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Ortungsmelder

Definition

Ortungsmelder beugen Diebstählen vor und helfen bei der Nachverfolgung von Straftaten. Die automatischen Sender werden daher zum Schutz von Gegenständen und Sachwerten eingesetzt. Die Verwendung zur Personenortung ist nur den Behörden und meist nur auf richterliche Anordnung erlaubt. Eine der wenigen zulässigen Ausnahmen ist das Signalisieren von Lawinenopfern mit speziellen Geräten.

Der Einsatz von Ortungsmeldern im Sicherheitsdienst

Ortungsmelder
Nachverfolgung von Lieferungen; Vektor erstellt von vectorjuice – de.freepik.com

Der Sicherheitsdienst setzt die Ortsbestimmung überwiegend bei Gegenständen ein, deren hoher Wert ein großes Diebstahlrisiko mit sich bringt. Häufige Einsatzfälle sind deshalb die Ausrüstung von Fahrzeugen oder von Seecontainern. Verlassen sie ihren vorbestimmten Platz oder bewegen sich in ungeplante Richtungen, kann die Sicherheitszentrale sie elektronisch orten. Damit sind gute Voraussetzungen dafür gegeben, dass die Verluste ihren Weg zurück zu den rechtmäßigen Eigentümern finden. Das gilt auch bei Schadensfällen. Fehlgeleitete Verladung oder der Sturz vom Schiff ins Meer sind Beispiele dafür. Abschreckende Wirkung haben Objektmelder, wenn ihr Einsatz deutlich erkennbar ist und so ein hohes Tatrisiko signalisiert wird. Amazon empfiehlt Ihnen diesen Ortungsmelder:

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Für Sicherheitsdienste sind Ortungsmelder ein wichtiges elektronisches Hilfsmittel. Die früher auch Peilsender genannten Geräte erlauben weltweite Ortung, wenn sie sich per Satelliten-Navigation aufspüren lassen. Es gibt jedoch auch lokal begrenzte Anwendungen. So unterstützen Ortungssysteme die Warendisposition oder die Ein- und Auslasskontrolle. Dort wird aber nicht kontinuierlich ein Standort bestimmt. Ein Signal des Ortungsmelders wird in diesen Fällen erst beim Passieren eines Werkstores oder am Ladeneingang ausgelöst. Hier setzt der Ausrüster keine aktiven Sender ein, sondern auslesbare Chips.

Ortung von Mobiltelefonen

Neben speziellen Ortungsmeldern erlauben auch Mobiltelefone eine genaue Positionsbestimmung über die weltweiten GPS-Satelliten. Diese ist legal, wenn der Besitzer die Ortungsfunktion ausdrücklich freigibt. Bei einem Verlust lässt sich der aktuelle Standort identifizieren, sofern die Akkuladung nicht erschöpft ist. Hier haben die Sicherheitsdienste auch im umgekehrten Fall Aufgaben: Allzu sorgloser Umgang mit der Standortfreigabe kann dazu führen, dass Aufenthalt oder Bewegungsprofile von Dritten ausgespäht werden. Dann gilt es, den Gerätebesitzer durch sachgerechte Programmierung vor ungewolltem Orten zu schützen.

 

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