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	<title>Einbrecher Archive | Securityszene.de</title>
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	<description>Ratgeber, News, Produktvergleiche &#38; Unternehmen aus der Sicherheitsbranche</description>
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	<title>Einbrecher Archive | Securityszene.de</title>
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		<title>WLAN-Router statt Wachmann &#8211; Einbruchschutz durch Smartphones</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 08:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungsquote]]></category>
		<category><![CDATA[Einbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[Einbruchschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher entwickeln simples System zur Verfolgung und Festnahme von Einbrechern Zwar nimmt die Rate der Einbrüche in Wohnungen und Gebäude seit einigen Jahren in Deutschland stetig ab, doch noch immer ist nur die Aufklärung eines Bruchteils dieser kriminellen Handlungen polizeilich möglich. Die Universität Bonn arbeitet deshalb gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Forscher entwickeln simples System zur Verfolgung und Festnahme von Einbrechern</h2>
<p>Zwar nimmt die Rate der Einbrüche in Wohnungen und Gebäude seit einigen Jahren in Deutschland stetig ab, doch noch immer ist nur die Aufklärung eines Bruchteils dieser kriminellen Handlungen polizeilich möglich. Die <strong>Universität Bonn</strong> arbeitet deshalb gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an einem <strong>Alarmsystem, das auf herkömmlichen WLAN-Routern basiert</strong>. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt, welches den Namen “WACHMANN” trägt.</p>
<h2>Aufklärungsquote bei Einbrüchen noch immer niedrig</h2>
<figure id="attachment_10453" aria-describedby="caption-attachment-10453" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10453 size-medium" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-300x206.jpg" alt="Einbrecher Aufklärungsquote" width="300" height="206" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-300x206.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1024x703.jpg 1024w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-768x527.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-600x412.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1536x1054.jpg 1536w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-990x680.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-1320x906.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer-379x259.jpg 379w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/Einbrecher-Tuer.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10453" class="wp-caption-text">Die Aufklärungsquote ist in Deutschland noch immer viel zu niedrig.</figcaption></figure>
<p>Die einzige Angst der Menschen ist nicht die Entwendung ihrer Wertgegenstände. Viel mehr fürchten sie sich davor, dass Fremde die Wohnung durchwühlen sowie sämtliche persönliche Gegenstände und Möbel durcheinanderbringen. Kriminelle Banden arbeiten in der Zwischenzeit hoch organisiert und greifen auf alle Tricks zurück, um Häuser und Wohnungen möglichst unbeobachtet auszuräumen. Oftmals kann auch die Polizei nach einem Einbruch nichts ausrichten.<strong> Die <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/aufklaerungsquote/" target="_blank" rel="noopener" title="Aufklärungsquote">Aufklärungsquote</a> beträgt in Deutschland gerade einmal rund ein Sechstel der Gesamtzahl der angezeigten Einbrüche</strong>. Betroffene bleiben oftmals mit Gefühlen der Ohnmacht, des Misstrauens und der Angst, dass es wieder passieren könnte, zurück.</p>
<p>Aus diesem Grund arbeitet die Universität Bonn in enger Kooperation mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem KIT Karlsruhe an einem neuartigen Konzept für eine <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/alarmanlage/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlage">Alarmanlage</a>. Diese soll über den heimischen WLAN-Router ausgelöst und damit <strong>in fast jedem Haushalt kostengünstig und unkompliziert installiert werden können</strong>.</p>
<h2>WACHMANN – Identifikation fremder Smartphones durch WLAN</h2>
<p>Bereits im Namen liegt versteckt, wie das unauffällige System funktionieren soll. Passend zu seinem Zweck taufte man das Projekt <strong>WACHMANN</strong>, was für „<strong>W</strong>LAN-basierte <strong>A</strong>ufzeichnung von <strong>CH</strong>arakteristiken <strong>M</strong>obiler <strong>E</strong>ndgeräte zur <strong>A</strong>larmierung und <strong>N</strong>achverfolgung von Eigentumskrimi<strong>N</strong>alität“ steht.</p>
<p>Über einen geringfügig modifizierten WLAN-Router können unbekannte Smartphones entdeckt und analysiert werden, wenn sich diese innerhalb seines Sendebereichs befinden. Denn auch wenn man sie gerade nicht aktiv benutzt, senden Smartphones in regelmäßigen Abständen Signale aus. Mit diesen halten sie gewissermaßen nach Netzen „Ausschau“, mit welchen sie sich verbinden können. Darunter befinden sich Daten, anhand derer das Smartphone identifizierbar ist: die sogenannte <strong>MAC-Adresse</strong>. Auf diese Weise können bestimmte, bekannte Smartphones im WLAN-System eines Haushaltes hinterlegt und fremde entdeckt werden, sobald sie sich im Sendebereich des WLANs befinden. In der Folge versendet der Router <strong>über das Internet eine Warnung an den Bewohner des Gebäudes, den Sicherheitsdienst oder die Polizei</strong>.</p>
<h2>Hilfe durch WACHMANN bei der Festnahme und Verfolgung von Einbrechern</h2>
<p>Mit Hilfe von WACHMANN soll es möglich sein, die <strong>Behörden</strong> zu alarmieren noch während sich Einbrecher im Haus befinden. So könnten sie noch <strong>rechtzeitig vor Ort sein</strong>, um diese festzunehmen. Doch auch <strong>Fluchtwege könnte man mit diesem System analysieren und verfolgen</strong>. Indem in der Öffentlichkeit installierte Router die MAC-Adresse verdächtiger Personen registrieren, wäre es möglich, diese mit Aufzeichnungen von Sicherheitskameras abzugleichen und auf diese Weise Kriminelle zu identifizieren. Organisierte Einbrecherbanden könnten so zum Beispiel bei der Flucht über die Grenze abgefangen und festgenommen werden.</p>
<h2>Registrierung bekannter Personen im Voraus</h2>
<p>Doch was passiert, wenn sich fremde Geräte von Freunden oder Bekannten der Bewohner im Haushalt befinden? Zunächst ist WACHMANN in der Lage abzuchecken, ob einer oder mehrere der Bewohner ebenfalls anwesend sind. In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um einen Einbruch und das System schlägt nicht an. Sollten Freunde oder Nachbarn zum Gießen der Pflanzen oder Leeren des Briefkastens vorbeikommen, während die Bewohner des Gebäudes verreist sind, kann man deren Geräte im Voraus im System registrieren.</p>
<h2>Alltagsbedingte und rechtliche Schwächen des Systems</h2>
<figure id="attachment_11983" aria-describedby="caption-attachment-11983" style="width: 231px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-11983 size-medium" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-231x300.jpg" alt="Wachmann in Wohnblöcken" width="231" height="300" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-231x300.jpg 231w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-789x1024.jpg 789w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-768x997.jpg 768w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-600x779.jpg 600w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-1183x1536.jpg 1183w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-990x1285.jpg 990w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920-1320x1714.jpg 1320w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/house-932207_1920.jpg 1479w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption id="caption-attachment-11983" class="wp-caption-text">Besonders in großen Wohnblöcken ist es unmöglich, alle Personen vorher zu registrieren.</figcaption></figure>
<p>Dennoch weist das System zum <a href="https://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/einbruchschutz/" target="_blank" rel="noopener" title="Einbruchschutz">Einbruchschutz</a> einige Schwächen auf:</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie WACHMANN fähig sein soll, einen tatsächlichen Wohnraum von der Reichweite seines WLAN-Routers zu unterscheiden. Denn sonst würde er auch <strong>fremde Passanten, Bewohner angrenzender Wohnungen oder deren Besucher erfassen</strong>.</p>
<p>Auch <strong>ungewöhnliche Einbruchssituationen würden höchstwahrscheinlich nicht registriert</strong>. Einen Einbruch, beispielsweise während die Bewohner im Gebäude schlafen oder bei Zurücklassen des Smartphones eines Bewohners in der Wohnung, würde man vermutlich zu spät bemerken.</p>
<p>Darüber hinaus führen Einbrecher, die über derartige Ermittlungsmöglichkeiten Bescheid wissen, ihr Smartphone während eines Einbruchs möglicherweise gar nicht bei sich.</p>
<p>Nicht zuletzt geht es um die <strong>rechtliche Grundlage des Datenschutzes</strong>. Grundsätzlich ist es der Polizei erlaubt, in speziellen Ermittlungsfällen persönliche Daten abzurufen und zu speichern. Doch der Einsatz von WACHMANN wäre ein großer Eingriff in die Privatsphäre der Bevölkerung. Bewegungsdaten unzähliger Personen würde der Router ohne deren Zustimmung aufzeichnen. Um das System in Deutschland anwenden zu können, <strong>wäre eine</strong> <strong>gesetzliche Neuregelung erforderlich</strong>.</p>
<h2>Hat das Projekt “WACHMANN” eine Chance?</h2>
<p>Beteiligte der Forschung an der Universität Bonn untersuchen noch, welche Regeln genau das System lernen müsste, damit dieses reibungslos funktioniert. Grundsätzlich soll es aber möglich sein, dass jeder Haushalt mit einem WLAN-Router in der Lage ist, das einfache Alarmsystem nachzurüsten. Der Polizei jedenfalls gefällt das neue Konzept: Der Pressechef des Polizeipräsidiums Bonn, Robert Scholten äußerte sich positiv gegenüber neuen Innovationen für die Einbruchsprävention.</p>
<p> </p>
<p>Bilder: pixabay.com (Gerd Altmann, Steffen Salow, tookapic)</p>
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		<title>Wachsende Kriminalitätsrate &#8211; Einbrecher setzen sich in Deutschland nur geringem Risiko aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Gonev]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 17:35:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Einbrecher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut offiziellen Polizeistatistiken kam es 2014 häufiger zu Einbruchsdelikten als in den vorhergehenden Jahren. Die Täter gehen professionell vor und bleiben oft unerkannt. Zuständigen Sicherheitsbehörden können die verdächtige Personen nur selten stellen. Doch die Gefahr selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, lässt sich kontrolliert senken. Nur einen kurzen Moment das Haus verlassen, um alltägliche Aufgaben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut offiziellen Polizeistatistiken kam es 2014 häufiger zu Einbruchsdelikten als in den vorhergehenden Jahren. Die Täter gehen professionell vor und bleiben oft unerkannt. Zuständigen Sicherheitsbehörden können die verdächtige Personen nur selten stellen. Doch die Gefahr selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, lässt sich kontrolliert senken.</p>
<p>Nur einen kurzen Moment das Haus verlassen, um alltägliche Aufgaben zu erledigen, schon steht man völlig unerwartet vor einem Desaster. Die beunruhigende Botschaft: Es kann jeden treffen, es passiert zu jeder Tageszeit und die Scheu erwischt zu werden, schreckt Einzeltäter und Diebesbanden immer seltener von ihrem Vorhaben ab. Ursache ist deren zügiges und geplantes Vorgehen. Längst gelten nicht nur vielversprechende Luxus-Anwesen als wichtigste Anlaufstelle von Langfingern, sondern auch gewöhnliche Wohnhäuser rücken vermehrt in den Fokus. Der Zeitaufwand ist erschreckend gering, denn oft gelingt der Einstieg in ein fremdes Haus und die Suche nach lohnenswerten Gegenständen in nur wenigen Minuten. Auf diese Weise werden <strong>ganze Häuserreihen von kriminellen Banden durchforstet</strong>.</p>
<p> </p>
<h2>Geringe Aufklärungsquote, rasanter Anstieg der Delikte</h2>
<p>Etwas mehr als 150000 Fälle wurden laut offiziellen Quellen des BKA in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) dokumentiert. Insgesamt zeichnet sich eine Steigerung von 1,8 % gegenüber den Wohnungseinbrüchen des Jahres 2014 ab. Deutlich aussagekräftiger belegt jedoch der Zuwachs von Wohnungseinbrüchen mit beachtlichen 46,3 % seit 2006 die negative Entwicklung der Einbruchsquote. Dagegen beträgt die Chance auf Aufklärung solcher Vergehen nur 14,7 %. So klären die zuständigen Behörden, grob überschlagen, nur jeden siebten Fall auf. Vor allem zur dunklen Jahreszeit im November und Dezember steigen die illegalen Aktivitäten spürbar an. Aber auch in der restlichen Jahreszeit besteht weiterhin Gefahr für den Bürger.</p>
<p> </p>
<h2>Viele trifft es völlig überraschend</h2>
<p>Anders als häufig angenommen, gehen organisierte Banden oft am helllichten Tag ihrer Tätigkeit nach. Im Brennpunkt stehen vor allem leicht zugängliche Orte, die schnell von der Autobahn aus zu erreichen sind. Einfache Wohnungen verfügen zudem kaum über geeignete Abwehrmaßnahmen wie elektronische Sicherung oder Verstärkung von Fenstern und Terrassentüren, um Einbrechern den Zutritt zu erschweren. Nach Auskundschaften geeigneter Objekte gehen die Täter effizient vor. Mit einfachsten Werkzeugen wie einem Schraubenzieher brechen sie in kürzester Zeit ungesicherte Fenster und Türen aus ihrem Rahmen, während die Eigentümer arbeiten oder anderweitiger Beschäftigung außerhalb nachgehen. Der angerichtete Schaden und das Durcheinander fallen neben der Entwendung von Wertgegenständen dabei ebenfalls schwer ins Gewicht. Abseits materieller Verluste manifestiert sich bei vielen Betroffenen ein ausgeprägtes Gefühl der Unsicherheit. Besonders tief sitzt der Schock, wenn Menschen völlig unerwartet während des alltäglichen Lebens Opfer eines solchen Verbrechens werden. Zertrümmerte Fensterscheiben und aufgebrochene Türen zeugen von den rabiaten, ungehemmten Methoden. Dass Einbrecher nur leerstehende Wohnungen, deren Besitzer auf Reisen ist, in Betracht ziehen, stellt längst nicht mehr die Regel dar. Viele Einbrüche tragen dabei die Handschrift erfahrener Berufskrimineller, die Risiken und Erfolgsaussichten ihres Handels gut einschätzen können.</p>
<p> </p>
<h2>Internationale Banden sind schwer zu fassen</h2>
<p>Wie ist aber dieser massive Anstieg zu erklären? Laut Polizei ist Deutschland vor allem für Einzeltäter und organisierten Banden, deren Herkunft oft aus Osteuropa und so jenseits der Landesgrenzen liegt, ein lohnendes Ziel. Teilweise involviert sind auch jugendliche Straftäter ohne ermittelbaren Wohnsitz. Deren Bestrafung fällt dementsprechend milde aus aufgrund ihres Alters und nicht festzustellenden Erziehungsberechtigten. Selbst gefundene DNA-Spuren und Fingerabdrücke führen nur selten zur Identifizierung, da Täter nicht längerfristig in einem Zielgebiet operieren und auch nicht wiederkehren. Das Konzept der Einbrecher beinhaltet gezieltes, schnelles Zuschlagen ausgespähter Objekte und der nachfolgende Rückzug in sicheres Gebiet. Grenzüberschreitung und Arbeitsteilung zwischen Spähern und Dieben dienen der Verwischung von Spuren, die Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden anderer Staaten nimmt zusätzliche Zeit in Anspruch.</p>
<p> </p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-6440 aligncenter" src="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort.jpg" alt="polizeit-vor-ort" width="901" height="600" srcset="https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort.jpg 640w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort-300x200.jpg 300w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort-414x276.jpg 414w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort-470x313.jpg 470w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort-130x86.jpg 130w, https://www.securityszene.de/wp-content/uploads/polizeit-vor-ort-187x124.jpg 187w" sizes="(max-width: 901px) 100vw, 901px" /></p>
<p> </p>
<h2>Nicht immer ist die Polizei rechtzeitig vor Ort</h2>
<div class="text-content">Eine einfache <a href="http://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/alarmanlage/" target="_blank" rel="noopener" title="Alarmanlage">Alarmanlage</a> hat eine abschreckende Wirkung, verhindert alleine jedoch nicht immer einen Zutritt auf privates Gelände durch Unbefugte. Bis die Polizei die Echtheit des Alarms erkennt und sich eine Streife am Ort des Geschehens befindet, verstreicht wertvolle Zeit. Trotz aller Mühen ist die Garantie für eine schnelle Ankunft der Sicherheitskräfte nicht immer gegeben. Im ungünstigsten Fall benötigt eine alarmierte Streife zwischen 30 und 60 Minuten abhängig von ihrem aktuellen Standort und Auftrag. Scheint die Immobilie nach einer kurzen Kontrolle unauffällig und unbeschädigt, rückte die Polizei womöglich sogar wieder ab. Private Sicherheitsdienste umgehen bei besonders gefährdeten Gebäuden dieses Problem, da sie nicht durch andere Aufgaben abgelenkt werden und so im Notfall tatsächlich rasch die Lage vor Ort kontrollieren. Natürlich ergibt es auch Sinn, präventive Maßnahmen zu ergreifen, damit deren Einsatz gar nicht erst vonnöten ist. Gelangen Einbrecher nicht innerhalb von 5 Minuten in die begehrten Räumlichkeiten, ziehen sie in den meisten Fällen ab und wenden sich einem anderen Ziel zu.</div>
<p> </p>
<h2>Richtig absichern und verräterische Signale vermeiden</h2>
<p>Einbrecher gehen Risiken so gut wie möglich aus dem Weg und bevorzugen daher verlassene Wohnungen. Vor der Tat kundschaften diese mit Hilfe einer Tarnung geeignete Wohnungen aus, verschaffen sich unter einem Vorwand Zugang oder verwickeln Hausbesitzer zunächst ganz harmlos an der Haustür in Gespräche. Ohne sich darüber im Klaren zu sein, locken Hausbesitzer durch unüberlegtes Handeln kriminelle Banden an. Verlautbarungen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter über die nächste Urlaubsreise geben Ganoven wichtige Informationen über die Anwesenheit eines Hausbewohners. Ähnliche Indizien liefern auch leere Mülltonnen, überfüllte Briefkästen und ständig hochgezogenen oder heruntergelassene Rollläden und signalisieren kriminellen Beobachtern freie Bahn. Vertrauenswürdige Nachbarn können mit ein bisschen Aufmerksamkeit die häusliche Sicherheit entscheidend verbessern, beispielsweise den Briefkasten leeren und bei verdächtigen Aktivitäten die Polizei benachrichtigen. Nützliche Werkzeuge wie Zeitschaltuhren, die von Dämmerung bis Schlafenszeit Zimmerlichter einschalten, täuschen dabei Anwesenheit von Personen vor. Aber auch im normalen Alltag schützen einfache Vorsichtsmaßnahmen vor kurzfristigen <a href="http://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/einbruchdiebstahl/" target="_blank" rel="noopener" title="Einbrüchen">Einbrüchen</a>. Schwachstellen und leicht zugängliche Türen oder Fenster gilt es besonders zu sichern. Niemals sollten Fenster bei Verlassen des Hauses gekippt stehen. Haustüren sind stets abzuschließen, da ansonsten der Trick mit der Kreditkarte potentiellen Tätern im wahrsten Sinne des Wortes Tor und Tür öffnet. Widerstandsfähige Konstruktionen in kritischen Bereichen für Türen und Fenster mit RC2-Klassifikation sowie <a href="http://www.securityszene.de/sicherheitslexikon/elektronisches-sicherheitssystem/" target="_blank" rel="noopener" title="elektronische Sicherheitssysteme">elektronische Sicherheitssysteme</a> rauben dagegen Dieben wertvolle Zeit oder lassen sie im besten Falle scheitern.</p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<ul>
<li>http://www.focus.de/immobilien/mieten/immer-mehr-einbrueche-eingeschlagene-fenster-aufgebrochene-tueren-ist-deutschland-ein-eldorado-fuer-einbrecher_id_5227775.html</li>
<li>http://www.focus.de/immobilien/wohnen/einbruch-rekorde-in-nrw-taeter-sind-oft-nicht-aelter-als-12-oder-13-jahre_id_5063270.html</li>
<li>http://www.spiegel.de/panorama/justiz/schutz-vor-einbruch-experten-geben-tipps-a-969616.html</li>
<li>http://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2014/pks2014FlyerDeutsch,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/pks2014FlyerDeutsch.pdf</li>
</ul>
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