf Abzocker und meldeten die Vorfälle jeweils der Polizei.</p>
<h3>Variante 3: Impfnachweis am Telefon</h3>
<p>Einer anderen hinterlistigen Strategie bedienten sich Betrüger in Hessen. Hier <strong>gaben sich die Kriminellen als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus</strong> und erfragten unter dem Vorwand, digitale Impfnachweise ausstellen zu müssen, die <strong>Bankverbindung ihrer Opfer</strong>. Anschließend kam es zu Abbuchungen auf den genannten Bankkonten durch die Telefonabzocker.</p>
<h3>Wie erkennt man die „Corona-Schockruf-Varianten“?</h3>
<p>Das Einfordern von Geld am Telefon durch medizinisches Personal für eine akute Therapie eines Angehörigen ist nur schwer vorstellbar. <strong>Die Aufforderung zur Bargeldübergabe im Zusammenhang mit einem medizinischen Notfall ist unseriös</strong>. Selbst bei einer Person ohne Krankenversicherung ist eine Notfallversorgung sichergestellt. Dies gilt, wenn es um Leben und Tod geht, auch für einen Helikopter-Einsatz. Die Gesundheitsämter teilen in Bezug auf die neueste Telefonabzocke mit, dass niemand zwecks digitaler Impfnachweise angerufen wird. Diese kann man sich bei der Apotheke erstellen lassen oder man erhält einen Code bei der Impfung. Ebenso ist eine Telefonfalle wahrscheinlich, <strong>wenn angebliche Behörden Kontodaten am Telefon abfragen</strong>.</p>
<p>Das könnte Sie zum Thema Corona-Virus auch interessieren: <a href="https://www.securityszene.de/coronavirus-schutzmassnahmen/" target="_blank" rel="noopener" title="Corona-Virus und Schutzmaßnahmen">Corona-Virus und Schutzmaßnahmen</a></p>
<h2>Wie verhält man sich bei Telefonbetrug und wie beugt man diesem vor?</h2>
<figure id="attachment_12801" aria-describedby="caption-attachment-12801" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12801" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-1024x678.jpg" alt="Telefonabzocke Verhalten" width="415" height="275" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-1024x678.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-300x200.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-768x508.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-600x397.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-1536x1017.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-470x313.jpg 470w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-640x426.jpg 640w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-130x86.jpg 130w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-187x124.jpg 187w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-990x655.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920-1320x874.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/telephone-2817221_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 415px) 100vw, 415px" /><figcaption id="caption-attachment-12801" class="wp-caption-text">Seien Sie misstrauisch und stellen Sie dem Anrufer Fragen.</figcaption></figure>
<p>Die Polizei rät allgemein zu <strong>Misstrauen, wenn am Telefon persönlicher Druck aufgebaut und zugleich Geld gefordert wird</strong>. Falls der Gesprächspartner von einem erkrankten Verwandten spricht, sollte man <strong>den Anrufer auffordern, den Namen des Verwandten selbst zu nennen</strong>. Wichtig ist dabei, den Namen nicht erraten zu lassen oder gar selbst zu sagen. Falls Sie Anrufer nicht sofort identifizieren können, fragen Sie nach Umständen, die nur die entsprechende Person kennen kann. <strong>Rufen Sie Verwandte unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück</strong>. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Seien sie misstrauisch, wenn der Anrufer seinen Namen nicht nennt. Die Polizei rät außerdem dazu, den Verdacht auf einen Schock-Anruf zu melden. Da die Opfer meist Senioren sind, empfiehlt sich auch ein prophylaktisches <strong>Aufklärungsgespräch zu Telefonbetrug</strong> zum Beispiel mit den eigenen Eltern oder Großeltern.</p>
<h2>Was tun, wenn man auf einen Betrugsanruf hereinfällt?</h2>
<p>Wurde man von einem Schockanruf überrascht und hat quasi während einer Telefonabzocke „ja“ gesagt, dann sollte man sofort handeln.</p>
<ul>
<li>Falls Sie Kreditkartendaten herausgegeben haben, lassen Sie Ihre Kreditkarte sperren.</li>
<li>Sollten Informationen zum Online-Banking herausgegeben worden sein, veranlassen Sie eine Sperre bei Ihrer Bank.</li>
<li>Haben Sie nur Ihre Bankverbindung preisgegeben, kontrollieren sie regelmäßig Ihre Kontoabgänge. Lastschriften kann man binnen 8 Wochen zurückgeben lassen. Bei unautorisierten Lastschriften erhöht sich dieser Zeitraum auf 13 Monate.</li>
</ul>
<p>Die Polizei rät dazu, Schockanrufe zu melden, auch wenn Ihnen kein Schaden entstanden ist.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: Pixabay.com (Jorge Reynal; Ernesto Eslava)</p>
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		<title>Sicherheitsdienste immer häufiger in Krankenhäusern beauftragt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 11:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Übergriffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Randale und Beleidigungen Der Schutz vor Übergriffen und Gewalt ist schon in vielen öffentlichen Institutionen keine Seltenheit mehr und davon profitiert vor allem der private Sicherheitssektor. Schutz wird überall dort benötigt, wo viele Menschen auf engem Raum aufeinandertreffen. Geht man nach dieser Definition, so passen auch Krankenhäuser in dieses Spektrum, was viele Zwischenfälle bestätigen. So wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Randale und Beleidigungen</h2>
<p>Der Schutz vor <a href="https://www.securityszene.de/gewalt-in-der-gesellschaft-ursachen-und-praevention/" target="_blank" rel="noopener" title="Übergriffen und Gewalt">Übergriffen und Gewalt</a> ist schon in vielen öffentlichen Institutionen keine Seltenheit mehr und davon profitiert vor allem der private Sicherheitssektor. Schutz wird überall dort benötigt, wo viele Menschen auf engem Raum aufeinandertreffen. Geht man nach dieser Definition, so passen auch Krankenhäuser in dieses Spektrum, was viele Zwischenfälle bestätigen.</p>
<p>So wurden erst vergangene Woche Pfleger und Ärzte eines Krankenhauses in Lörrach Opfer von Randale und Beleidigungen. Weil er offenbar zu betrunken war, um der Geburt seines Kindes beizuwohnen und ihm daraufhin der Zugang zum Kreißsaal verwehrt wurde, fing ein Mann an das Personal zu beschimpfen und das Interieur zu beschädigen. Ein Eingriff der Polizei verhinderte schlimmeres.</p>
<h2>Zahl der Übergriffe nimmt zu</h2>
<p>Offenbar sind Vorfälle dieser Art nicht so selten wie vorerst angenommen, denn eine jüngst durchgeführte Risikoanalyse des Diakoniekrankenhauses in Karlsruhe ergab eine erschreckende Statistik. 166 Fälle von körperlicher Gewalt gab es alleine im letzten Jahr. In 42 davon sind Mitarbeiter verletzt worden. Geht man nur nach einem aggressiven Verhalten, so gab es 970 Zwischenfälle.</p>
<p>Auch wenn diese Zahlen vorerst sehr hoch erscheinen, so sei doch laut Michael Wünning, Sprecher der leitenden Ärzte der zentralen Notaufnahmen in Hamburg, der Großteil aller Patienten sehr kooperativ. Ursachen für diese Übergriffe sind vor allem in einer Informationsdifferenz zu finden. So verstehen manche Patienten die deutsche Sprache nicht sehr gut, andere kennen das Hausarztsystem nicht, wieder andere schätzen ihre Symptome einfach nur falsch ein und befinden ihren Fall für dringlicher als er tatsächlich ist. All dies führt zu Frustration und in extremen Fällen zu Aggression.</p>
<h2>Als Reaktion: Mehr Sicherheitspersonal</h2>
<p>Zwar waren Übergriffe gegen medizinisches Personal schon immer ein Problem, doch in letzter Zeit seien diese häufiger und brutaler geworden. Gerade die Bundesärztekammer fordert mehr Schutz für Personal. Speziell die Überlastung von Notaufnahmen nimmt eine tragende Rolle ein. Für eine schnellere Behandlung wird diese nun immer öfter konsultiert, auch wenn kein Notfall vorliegt. Patienten müssen sich deswegen auf teils immense Wartezeiten (bis zu 7h) einrichten. Nicht für jedermann leicht zu verkraften.</p>
<p>Die Folge all dieser Probleme: Mehr Budget für Sicherheit in Krankenhäusern. Immer mehr Kliniken lassen einen Wachschutz für einzelne Stationen (sog. “Brennpunkte” wie Psychatrie, Intensivstation, Notaufnahme, etc.) aufstellen und bieten für das medizinische Personal Deeskalationstrainings an. Einen wichtigen Punkt nennt Michael Wünning noch einmal ganz zum Schluss:</p>
<blockquote><p>“Man kann aggressiven Patienten nicht einfach einen Hausverweis erteilen, wir haben ja schließlich einen Versorgungsauftrag.”</p></blockquote>
<p><em>Quellen:</em></p>
<ul>
<li>http://m.morgenpost.de/vermischtes/article210213847/Immer-mehr-Gewalt-in-Kliniken-Wachleute-schuetzen-Aerzte.html</li>
<li>http://m.morgenpost.de/vermischtes/article208648693/Wenn-Patienten-in-der-Notaufnahme-poebeln-und-pruegeln.html</li>
</ul>
<p>Bilder:</p>
<ul>
<li>Pixabay | Urheber: Hans</li>
</ul>
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